2602 Geschichten

Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 2.602 Geschichten und dienstags und freitags kommt jeweils eine weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen

Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Mittwoch, 13. März 2013

Ich bin reich!


Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Philip E. Humbert erzählen:


„Arme Leute“


Eines Tages nahm ein reicher Mann seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, was Armut sei. Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf dem Bauernhof einer seiner armen Familie. Als sie wieder nach Hause zurückgekommen waren, fragte der Vater seinen Sohn:

Wie war dieser Ausflug für Dich?“ „Sehr interessant!“, antwortete der Sohn.

„Und hast Du gesehen, wie arm Menschen sein können?“
„Oh ja, Vater, das habe ich gesehen.“


„Was hast Du also gelernt?“, fragte der Vater.
Und der Sohn antwortete:
„Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben und die Menschen auf dem Bauernhof haben vier. Wir haben einen Swimmingpool, der bis zur Mitte unseres Gartens reicht, und sie haben einen ganzen See. 
Quelle: Helmut Mühlbacher
Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten und sie haben die Sterne am Himmel.

Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont. Wir haben eine große Menge Bediensteter, die uns helfen, aber sie helfen anderen. Wir haben einen Zaum um unser ganzes Grundstück und eine Alarmanlage, aber sie haben Freunde, die sie beschützen.“


Der Vater schwieg betroffen und war sprachlos.
Und der Sohn fügte noch hinzu:
„Danke, Vater, dass Du mir gezeigt hast, wie arm wir sind!“




Ihr Lieben,


Seit es die Menschen gibt, glauben viele Menschen, dass das Glück des Menschen darin besteht, reich zu sein, reich an Geld, reich an Gold, reich an Immobilien, reich an Aktien.


Dabei vergessen diese Menschen, dass man weder Geld, noch Gold, weder Immobilien, noch Aktien essen kann, wenn man hungrig ist.


Heute gibt es in unserer Welt sehr viel Hunger:
Hunger nach Nahrung
Hunger nach Wasser
Hunger nach Liebe und Zuwendung
Hunger nach Zuversicht und Hoffnung
Hunger nach Licht in der Dunkelheit
Hunger nach Freunden



Nicht der ist reich, der Geld anhäuft,
sondern der ist reich, der es ausgibt,
um sich und anderen Menschen Freude zu bereiten.


Nicht der ist reich, der wie Dagobert Duck Gold in einem Tresor anhäuft, 
www.sueddeutsche.com

sondern der ist reich, der einen Backofen voll Liebe besitzt und andere
Menschen mit seiner Liebe wärmt.

 
Nicht der ist reich, der sagen kann: „Mein Haus, mein Auto, mein Boot“, 
sondern der sagen kann:
„Das ist meine Partnerin, mein Partner, die/den ich von Herzen liebe, das sind meine Kinder, die ich von Herzen lieb habe, das sind die Menschen, die ich meine Freunde nennen darf!“


Nicht der ist reich, der ein  großes Haus besitzt,
sondern der ist reich, der Licht und Sonne in die
Dunkelheit anderen Menschen hineinträgt.


Nicht der ist reich, der viele Aktien besitzt,
sondern der ist reich, der anderen Menschen
Zuversicht und Hoffnung schenkt und sie ermutigt,
damit sie erhobenen Hauptes getröstet und gestärkt
ihres Weges gehen können.
Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

ich grüße Euch herzlich aus dem wunderschönen, aber bitterkalten Bremen.
www.bremen.de
Der Frühling ist im Anmarsch. Die Vögel lassen sich in ihrem Gesang nicht mehr aufhalten!
Ich wünsche Euch ganz viel Zuversicht und Hoffnung, ganz viel Mut und Selbstvertrauen


Euer fröhlicher Werner

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