2708 Geschichten

Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 2.708 Geschichten und dienstags und freitags kommt jeweils eine weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen

Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Montag, 28. Februar 2011

Antiautäritäre Erziehung - was waren das noch für Zeiten! Etwas zum Schmunzeln!


"Berliner S-Bahn, mir schräg gegenüber sitzt eine Mutter mit ihrer ca 4-5jährigen Tochter gegenüber von einer älteren Dame.

Die Kleine wackelt mit ihren Füßen und tritt dabei regelmäßig der älteren Dame gegen das Schienbein, diese verzieht ständig schmerzverzerrt das Gesicht, sieht die Mutter böse an, aber sagt nichts....

Mir direkt gegenüber sitzt ein Mann in den besten Jahren und fragt die Mutter:
"Sagen Sie mal, Sie sehen doch, dass ihre Tochter, die ganze Zeit der Dame ans Schienbein tritt, warum sagen Sie denn nichts???"

Die Mutter: "Ich erziehe mein Kind antiautoritär...." 

Der Mann ist sprachlos und schüttelt den Kopf, währenddessen tritt das Kind munter weiter gegen das Schienbein der älteren Dame...
Ungefähr 2 Stationen weiter steht der Mann auf, nimmt seinen Kaugummi aus dem Mund, klebt ihn der Mutter an die Stirn und sagt: "tschuldige, ich bin auch antiautoritär erzogen worden, ich kann nicht anders...." und steigt aus....

Jetzt wars an der Mutter, sprachlos zu sein.

Aber schnell bat sie ihre Tochter darum, aufzuhören und entschuldigte sich bei der Dame!
Ich hab soo herzhaft geschmunzelt!!

Unbekannter Autor
Das Foto wurde von Karin Heringshausen zur Verfügung gestellt

Dazugelernt - Etwas zum Schmunzeln und Nachdenken


Zu Mark Twain kam ein Siebzehnjähriger und beklagte sich: 
"Ich verstehe mich mit meinem Vater nicht mehr. Jeden Tag Streit. Er ist so rückständig, hat keinen Sinn für moderne Ideen. Was soll ich machen? Ich laufe aus dem Haus."

Mark Twain antwortete: 
"Junger Freund, ich kann dich gut verstehen. Als ich siebzehn Jahre alt war, war mein Vater genauso ungebildet. Es war kein Aushalten.

Aber habe Geduld mit so alten Leuten. Sie entwickeln sich langsamer.
Nach 10 Jahren, als ich 27 war, hatte er soviel dazugelernt, dass man sich schon ganz vernünftig mit ihm unterhalten konnte. Und was soll ich dir sagen?

Heute, wo ich 37 bin - ob du es glaubst oder nicht - wenn ich keinen Rat weiß, dann frage ich meinen alten Vater. So können sich die alten Leute ändern."

Das Foto wurde von Karin Heringshausen zur Verfügung gestellt
 

Die Lampe - Ein Schicksal, das Dich und mich betrifft


 
Die schlimmste Armut ist Einsamkeit und das Gefühl, unbeachtet und unerwünscht zu sein.
Mutter Teresa



Ihr Lieben,

ich möchte Euch heute die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:

"Die Lampe"

"Einst in einem warmen Raume, auf einem Schreibtisch, der vor Arbeit und Liebe strotzte, stand eine Lampe, rot, glänzend. Sie war zufrieden mit ihrem Leben, wünschte sich immer das Gefühl, gebraucht zu werden und ihrem Besitzer helles gleisendes Licht zu spenden.

Doch eines Tages bemerkte sie eine Veränderung um sich herum. Gegenstände wurden eingepackt und verschwanden in großen Kisten.

Ein Umzug stand bevor und sie freute sich schon auf ein neues, vielleicht schöneres Zuhause, wo sie nicht nur dem einen Menschen dienen durfte. Mit der Zeit verschwand alles und als sie sich umsah, ward sie allein gelassen. Sie verstand es nicht, redete sich ein, dass man sie später holen würde, damit sie nicht auf der Fahrt zu Schaden kommen würde. Doch keiner kam. Lange hielt sie die Hoffnung am Leben. Doch irgendwann schwand diese Hoffnung, sie wollte nicht mehr leben.

Sie wurde matt, an einigen Stellen fing sie schon an zu rosten, als an einem Herbstag leise das Leben wieder eintrat in das Zimmer, auf dessen Boden sie stand. Sie wurde auf einmal behutsam in die Hand genommen. Angst kam bei ihr auf. Dies sollte wohl der endgültige Abschied sein. Doch sie spürte die Wärme, die von der leichten Berührung ausging. Sie hatte Angst und doch spürte sie, wie man sie sanft zu streicheln begann. So vertraut. Doch durfte sie sich trauen?

Die zwei Hände begannen, sie zu reinigen, trugen neue und frische Farbe auf und kratzten die alte weg. Sie strahlte von außen und innerlich freute sie sich. Sie merkte, dass sie wieder jemanden hatte, für den sie da sein konnte, wenn er sie brauchte. Sie bekam noch eine neue Birne. Und von da an strahlte sie noch heller und wärmer als je zuvor und bedankte sich so für ihr neues Leben."


Ihr Lieben,
diese Geschichte ist vor allem eine Geschichte für uns schon etwas Älteren, denn wir erleben oft ein Schicksal wie diese Lampe. Die Kinder, um die wir uns lange gesorgt haben, denen wir einen Großteil unserer Zeit geopfert haben, haben das Haus verlassen und gehen verständlicherweise und richtigerweise ihre eigenen Wege. Oft haben wir auch einen Partner oder eine Partnerin verloren.

Viele Menschen, denen ich begegne, die sich in einer solchen Lage befinden, fühlen sich dann sehr einsam und manchmal höre ich von solchen Menschen:
"Ich bin zu nichts mehr nutze, ich möchte gar nicht mehr leben!"

Solchen Menschen rate ich immer, ihre Einsamkeit zu durchbrechen und nicht nur zuhause dunklen und niederdrückenden Gedanken nachzuhängen.

Es gibt so viele Kreise, denen man sich anschließen kann, Kreisen von Menschen, in denen man gemeinsam etwas unternehmen kann, in denen man gemeinsam fröhlich sein kann.

Oft kann es auch eine Hilfe sein, sich ehrenamtlich für Menschen zu engagieren, denen es gesundheitlich schlecht geht oder die auch einsam sind.

Wer sich für andere Menschen engagiert, durchbricht die eigene Einsamkeit und findet zurück zum Fröhlichsein und der Lebensfreude.

Alle Menschen, auch jeder Einzelne von uns, wünscht sich das Gefühl, noch zu etwas nutze zu sein, gebraucht zu werden.


Ihr Lieben,

ich wünsche Euch heute einen fröhlichen unbeschwerten Tag und grüße Euch herzlich aus dem schönen Bremen

Euer fröhlicher Werner
Das Foto wurde von Karin Heringshausen zur Verfügung gestellt


Der Ruin - Manche sehen immer nur das Negative



"Wer sich nachts zu lange mit den Problemen von morgen beschäftigt, ist am nächsten Tag zu müde, sie zu lösen."
Rainer Haak


Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Anthony de Mello erzählen:

"Der angebliche Ruin"
"Diese neu gebaute Schnellstraße ist mein Ruin" klagte der Pensionsbesitzer.
"Sie hat nur negative Folgen für mich gebracht."
"Also, so ganz kann ich Dich nicht verstehen, antwortete ihm sein Freund.
"Jeden Abend ist auf dem Schild vor Deiner Pension "Belegt" zu lesen."
"Ach," jammerte der Mann, "danach kann man nicht gehen. Überlege doch nur: Bevor die Straße gebaut wurde, musste ich jeden Abend zwischen 30 und 40 Leute wegschicken. Jetzt sind es nie mehr als 20!"


Ihr Lieben,
immer wieder erlebe ich Menschen, die in Zeiten, in denen es ihnen gutgeht, sich nicht ihres Glückes freuen und zufrieden sind, mit dem was sie haben, sondern voller Sorge in die Zukunft blicken und von der Zukunft nur eine Verschlechterung ihrer guten Lage erwarten.

Ich habe in meinem Leben immer wieder erleben dürfen, dass die allermeisten Sorgen, die ich mir hinsichtlich der Zuzkunft gemacht habe, gar nicht eingetroffen sind, ich habe mich also ganz umsonst gesorgt.

Das Schlimme an dem Sich-Sorgen um die Zukunft aber ist nicht eigentlich das Sorgen, sondern dass wir uns selbst mit dem Sorgen um die Zukunft wichtige Zeit der Gegenwart wegnehmen, in der wir uns unseres Lebens freuen können.


Ihr Lieben, 

ich wünsche Euch heute einen sorgenfreien fröhlichen Tag und grüße Euch ganz herzlich aus Bremen

Euer Werner aus Bremen

Das Foto wurde von Karin Heringshausen zur Verfügung gestellt
                                                                 

Sonntag, 27. Februar 2011

Der Reichtum unseres Herzens


Der Reichtum unseres Herzens drückt sich 
in unserem Blick aus,
in unserer Berührung,
in dem was wir schreiben,
in dem was wir sagen,
so wie wir gehen,
die Art, wie wir empfangen,
das, was wir brauchen.
Das ist Reichtum unseres Herzens,
der sich in vielen verschiedenen Arten ausdrückt.


Mutter Theresa

Das Foto wurde von Karin Heringshausen zur Verfügung gestellt

Gedanken einer Kerze


«Jetzt habt ihr mich entzündet und schaut in mein Licht. Ihr freut euch an meiner Helligkeit, an der Wärme, die ich spende. Und ich freue mich, dass ich für euch brennen darf. Wäre dem nicht so, läge ich vielleicht irgendwo in einem alten Karton – sinnlos, nutzlos. Sinn bekomme ich erst dadurch, dass ich brenne.

Aber je länger ich brenne, desto kürzer werde ich.


Ich weiß, es gibt immer beide Möglichkeiten für mich:
Entweder bleibe ich im Karton - unangerührt, vergessen, im Dunkeln - oder aber ich brenne, werde kürzer, gebe alles her, was ich habe, zugunsten des Lichtes und der Wärme. Somit führe ich mein eigenes Ende herbei. Und doch, ich finde es schöner und sinnvoller, etwas herzugeben zu dürfen, als kalt zu bleiben und im düsteren Karton zu liegen....


Schaut, so ist es auch mit euch Menschen!


Entweder ihr zieht euch zurück, bleibt für euch - und es bleibt kalt und leer -, oder ihr geht auf die Menschen zu und schenkt ihnen von eurer Wärme und Liebe, dann erhält euer Leben Sinn. Aber dafür müsst ihr etwas in euch selbst hergeben, etwas von eurer Freude, von eurer Herzlichkeit, von eurem Lachen, vielleicht auch von eurer Traurigkeit.


Ich meine, nur wer sich verschenkt, wird reicher. Nur wer andere froh macht, wird selbst froh. Je mehr ihr für andere brennt, um so heller wird es in euch selbst. Ich glaube, bei vielen Menschen ist es nur deswegen düster, weil sie sich scheuen, anderen ein Licht zu sein. Ein einziges Licht, das brennt, ist mehr wert als alle Dunkelheit der Welt.



“Also, lasst euch ein wenig Mut machen

von mir, einer winzigen, kleinen Kerze.“

Unbekannter Autor

Das Foto wurde von Karin Heringshausen zur Verfügung gestellt

Mein Lieblingssong - ein Lied, extra Euch gewidmet!

Ihr Lieben,

zum frühen Abend möchte ich Euch meine Freude darüber kund tun, dass ich Euch kenne, und deshalb widme ich Euch heute Abend mein Lieblingslied: Gabriellas Song:

          "Viele Menschen suchen ihr ganzes Leben nach einem Schatz,
dabei ruht der größte Schatz in ihnen selbst."
Alexander Rykow




Liebe herzliche Grüße 

Euer Werner