Eselskind

Niemals aufgeben das ist die Devise

Selbstaufgabe bei Kindern: Was Eltern tun können

Kinder sind von Natur aus wissbegierig und lernwillig. Doch viele haben Angst davor, sich neuen Dingen zu öffnen und angeborene oder erlernte Fähigkeiten in Taten umzusetzen. Aber warum geben sie auf, bevor sie etwas fertiggebracht haben? Diese und andere Fragen sollen hier nun beantwortet werden.

Gründe von Selbstaufgabe

Viele Kinder werfen schnell die Flinte ins Korn, wenn ein Vorhaben nicht gleich klappt wie es soll. Aber warum eigentlich? Studien haben gezeigt, dass es meist erwachsene sind, welche unseren Kindern Steine in den Weg legen. Folgende Situationen kommen dem einen oder anderen vielleicht bekannt vor:
Wenn zum Beispiel Eltern vorgeben, nur das allerbeste für ihr Kind zu wollen und Es übermäßig beschützen, werden sie ihm niemals etwas durchgehen lassen. Doch übertriebene Fürsorge ist meist mit großen Einschränkungen für die Entwicklung von Körper und Seele eines Kindes verbunden. Es darf keine Risiken eingehen, nichts allein ausprobieren und wird es später nur schwer lernen, sein Leben selbstständig zu meistern.

Genau das Gegenteil passiert im zweiten Beispiel:

Ein Familienvater ist unheimlich ehrgeizig, erfolgreich im Beruf und verlangt auch von seinem Sohn Glanzleistungen. Er will kein Weichei aus ihm machen. So sind auch einige Wagnisse nicht verboten, die vielleicht gefährlich sein könnten. Aber andererseits dürfen keine Fehler gemacht werden. Geht etwas schief oder läuft nicht wie gewünscht, rappelt es im Karton.

In beiden Beispielen werden Kinder entmutigt und eingeschüchtert. Die Angst vor Schelte und Bestrafungen beim kleinsten Fehlverhalten führt mitunter zu schweren psychischen Störungen, welche sie lebenslang begleiten können.

Wer selbst nicht aufgibt, ist ein guter Lehrer!

Wie sagt man so schön: Das eigene Ich spiegelt sich in meinem Kinde wieder. Es ist tatsächlich erwiesen: Kinder ahmen gern die Manieren und Charakterzüge ihrer Bezugspersonen nach. Das zeigt sich schon sehr früh. Wer selbst dazu neigt, schnell aufzugeben was er angefangen hat, wird es kaum fertigbringen, seine Kinder zu motivieren. Wer jedoch selbstbewusst durchs Leben geht und über ein gewisses Durchhaltevermögen verfügt, wird seinem Kind immer eine gute Stütze sein. Es lernt, wie wichtig es ist, niemals aufzugeben und sich durchzuschlagen, auch wenn der Weg des Lebens manchmal uneben und steinig ist.

Fazit: Der richtige weg, Kinder zu selbstbewussten Menschen zu erziehen ist eine Kombination aus Liebe, Verständnis, gegenseitigem Vertrauensaufbau und vor allem Geduld.
Eltern, welche ebenso denken wird es nicht schwerfallen, ihre Kinder in Ihrem Tun zu ermutigen und ihnen zu sagen: „Gib niemals auf, Du schaffst es. Du bist gut, wenn Du es durchstehst!“

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