2602 Geschichten

Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 2.654 Geschichten und dienstags und freitags kommt jeweils eine weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen

Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Samstag, 28. Januar 2012

Mache Deine Hände zu einem Werkzeug der Liebe!

www.gartentips24.de
 Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch den Text eines unbekannten Autors zu lesen geben, der mich sehr berührt hat:


„Hände“

www.uni-saar.de
Hände, die Ruhe gönnen, werden wahrgenommen.

Hände, die vergeben können, dankbar angenommen.


Hände, die sehr sanft berühren, sind achtsam und besonnen.


Hände, welche hautnah zu spüren sind, schenken wahre Wonnen.


Hände, die sich offen zeigen, sind frei von Furcht und Bangen.


Hände
, die sich bittend neigen, dürfen Trost empfangen.


Hände
, die sich selbst befreien, lehren uns, unseren eigenen Weg zu gehen.


Hände
, die getrost verzeihen, wissen um das Glück der Versöhnung.


Hände
, die zu Herzen gehen, sind liebevolle Hände.


Hände
, die sich gut verstehen, fühlen mit uns, sprechen Bände.


Hände
, die das Licht begreifen, haben viel erfahren.


Hände
, welche seelisch reifen, finden sich zu Paaren.


Hände
, welche Menschen schützen, begleiten uns innerlich.


Hände, die sie unterstützen, sind bereit zu leiten.


Hände
, die aus Liebe geben, helfen zu gesunden.


Hände
, die für's Helfen leben, sind mit Gott verbunden.


Hände
lieben, helfen, führen, haben uns gefunden.


Hände
, öffnen Herzenstüren, schließen Seelenwunden.


Sind es einfach nur Hände?“



Ihr Lieben,


Ich sehe mir Hände sehr gerne an.

Hände sind so unterschiedlich wie die menschlichen Gesichter.


Da sind zum einen die kleinen fast winzigen Hände der Babys,
bei denen man fast Angst hat, etwas abzubrechen, wenn man sie berührt.


Da sind zum anderen die Hände der Mutter und des Vaters, denen man ansieht, dass sie schon viel Arbeit geleistet haben und

da sind zum dritten die Eltern der Großeltern, denen man das ganze entbehrungsreiche Leben ansieht.


Aber Hände können uns noch viel mehr zeigen:


Da ist auf der einen Seite die dunkle Seite der Hände:


Da ist die Hand, die sich der Versöhnung verweigert.


Da ist die Hand
, die einen Meineid schwört.


Da ist die Hand
, die dem Mitmenschen die Hilfe, ja sogar das kleinste Stückchen Brot verweigert.


Da ist die Hand
, die sich zur Faust ballt und Frauen und Kinder misshandelt.

 Da ist die Hand, die Kinder sexuell missbraucht.


Da ist aber auf der anderen Seite die helle Seite der Hände:


Da ist die Hand, die sich zur Versöhnung ausstreckt.


Da ist die Hand, die Liebe schenkt.

 Da ist die Hand, die wieder aufrichtet und Hoffnung und Zuversicht schenkt.

Da ist die Hand, die einschreitet, um der Wahrheit zum Sieg zu verhelfen.


Da ist die Hand, die sich öffnet, um das Wenige, was sie besitzt, mit denen zu teilen, sie noch weniger haben.


Da ist die Hand, die der Partnerin Zärtlichkeit schenkt und den Kindern Geborgenheit schenkt.


Da ist die Hand, die uns durch Leben begleitet.


Da ist die Hand, die Kinder vor sexuellem Missbrauch schützt.


 

Ich habe viele Hände in meinem Leben erlebt:

Den Lehrer, der mich derartig ohrfeigte, dass ich aus der Schulbank kippte und auf dem Fußboden liegenblieb.

 

Aber auch meine Oma, die mich in den Arm nahm und mich tröstete.

Den Lehrer, der mir mit der bloßen Hand vor der ganzen Klasse den nackten Po brutal versohlte.


Aber auch die Mutter meines Jugendfreundes, die ihren Arm um meine Schulter legte und mir Zuversicht und Hoffnung schenkte.


Ihr Lieben,


Wie Ihr seht, kann man seine Hände ganz unterschiedlich gebrauchen!


Ich wünsche Euch von ganzem Herzen, dass Ihr auf Euren Händen Segen ruht und Ihr Eure Hände  nur dazu nutzt, um anderen Menschen Gutes zu tun.


Ich wünsche Euch einen Nachmittag der Freude, des Friedens und des Glücks und grüße Euch alles ganz herzlich aus dem schönen Bremen

Euer fröhlicher Werner


Quelle: Karin Heringshausen

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