2602 Geschichten

Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 2.602 Geschichten und dienstags und freitags kommt jeweils eine weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen

Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Sonntag, 18. September 2011

Du bist wichtig für die Menschen in Deiner Umgebung und sie für Dich!


Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:

„Einst war in einem fernen Königreich eine Krankheit ausgebrochen, an der alle zu sterben drohten. Der Zufall fügte es, dass just zu dieser Zeit ein weitgereister Arzt zum Palast kam, der eine kleine Flasche Medizin mit sich trug, gerade genug, um eine einzige Person vor der Seuche zu bewahren.


Die Wachen führten ihn vor den König. Der König ließ die Weisen seines Landes zusammenrufen und fragte sie, ob er das Wasser des Lebens zu sich nehmen solle. Und die Weisen antworteten: 'Aber ja, großer König, wenn Du das Wasser des Lebens nicht trinkst, musst du sterben. Darum trink es, und so bleibt der Edelste von uns am Leben!' Nachdenklich fragte der König: 'Sind eigentlich alle Weisen aus meinem Land heute hier?'


Und siehe, es stellte sich heraus, dass einer fehlte, der im äußersten Winkel des Königreichs lebte. Da befahl der König, auch diesen herbeizuholen. Das dauerte viele Wochen. Als der Alte schließlich vor dem Thron kniete, richtete der König die gleiche Frage an ihn.


Der Weise überlegte lange und fragte dann: 'Wirst Du, großer König, das Wasser des Lebens alleine trinken oder werden auch andere davon trinken?' 'Es ist nur ein Fläschchen da,' entgegnete der König, 'und das reicht gerade für eine Person.' 'Edler König, in diesem Fall rate ich Dir, den Becher nicht zu leeren. Denn siehe, wenn einer allein überlebt, ohne Freunde, Familie, sein Volk, dann fehlt ihm alles, dann ist er schon lebendig tot.'



Ihr Lieben,

diese kleine Geschichte verdeutlicht auf wunderbare Weise, wie wichtig die anderen Menschen in unserer Umgebung, unsere Lieben, unsere Kinder und Enkelkinder, unsere Freunde und Bekannten für uns sind.
Allein und einsam – das ist kein lohnenswertes Leben.

Umgekehrt gilt das aber auch – unsere Lieben, unsere Kinder und Enkelkinder, unsere Freunde und Bekannten sind auch froh, dass es uns gibt, denn wir bereichern ihr Leben.

Deshalb lasst uns in der kommenden Woche immer daran denken,

dass es Menschen gibt, die uns wichtig sind und anderen Gegenwart wir uns täglich erfreuen, und dass es Menschen gibt, denen wir wichtig sind und die sich freuen, dass wir für sie da sind!

Raymy Graber-Schiltz hat das in ihrem Gedicht so wunderbar ausgedrückt:

Wahre Freundschaft gibt es sehr selten im Leben,
sie hat nichts mit Erotik zu tun, so ist das eben.

Ein guter Freund liebt dich so wie du bist

und umarmt dich, wenn du mal traurig bist.

Ein Freund begleitet dich auf allen Wegen,

für dich ist das ein wahrer Segen.

Er darf dir auch mal einen guten Rat geben,

ohne dass du gleich denkst: das sei daneben.

Freunde verstehen sich auch ohne Worte gut,

ein Blick genügt und man bekommt wieder Mut.

Hast du eine Freundschaft, noch so klein,

dann behüte sie, wie ein kostbarer Edelstein.

Nicht nur Kummer, auch Freude soll man teilen,

so muss es sein, manche müssen daran noch feilen.

Schön, dass es solche Menschen gibt auf dieser Welt,

sie sind wie Schutzengel, unterm grossen Himmelszelt.

Manche Freunde sind wie das weite Meer,

weichen zurück, aber kommen wieder her.

Drum freu dich des Lebens immer und immer wieder,

die schöne Zeit, sie kommt vielleicht nicht wieder.


Ihr Lieben,

ich wünsche Euch einen ruhigen Nachmittag und danke Euch so herzlich für all Eure Nachrichten und E-Mails.

Ganz liebe Grüße aus Bremen

Euer fröhlicher Freund Werner

Das Foto wurde von Karin Heringshausen zur Verfügung gestellt

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen