2732 Geschichten

Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 2.732 Geschichten und dienstags und freitags kommt jeweils eine weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen

Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Mittwoch, 20. Februar 2013

Das Leben gibt Dir nur das, was Du zu geben bereit bist!


Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,
heute möchte ich Euch heute eine berührende wahre Geschichte von Burt Dubin erzählen:

„Die Macht der Entschlossenheit“

"Das kleine Schullandhaus wurde durch einen altmodischen Kanonenofen mit Kohlen beheizt.
 
Ein kleiner Junge hatte die Aufgabe, jeden Tag früh in die Schule zu kommen, um das Feuer zu entfachen und den Raum aufzuwärmen, bevor sein Lehrer und seine Klassenkameraden kamen.

Eines Morgens kamen sie und fanden das Schulhaus in Flammen eingehüllt.
www.schwaebische.de

Sie zogen den bewusstlosen kleinen Jungen mehr tot als lebendig aus dem brennenden Gebäude heraus. Er hatte schwere Verbrennungen am unteren Teil seines Körpers und wurde in das nahegelegene Bezirkskrankenhaus gebracht.

Von seinem Bett aus hörte der entsetzlich verbrannte, halb bewusstlose kleine Junge schwach, wie der Arzt mit seiner Mutter sprach. Der Arzt sagte seiner Mutter, dass ihr Sohn sicherlich streben würde – was auch wirklich das Beste wäre –  denn das schreckliche Feuer hatte den unteren Teil seines Körpers fast vollständig zerstört.
www.spiegel.de

Aber der tapfere Junge wollte nicht sterben.
Er fasste den Entschluss zu überleben.

 
Irgendwie, zum Erstaunen des Arztes, überlebte er.
Als die Lebensgefahr vorüber war, hörte er wieder den Arzt und seine Mutter sprechen. Der Mutter wurde mitgeteilt, dass, da das Feuer so viel Gewebe des unteren Teils seines Körpers zerstört habe, es fast besser gewesen wäre, wenn er gestorben wäre, da er dazu verurteilt sei, sein Leben lang nun ein Krüppel zu sein, der er seine unteren Gliedmaßen überhaupt nicht gebrauchen könne. 

Einmal mehr fasste der Junge einen Entschluss.
 
Er würde KEIN Krüppel sein. Er würde gehen. Aber unglücklicherweise war er von der Hüfte abwärts bewegungsunfähig. Seine dünne Beine baumelten dort herab, ganz leblos.

Schließlich wurde er aus dem Krankenhaus entlassen. Jeden Tag massierte seine Mutter seine kleinen Beine, aber da war kein Gefühl, keine Kontrolle – nichts.

Doch sein Entschluss, dass er gehen würde, war so stark wie nie zuvor.
Wenn er nicht im Bett lag, war an an seinen Rollstuhl gefesselt.
An einem sonnigen Tag schob seine Mutter ihn in den Garten hinaus, damit er etwas frische Luft schöpfen konnte.

An diesem Tag, anstatt einfach nur da zu sitzen, warf er sich selbst aus dem Stuhl. Er zog sich durch das Gras, seine Beine hinter sich herschleifend. Er arbeitete sich bis zum weißen Palisanderzaun vor, der ihre Parzelle abgrenzte. Mit großer Mühe zog er sich an dem Zaun hoch. Dann, Pfosten für Pfosten, zog er sich an dem Zaun entlang, fest entschlossen, dass er gehen würde. 
www.wikipedia.org

Er begann, dies jeden Tag zu tun, bis er einen schmalen Pfad rund um den Hof am Zaun entlang in die Erde eingekerbt hatte.
Es gab nichts, was er mehr wollte, als Leben in seinen Beinen zu entwickeln.

Schließlich, durch seine täglichen Massagen, seine eiserne Beharrlichkeit und seine große Entschlossenheit entwickelte er die Fähigkeit, aufrecht zu stehen, dann unsicher zu gehen, dann selbstständig zu gehen – und dann – zu laufen.

Er begann, in die Schule zu gehen, dann in die Schule zu laufen, aus reiner Freude am Laufen zu laufen. Später, auf dem College, schaffte er es, in die Leichtathletikmannschaft zu kommen.

Noch später, in Madison Square Garden, lief dieser junge Mann, von dem nicht erwartet wurde, dass er überhaupt überlebte, der sicherlich nie gehen würde, der nie hoffen durfte zu laufen – dieser entschlossene junge Mann, Dr. Glenn Cunningham, eine Meile in Weltrekordzeit!“
www.welt.de



 Ihr Lieben,

in vielen E-Mails und Briefen werde ich immer wieder gefragt:
„Lieber Werner, was ist eigentlich die Voraussetzung, wenn ich trotz großer Schwierigkeiten ein Ziel erreichen möchte? Was muss ich tun, wenn ich mich gegen einen Schicksalsschlag zur Wehr setzen möchte? Wie kann ich meine Träume verwirklichen?“

Unsere heute Geschichte gibt uns auf diese Fragen ganz wundervolle Antworten.
Da erleidet ein kleiner Junge ein Schicksal, das, wenn wir es erlitten hätten, sicher manchen von uns veranlasst hätte, aufzugeben.

Dieser Junge hört zunächst nach seinem schrecklichen Unfall, dass er sterben wird. Es wäre nicht verwunderlich gewesen, wenn er aufgegeben hätte.
www.kleinezeitung.at
Dieser Junge tat das Erste, was man tun muss, wenn man einen Schicksalsschlag überwinden will, einen Traum verwirklichen, ein Ziel erreichen will:
Er hörte nicht auf die sogenannten Experten!
 
Er hörte nicht auf die Entmutiger, auf die Miesepeter, die ihm empfahlen, sein Schicksal anzunehmen und sich damit abzufinden, sondern er hielt an seinem Traum fest, wieder gehen zu können.

Dieser Junge tat das Zweite, was man tun muss, wenn man einen Schicksalsschlag überwinden will, einen Traum verwirklichen, ein Ziel erreichen will:
Er fasste einen festen Entschluss, er richtete sein Augenmerk ganz fest auf das Ziel, das er erreichen wollte.

Dieser Junge tat das Dritte, was man tun muss, wenn man einen Schicksalsschlag überwinden will, einen Traum verwirklichen, ein Ziel erreichen will:
Er fand sich nicht mit seinem Schicksal ab, sondern er überlegte, was er tun könne, um sein Ziel, wieder gehen zu können, zu erreichen.

Dieser Junge tat das Vierte, was man tun muss, wenn man einen Schicksalsschlag überwinden will, einen Traum verwirklichen, ein Ziel erreichen will:
Er fing an, seinen Traum zu verwirklichen.
Viele Menschen, die einen Traum haben, ein Ziel haben, schmieden große Pläne und sagen dann zu sich selbst: „Morgen werde ich damit anfangen, den Plan in die Tat umzusetzen.“

 
Der Junge aber begriff, als er sich selbst aus dem Rollstuhl warf:
JETZT, HIER und HEUTE ist der richtige Augenblick
, damit zu beginnen, mein Ziel anzusteuern, meinen Traum zu verwirklichen.

Dieser Junge tat das Fünfte, was man tun muss, wenn man einen Schicksalsschlag überwinden will, einen Traum verwirklichen, ein Ziel erreichen will:
Er ließ sich von seiner Mutter helfen, die ihn pflegte, ihn massierte, ihm zu essen gab.
Allein ein Ziel zu erreichen, das schafft kaum jemand. Es ist wichtig, dass wir jemand an unserer Seite haben, der uns ermutigt, wenn wir müde werden, der uns aufrichtet, wenn wir schwach werden, der fröhlich ist, wenn uns der Mut verlassen will, er uns aufhebt, wenn wir zu Boden sinken.
 
Der kleine Junge in unserer heutigen Geschichte hat Großartiges geleistet, aber ohne die Unterstützung seiner Mutter hätte er es meiner Meinung nach kaum geschafft.

Diese Junge tat das Sechste, was man tun muss, wenn man einen Schicksalsschlag überwinden will, einen Traum verwirklichen, ein Ziel erreichen will:
Er war bereit, zu trainieren für sein Ziel und ALLES dafür einzusetzen.
 
Die meisten Menschen erreichen ihre Ziele nicht, verwirklichen ihre Träume nicht, weil sie nicht bereit sind, dafür etwas zu tun.
Sie möchten das Wunder gleich sehen, das Ziel auf leichte Weise erreichen, aber so spielt das Leben nicht.

Überall in unserem Lebensalltag sehen wir, dass wir das, was wir uns wünschen, nur dann bekommen, wenn wir bereit sind, einen entsprechenden Wert dafür einzusetzen.
Als wir Kinder waren, wollten wir eine der Kaugummikugeln in den Kaugummiautomaten haben, aber nur wenn wir 10 Pfennige einwarfen, gab der Automat die ersehnte Kugel preis.
 
Wenn ich mit einem Bus fahren möchte, muss ich den entsprechenden Fahrpreis bezahlen, sonst kann ich nicht mitfahren.
 
Wenn ich ein Konzert besuchen möchte, muss ich mir eine Eintrittskarte kaufen, sondern bleibt mir der Weg in das Konzerthaus versperrt.

Mit halbem Einsatz hätte der Junge niemals sein Ziel erreicht. Er war bereit, über eine lange Zeit regelmäßig zu üben, sich anzustrengen und trotz Rückschlägen, die er sicher auch erlitten hat, niemals aufzugeben. 

An Ende stand der Sieg, am Ende hatte er sein Ziel erreicht, am Ende war er glücklich, aber es hat ihn viel Kraft, viel Beharrlichkeit und viel Zuversicht gekostet!

Ich wünsche jedem/jeder von Euch diese Einstellung des kleinen Jungen aus meiner heutigen Geschichte und wünsche Euch eine wundervolle, mutige, zuversichtliche, beharrliche zweite Wochenhälfte
 
Euer fröhlicher Werner 
 

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