2732 Geschichten

Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 2.732 Geschichten und dienstags und freitags kommt jeweils eine weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen

Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Freitag, 23. September 2011

Was wir vom Gewicht einer Wasserflasche lernen können!

Quelle: Natur.im.de

Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch einen Text von Stefan Reiff zu lesen geben:

Was wir vom Gewicht einer Wasserflasche lernen können

Heute laden wir zu einem kleinen Experiment ein. Es dauert nur ein paar Minuten, kann aber einiges bewirken. Nicht nur, dass man in Zukunft evtl. einige Zeit einsparen kann.

Dazu nimmt man sich eine volle Flasche Mineralwasser oder etwas Ähnliches.
Diese hält man mit ausgestrecktem Arm von sich und schätzt, wie schwer man sie empfindet. Nach 3 und nach 5 Minuten schätzt man erneut, wie schwer sie jetzt ist.

Wenn es nicht mehr geht, setzt man die Flasche einfach wieder ab.

Das absolute Gewicht ist dabei völlig sekundär, entscheidend ist Ihre Empfindung.

Eine Minute – je nach Kondition auch ein paar Minuten – sind kein allzu großes Problem.
 
Aber dann beginnt es im Arm zu ziehen und irgend wann schmerzt er auch – bis man die Flasche nicht mehr halten kann. Vom persönlichen (subjektiven) Empfinden her wird die Flasche also mit zunehmender Haltedauer „schwerer“ – obwohl natürlich jeder weiss, dass diese physikalisch immer noch exakt das gleiche Gewicht hat. (Gleiches gilt übrigens auch für „Altlasten“ und Blockaden. Die werden mit zunehmender Dauer meist auch bedrückender und größer.)

Auch wenn dieses kleine Experiment vielleicht trivial erscheint, zeigt es doch dass,

a) die Schwere von Belastungen subjektiv istund von der Dauer abhängt,
b) wir bei andauernder Belastung diese früher oder später nicht mehr (aus)halten und nicht mehr in der Lage sind, damit weiterzumachen.

Ebenso einleuchtend dürfte für die meisten sein, dass wir die Flasche in Summe deutlich länger halten können, wenn wir diese zwischendurch immer mal wieder kurz abstellen und/oder deren Gewicht reduzieren.

Nur was bei der Übung mit der Flasche so einleuchtend ist, wird im Alltag leider selten berücksichtigt. Obwohl „im Leben“ und bei der Arbeit genau die gleichen Prinzipien gelten. Was auch die Untersuchungen der Stressforschung, der Arbeitswissenschaftler und der modernen Trainingslehre belegen – und den meisten von uns bekannt ist.

Was können wir also tun, um die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität zu steigern?


a) Ab und an mal Pause machen, sich also mit etwas ganz anderem beschäftigen.

Für die körperlich arbeitenden Menschen wäre das eine Ruhephase, für „Schreibtischtäter“ z.B. ein kleiner Spaziergang. Und das nicht erst wenn sowieso „nichts mehr geht“. Dieses „mal abschalten“ gilt auch für die Gedanken. Und mehrere kleine Pausen sind viel effektiver als eine große.

Und warum tun wir das oft (wider besseres Wissen) nicht?

Aus Angst, Gewohnheit, (falschen) Erwartungen und Glaubenssätzen, Erziehung, ... .
Die Liste lässt sich beliebig erweitern, womit wir auch bei der zweiten Möglickeit sind:

b) Ballast abwerfen.

Zum Beispiel indem man „Altlasten“ bereinigt, mentale Blockaden und Probleme löst, Ängste, innere Zwänge und hindernde Glaubenssätze ablegt, ... .

Genau so wie bei der Übung mit der Flasche ist eine nachhaltige Verbesserung auch hier nur möglich, wenn man etwas von dem (angestauten) Inhalt entsorgt. Noch etwas in die Flasche einzuwerfen (egal wie bunt die Tabletten sind) oder in eine andere Richtung zu schauen hilft nicht wirklich. Im Zweifel einfach mal mit der Flasche ausprobieren!  
Quelle des Textes: http://www.erkenntnisweg.de/allgem/impressum.php

Ihr Lieben,


nutzt doch das kommende schöne Spätsommerwochenende, um den einen oder anderen Vorschlag aus diesem kleinen Text in die Tat umzusetzen.
Es ist bei all den täglichen Belastungen so wichtig, einmal zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu tanken.

Ich wünsche Euch ein fröhliches unbeschwertes Wochenende und grüße Euch herzlich aus Bremen


Euer fröhlicher Werner


Das Foto wurde von Karin Heringshausen zur Verfügung gestellt

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