2732 Geschichten

Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 2.732 Geschichten und dienstags und freitags kommt jeweils eine weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen

Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Donnerstag, 10. Februar 2011

Die Schwierigkeiten in Deinem Leben sind die Treppe nach oben

                                                    
"Wirf die negative Last der Vergangenheit von Dir und gehe befreit Deines Weges.
Wenn Du das nicht tust, wird Dich die Last der Vergangenheit erdrücken"
Alexander Rykow


Ihr Lieben,
heute möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:

"Der Esel im Brunnen"

"Eines Tages fiel der Esel eines Bauern in den Brunnen.
Mitleid erregend schrie das Tier Stunde um Stunde, während der Bauer überlegte, was zu tun sei.

Zuletzt kam er zu dem Schluss, dass das Tier doch sehr alt sei und dass der Brunnen sowieso aufgefüllt werden müsse, dass es somit nicht der Anstrengung wert sei, den Esel zu retten.

Er lud alle seine Nachbarn ein, ihm zu helfen. Und so griffen sie alle zur Schaufel und begannen Erde in den Brunnen zu füllen. Sofort erkannte der Esel, was da gespielt wurde und schrie herzzerreißend.

Nach einiger Zeit ließ sein Geschrei zur Verwunderung aller plötzlich nach.
Einige Schaufelladungen später schaute der Bauer schließlich in den Brunnen hinunter und was er sah, erstaunte ihn sehr.

Mit jeder Schaufel Erde, die auf seinem Rücken landete, tat der Esel etwas Erstaunliches:
Er schüttelte sie ab und stellte sich drauf. Und sowie der Bauer und seine Nachbarn mehr Erde hinunterschaufelten, so schüttelte er auch diese ab und stieg dabei Schritt für Schritt höher.

Nachdem nun einige Zeit vergangen war, erschienen zu aller Erstaunen die Vorderbeine des Esels über dem Brunnenrand - und schließlich sprang das ganze Tier heraus."


Ihr Lieben,

unser Leben beschwert und nicht nur gute Tage, nicht nur Freude und Glück, sondern auch viele Tage mit Schwierigkeiten, mit Lasten, mit Krankheiten, mit Mühsal, mit Lasten.

Es ist aber unsere Entscheidung, wie wir mit den Lasten und Schwierigkeiten des Lebens umgehen.

Wir können uns davon im wahrsten Sinne des Wortes "niederdrücken" lassen.
Wenn wir uns nicht dagegen wehren, werden uns die Schwierigkeiten und Lasten unseres Lebens unter sich begraben. 

Wir haben aber auch die Möglichkeit, aus den Schwierigkeiten unseres Lebens zu lernen, die Lasten unseres Lebens abzuschütteln.
Wenn wir das tun, können wir im wahrsten Sinne des Wortes "unbeschwert und befreit" und fröhlich unseren Lebensweg fortsetzen.

Wichtig dabei ist dabei, dass wir selbst die Initiative ergreifen, mit den Schwierigkeiten und Lasten in unserem Leben fertig zu werden.
Wir dürfen nicht darauf warten, dass Andere auftauchen und uns die Schwierigkeiten und Lasten aus dem Weg räumen. Das wird nur in den seltensten Fällen geschehen.

In dieser Haltung liegt auch die tiefe Wahrheit des Sprichwortes : 
"Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott".

Wenn wir selbst die Initiative ergreifen, um mit den Schwierigkeiten und Lasten in unserem Leben fertig zu werden, werden wir auch die Hilfe anderer Menschen und Gottes erfahren.
Jede Schwierigkeit, die uns im Leben begegnet, ist eine Stufe der Treppe, die uns aus dem Loch unserer Schwierigkeiten und Lasten herausführt.


Ihr Lieben,
ich wünsche Euch heute einen mutigen und zuversichtlichen Tag und grüße Euch ganz herzlich aus Bremen, 
Euer fröhlicher und zuversichtlicher Werner

Foto von Karin Heringshausen zur Verfügung gestellt
                                                                

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