2732 Geschichten

Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 2.732 Geschichten und dienstags und freitags kommt jeweils eine weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen

Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Donnerstag, 30. September 2010

Das Leben ist eine Chance

Das Leben ist eine Chance, nutze sie. 

Das Leben ist Schönheit, bewundere sie. 

Das Leben ist Seligkeit, genieße sie. 

Das Leben ist ein Traum,  mach daraus Wirklichkeit. 

Das Leben ist eine Pflicht, erfülle sie. 

Das Leben ist ein Spiel, spiele es. 

Das Leben ist kostbar, geh sorgfältig damit um.

Das Leben ist Reichtum, bewahre ihn. 

Das Leben ist Liebe, erfreue dich an ihr. 

Das Leben ist ein Rätsel, durchdringe es. 

Das Leben ist Versprechen, erfülle es. 

Das Leben ist Traurigkeit, überwinde sie. 

Das Leben ist eine Hymne, singe sie. 

Das Leben ist eine Herausforderung, stelle dich ihr. 

Das Leben ist ein Kampf, akzeptiere ihn. 

Das Leben ist eine Tragödie, ringe mit ihr. 

Das Leben ist ein Abenteuer, wage es. 

Das Leben ist Glück, verdiene es. 

Das Leben ist das Leben, bewahre es.

Das Leben ist lebenswert, lebe es.

Mutter Theresa von Kalkutta

                                                   

Die Hilfsbereitschaft eines Jungen kann uns ein Vorbild sein

"MIT EINER KINDHEIT VOLLER LIEBE KANN MAN EIN HALBES LEBEN HINDURCH DIE KALTE WELT AUSHALTEN."
JEAN PAUL


Ihr Lieben,


heute möchte ich Euch eine wahre Begebenheit, berichtet von David Needham, erzählen:

"FÜR MEINE SCHWESTER"

"In London lebt ein 14-jähriger Junge, dessen Schwester vor einiger Zeit eine Bluttransfusion benötigte. Der Arzt erklärte den Eltern, sie hätte dieselbe Krankheit, von der sich ihr Bruder zwei Jahre zuvor erholt hätte.
Ihre einzige Chance auf Genesung sei eine Bluttransfusion von jemandem, der diese Krankheit bereits gehabt habe. Da die beiden Kinder dieselbe seltene Blutgruppe hatten, war der Junge der ideale Spender.

"Würdest du Mary, deiner Schwester, dein Blut spenden?" fragte der Arzt.

Der Junge, sein Name ist Jonny, zögerte. Seine Unterlippe begann zu zittern. Dann aber lächelte er und antwortete: "Klar, ich tu's für meine Schwester."

Bald darauf wurden die beiden Kinder in das Krankenzimmer gefahren.
Mary, blaß und dünn. Jonny, robust und gesund. Keiner von beiden sprach ein Wort, doch als ihre Blicke sich begegneten, grinste Jonny.

Als die Schwester die Nadel in seinen Arm einführte, verschwand Jonnys Lächeln.
Er beobachtete, wie sein Blut durch das Röhrchen floss.

Als die Prozedur fast vorüber war, durchbrach Jonnys zitternde Stimme das Schweigen.

"Doktor, wann sterbe ich denn?"

Erst in diesem Augenblick wurde dem Arzt klar, warum Jonny gezögert hatte und warum seine Lippe gezittert hatte, als er sich damit einverstanden erklärte, sein Blut zu spenden.
Er dachte, wenn er seiner Schwester sein Blut spendet, würde das bedeuten, sein eigenes Leben aufzugeben. In diesem kurzen Augenblick hat er ein große Entscheidung getroffen.


Ihr Lieben,

als ich diese Geschichte las, die tatsächlich so geschehen ist, dann empfinde ich für diesen 14-jährigen Jungen zutiefst Hochachtung. Welch ein Opfer, welch eine Bereitschaft, sich für seine eigene Schwester aufopfern zu wollen!!!

Nun hat zum Glück nicht jedes Kind die Gelegenheit, zum Retter der eigenen Schwester oder des eigenen Bruders zu werden (werden zu müssen).

Aber ich stelle immer wieder fest, dass Kinder eine hohe Bereitschaft zeigen, anderen Menschen zu helfen. Das fängt im eigenen Haushalt an, wo sie gerne der Mutter oder dem Vater zur Hand gehen und das setzt sich fort in der Schule, wo sich viele Kinder an Projekten für die Dritte Welt oder für sonstige humanitäre Zwecke beteiligen.

Wichtig ist aber, dass wir als Beispiel vorangehen und als Erwachsene unseren Kindern und Enkelkindern Hilfsbereitschaft vorleben und diese bei ihren Bemühungen unterstützen.

Wir brauchen in dieser Welt keine Eltern, die bei schulischen Projekten für z.B. hungernde Kinder in der Dritten Welt, bei denen sich ihre eigenen Kinder engagieren, die Meinung vertreten: "Das bringt doch sowieso nichts", sondern wir brauchen Eltern, die ihre Kinder z.B. durch einen selbstgebackenen Kuchen unterstützen, der zugunsten eines schulischen Projekts verkauft werden kann.

Ich kann die Sätze nicht mehr hören, wenn Menschen, die nichts tun wollen, sich damit herausreden, dass wir nichts bewirken können:

Ich glaube dagegen ganz fest, dass jedes vor dem Hungertod gerettete Kind den Einsatz wert ist.

Ich wünsche Euch heute einen mutigen, einen fröhlichen und einen zuversichtlichen Tag mit der inneren Bereitschaft zu helfen.

Ganz liebe hilfsbereite Grüße

Euer Werner vom Weserstrand

                                                    

Mach Deine Augen auf und nimm den Menschen neben Dir wahr!

"LIEBE MICH, WENN ICH ES AM WENIGSTEN VERDIENT HABE, DENN DANN HABE ICH SIE AM NÖTIGSTEN!"
UNBEKANNTER AUTOR


Ihr Lieben,


heute habe ich für Euch einmal keine Geschichte, aber dafür den Text eines unbekannten Autors, der uns sehr nachdenklich machen sollte:

"EINE TRÄNE"

"Manchmal wenn ein Mensch aus Kummer und Verzweiflung eine Träne weint,
dann sieht das niemand, keinen interessiert es, keinem fällt es auf.

Wenn ein Mensch mehrere Tränen weint, dann sehen es einige,
aber niemand fragt nach dem Grund, weil alle denken: Ach, die paar Tränen.

Wenn ein Mensch viele Tränen weint, dann sehen es alle,
aber wieder fragt niemand danach,
weil jeder denkt, der andere macht das schon.

Wenn ein Mensch tot ist, ertrunken in einem Meer voller Tränen,
dann stehen alle an seinem Grab mit Tränen im Gesicht,
und fragen sich: WARUM???

Es gab doch gar keine Anzeichen."


Ihr Lieben,

Ihr wisst, dass ich vor allem die Menschen fröhlich machen möchte, dass ich gerne Hoffnung weitergeben möchte, aber gerade deshalb ist es wichtig, auch einmal einen solchen Text hier zu veröffentlichen.

Ich bin schon auf etlichen Beerdigungen gewesen und sehr häufig höre ich dort seltsamerweise immer wieder einen Satz: "Ach, hätten wir uns doch mehr um sie/ihn gekümmert!"

Dieser Satz macht mich immer wütend, denn er ist eine billige Entschuldigung.

Wenn jemand gestorben ist, dann ist das wie mit der Vergangenheit:
Wir können nichts mehr daran ändern, was unser Verhalten gegenüber diesem Menschen, der gestorben ist, betrifft.

Aber rund um uns herum leben viele Menschen, angefangen bei unseren Kindern und Enkelkindern, unseren Verwandten, Freunden und Bekannten bis hin zu den Menschen, die uns im Alltag begegnen, die sich über ein mitfühlendes "!Wie geht es Dir?" freuen, über ein Lächeln, ein zuhörendes Gespräch, einen Besuch am Krankenbett, eine aufmunternde E-Mail, einen herzlichen Brief zum Geburtstag...

Ich würde mir wünschen, dass wir uns im Alltag mehr umeinander kümmern, mehr füreinander da sind, anfangen, den Anderen zu lieben, Liebe zu schenken, Hoffnung, Zuversicht.
Ich kann nur aus Erfahrung sagen: Wer Liebe schenkt, wird selber dabei sehr glücklich.

Ich wünsche Euch einen fröhlichen Tag, einen Tag ohne Tränen, einen Tag der Liebe und der Freude

Ganz liebe herzliche Grüße

von Eurem Euch umarmenden Werner vom Weserstrand

                                                     

Mittwoch, 29. September 2010

Dankbarkeit



Dankbarkeit 

Sei dankbar, dass du nicht alles hast, was du dir wünschst.
Was würde sonst noch bleiben, um vorwärts zu schauen?

Sei dankbar, dass du nicht alles weißt,
weil du dadurch die Gelegenheit bekommst, zu lernen.

Sei dankbar für schwierige Zeiten.
Während dieser Zeiten kannst du innerlich wachsen.

Sei dankbar für deine Grenzen,
weil sie dir die Gelegenheit geben, Fortschritte zu machen.

Sei dankbar für jede neue Herausforderung,
weil sie deine Stärke und deinen Charakter bilden.

Sei dankbar für deine Fehler,
sie erteilen dir wertvolle Lektionen.

Sei dankbar, wenn du müde und erschöpft bist,
du bekommst dadurch die Gelegenheit, auf deinen Körper zu hören.

Es ist einfach, dankbar zu sein für die guten Seiten.
Ein reich erfülltes Leben haben aber nur diejenigen,
welche auch dankbar sind für Rückschläge und Fehler.

Dankbarkeit kann Negatives in Positives umwandeln.
Finde deinen Weg, um dankbar zu sein für deine Probleme,
dann werden sie für dich zum Segen.



                                                                  

Werde auch Du zum Brückenbauer!

"DIE MENSCHEN BAUEN ZU WENIGE BRÜCKEN UND ZU VIELE MAUERN."
DOMINIQUE GEORGE PIRE


Ihr Lieben,


ich möchte Euch heute die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:

"DAS BESTE MTTEL"

"Ein Vater und sein Sohn lebten friedlich und in völliger Eintracht.
Sie lebten von dem Ertrag ihrer Felder und Herden.
Sie arbeiteten miteinander und teilten gemeinsam, was sie ernteten.
Alles fing durch ein kleines Missverständnis an.

Eine immer größer werdende Kluft bildete sich dann zwischen ihnen, bis es zu einem heftigen Streit kam. Fortan mieden sie jeglichen Kontakt und keiner sprach mehr ein Wort mit dem anderen.

Eines Tages klopfte jemand an der Tür des Sohnes.
Es war ein Mann, er suchte Arbeit.
«Kann ich vielleicht einige Reparaturen bei ihnen durchführen?»

«Ich hätte schon Arbeit für dich», antwortete der Sohn. «Dort, auf der anderen Seite des Baches steht das Haus meines Vaters. Vor einiger Zeit hat er mich schwer beleidigt. Ich will ihm beweisen, dass ich auch ohne ihn leben kann».

«Hinter meinem Grundstück steht eine alte Ruine, und davor findest du ein großer Haufen Steine. Damit sollst du eine 2 Meter hohe Mauer vor meinem Haus errichten. So bin ich sicher, dass ich meinen Vater nicht mehr sehen werde».

«Ich habe verstanden», antwortete der Mann.

Dann ging der Sohn für eine Woche auf Reise.

Als er wieder nach Hause kam, war der Mann mit seiner Arbeit fertig.

Welch eine Überraschung für den Sohn! So was hatte er nicht erwartet.

Denn anstatt einer Mauer hatte der Mann eine schöne Brücke gebaut.

Da kam auch schon der Vater aus seinem Haus, lief über die Brücke und nahm seinen Sohn in die Arme.

«Was du da getan hast, ist einfach wunderbar! Eine Brücke bauen lassen, wo ich dich doch schwer beleidigt hatte! Ich bin stolz auf dich und bitte dich um Verzeihung.»

Während Vater und Sohn Versöhnung feierten, räumte der Mann sein Werkzeug auf und schickte sich an, weiter zu ziehen.

«Nein, bleib doch bei uns, denn hier ist Arbeit für dich», sagten sie ihm.

Der Mann aber antwortete:
«Gerne würde ich bei euch bleiben, aber ich habe noch anderswo viele Brücken zu bauen …»"


Ihr Lieben,

es ist mein tiefster Herzenswunsch, dass auch wir zu solchen Brückenbauern werden.

Menschen, die Mauern errrichten (Mit dem rede ich nicht mehr...) haben wir schon genug. Was wir brauchen, sind Menschen, die bestehende Mauern einreißen und aus den Steinen der Mauern Brücken zwischen den Menschen bauen.

Ich traf in diesen Tagen bei einem Spaziergang zwischen meiner Arbeit eine ältere Frau, die sich bitter darüber beklagte, dass sie keinen Kontakt zu ihren Enkelkindern hat und sie nicht sehen kann.

Auf meine Frage, warum das so sei, antwortete sie:
Ich habe mich vor 12 (!) Jahren mit meinem Sohn verkracht, seitdem reden wir nicht mehr miteinander und haben keinen Kontakt mehr zueinander.

Ich habe dann der älteren Frau geraten, den Sohn doch einfach einmal anzurufen und mit ihm zu reden. Die Antwort fand ich todtraurig: "Ich rufe nicht als Erste an, ich bin seine Mutter, wenn, dann muss er sich bei mir entschuldigen, er muss als Erster anrufen."

Wie unendlich traurig!!! Da verzichtet eine Frau seit 12 Jahren auf ihre Enkel, weil sie zu stolz ist, den Versuch zu unternehmen, die Mauern einzureißen und eine Brücke zu bauen!!!


Ihr Lieben,

ich wünsche mir von Herzen, dass wir, Ihr und ich, zu Brückenbauern werden, die auf Andere zugehen und die Versöhnung praktizieren oder Anderen helfen, sich zu versöhnen.

Ich wünsche Euch von Herzen einen versöhnlichen fröhlichen Tag und grüße euch mit einem strahlenden Lächeln.

Euer Werner vom Weserstrand

                                                       

Lasst uns gemeinsam mit Liebe die Welt verändern!

VIELE KLEINE LEUTE AN VIELEN KLEINEN ORTEN,
DIE VIELE KLEINE SCHRITTE TUN,
KÖNNEN DAS GESICHT DER WELT VERÄNDERN.
AFRIKANISCHES SPRICHWORT


Ihr Lieben,

heute morgen möchte ich Euch die Geschichte über den Dichter Rainer Maria Rilke erzählen uns zwar aus der Zeit als er in Paris lebte.

"DIE BETTLERIN UND DIE ROSE"

Gemeinsam mit einer jungen Französin kam er um die Mittagszeit an einem Platz vorbei, an dem eine Bettlerin saß, die um Geld bettelte.

Ohne zu irgendeinem Geber je aufzusehen, ohne ein anderes Zeichen des Bittens oder Dankens zu äußern als nur immer die Hand auszustrecken, saß die Frau stets am gleichen Ort.

Rilke gab nie etwas, seine Begleiterin gab häufig ein Geldstück. Eines Tages fragte die Französin verwundert nach dem Grund, warum er nichts gebe, und Rilke gab ihr zur Antwort: "Wir müssen ihrem Herzen etwas schenken, nicht ihrer Hand."

Wenige Tage später brachte Rilke eine eben aufgeblühte weiße Rose mit, legte sie in die offene, abgezehrte Hand der Bettlerin und wollte weitergehen.

Da geschah das Unerwartete: Die Bettlerin blickte auf, sah den Geber, erhob sich mühsam von der Erde, tastete nach der Hand des fremden Mannes, küsste sie und ging mit der Rose davon.

Eine Woche lang war die Alte verschwunden, der Platz, an dem sie vorher gebettelt hatte, blieb leer. Vergeblich suchte die Begleiterin Rilkes eine Antwort darauf, wer wohl jetzt der Alten ein Almosen gebe.

Nach acht Tagen saß plötzlich die Bettlerin wieder wie früher am gewohnten Platz. Sie war stumm wie damals, wiederum nur ihre Bedürftigkeit zeigend durch die ausgestreckte Hand.

"Aber wovon hat sie denn all die Tage, da sie nichts erhielt, nur gelebt?", frage die Französin.
Rilke antwortete: "Von der Rose . . ."


Ihr Lieben,

diese Geschichte berührt mich sehr und zwar nicht deshalb, weil dort von einer Rose die Rede ist und ich Rosenliebhaber bin, nein, sondern weil diese Geschichte eine tiefe Wahrheit enthält:

Es ist ganz unbestritten, dass jeder Mensch, um leben zu können, etwas essen und trinken muss. Würde er das nicht tun, wurde er irgendwann verhungern oder verdursten.

Was dabei aber leider sehr oft übersehen wird, ist die Tatsache, dass wir nicht nur Nahrung und Getränke für unseren Körper benötigen, sondern auch für unsere Seele.

Ohne gute Worte, ohne Liebe, ohne Zuwendung, ohne Lächeln, ohne Lachen, ohne Freundlichkeit verkümmern unser Herz und unsere Seele.

Äußerlich mögen wir dann durch das Essen und Trinken noch funktionieren, wie die Bettlerin, die Tag für Tag ihre Hand hinhält, um Almosen zu bekommen, aber innerlich sind wir dann schon tot.

Das Wunderbare, das Hoffnungsvolle aber ist, dass dieser Tod der Seele und des Herzens nicht entgültig ist.

In jeder Minute, in jeder Sekunde des Lebens können wir das ändern, so wie Rilke das in der Geschichte durch das Überreichen der Rose tat.

Die Rose ist ein Zeichen dafür: Du bist etwas wert, Du bist mir etwas wert, ich begegne Dir mit Freundlichkeit und Liebe.

Ihr Lieben, wir sollten immer mehr erkennen, wie wichtig die Nahrung für das Herz und die Seele ist.

Ich kenne viele Eltern, die ihre eigenen Kinder aufs Beste mit Essen und Trinken versorgen, sie aber, was das Herz und die Seele betrifft, verhungern lassen.

Dabei die ist Nahrung für das Herz und die Seele nicht teuer:
Ein freundliches Lachen, eine liebevolle Zuwendung, ein herzliches In-den-Arm-Schließen, ein gemeinsames Lachen, Dankbarkeit dem gegenüber, der mir Gutes getan hat, ein kleiner Blumenstrauß bunter Wiesenblumen.

...die Liste ließe sich unendlich fortsetzen.


Ihr Lieben,

ich wünsche Euch heute einen wundervollen Tag bei schönem Wetter und ich wünsche euch viel Nahrung für Euer Herz und Eure Seele und dass auch Ihr zu Botschaftern der Liebe werdet, die mithelfen, Herz und Seele anderer Menschen mit Nahrung zu versorgen.

Ganz liebe Grüße

Euer Werner vom Weserstrand

                                                                   

Dienstag, 28. September 2010

DIE DINGE SIND OFT ANDERS, ALS DU DENKST

"KINDER MÜSSEN MIT GROßEN LEUTEN VIEL NACHSICHT HABEN."
ANTOINE DE SAINT-EXUPÉRY


Ihr Lieben,


heute möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:

"DIE DINGE SIND OFT ANDERS, ALS DU DENKST!"

Ein kleiner Junge kommt in ein Cafe und setzt sich an einen Tisch. Die Kellnerin bringt ihm ein Glas Wasser und fragt nach, was er wünsche.

„Wie viel kostet ein Stück Torte“?

„4 Euro“, sagt die Kellnerin.

Der Junge holt einige Münzen aus seiner Tasche und beginnt zu zählen.
„Gut, wie viel kostet ein einfaches Stück Kuchen?“

Da noch weitere Kunden im Cafe waren, antwortete die Kellnerin bereits ungeduldig: „3 Euro“.

Dann sagte der Junge: „Gut, dann nehme ich gerne einen einfachen Kuchen.“

Die Kellnerin brachte ihm den Kuchen und die Rechnung. Der Junge aß in Ruhe den Kuchen, zahlte an der Kasse und ging.

Als die Kellnerin den Tisch sauber machen wollte, bekam sie vor Rührung Tränen in die Augen, denn auf dem Tisch lag 1 Euro für Sie!

Der Junge begnügte sich mit einem einfachen Stück Kuchen, um ihr Trinkgeld zu schenken!


Ihr Lieben,

ich erlebe oft, dass Kinder zu schnell und oft ungerecht beurteilt werden.
Wie uns die Geschichte zeigt, sollten wir genau hinhören und genau hinsehen, was unsere Kinder und Enkelkinder tun, wie sie handeln.
Wenn wir uns das angewöhnen, werden wir entdecken, wie viel Liebe oft in den Handlungen unserer Kinder und Enkelkinder steckt.

Ein Beispiel, das mir in diesen Tagen sehr traurig ein 12-jähriger Junge aus der Nachbarschaft: Der Junge wusch zu Hause, bevor seine Mutter heimkam, freiwillig und um ihr eine Freude zu machen, das gesamte Geschirr der letzten Tage ab.
Dabei fiel ihm leider beim Abtrocknen ein Teller hin und zerbrach.

Die Mutter, die nach Hause kam, sah aber nicht die große Mühe, die er sich gemacht hatte, sie sah nur den zerbrochenen Teller und beschimpfte ihren Jungen wegen des zerbrochenen Tellers.

Das ist es, was ich meine: Man darf sich nicht wundern, wenn dieser Junge bald nicht mehr hilfsbereit ist.
Deshalb sollten wir immer unsere Augen aufmachen und das sehen, was hinter dem steckt, was unsere Kinder und Enkelkinder tun.
Unsere Kinder und Enkelkinder sind liebenswerte Menschen, wert, geliebt zu werden.

Was ist schon ein kaputter Teller gegen eine verletzte Kinderseele!!!

Ihr Lieben,

ich wünsche Euch heute einen kraftvollen Tag mit ganz viel Zuversicht, Mut, Hoffnung, Liebe und mit dem Blick für die Liebe unserer Kinder und Enkelkinder

Ganz liebe Grüße Euer Werner vom Weserstrand

                                                       

Du bist so viel wert, Du bist etwas Besonderes!

"EIN GÄNSEBLÜMCHEN, AUS LIEBE GESCHENKT, BLÜHT SCHÖNER ALS JEDE ROSE, DIE NUR ANSTAND GESCHENKT WIRD."
UNBEKANNTER AUTOR


Ihr Lieben,

Heute möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:

"Die Geschichte vom kleinen Gänseblümchen!"

Mitten in einem Park in einer großen Stadt standen viele Blumen! Wunderschön anzuschauen! In einem Beet stand neben einer prächtigen großen roten Rose ein kleines Gänseblümchen!

Alle Leute, die stehen blieben, bewunderten die prächtige rote Rose! Für das kleine Gänseblümchen hatten sie höchstens abfällige Bemerkungen parat! Die Rose bildete sich viel darauf ein! Zum Gänseblümchen sagte sie: "Ich bin ja auch schön! Groß, prächtig!

Mich wollen die Leute sehen! Du dagegen bist es nicht wert!"

Das machte das Gänseblümchen sehr traurig! Den Nächsten, der stehen blieb, um die wunderschöne rote Rose zu bewundern, fragte das kleine Gänseblümchen leise: "Warum bewunderst Du die rote Rose und wenn Du mich siehst, verziehst du das Gesicht?".

Es bekam als Antwort: "Du bist so klein und winzig! Du bist es nicht wert!"

Das kleine Gänseblümchen wurde noch kleiner und noch trauriger! Es machte sich ganz klein! Damit wirklich keiner es mehr sehen konnte und es verletzen konnte! So verging lange Zeit, in der alle immer stehen blieben, um die wunderschöne rote Rose zu bewundern!

Eines Tages hörte das kleine Gänseblümchen, wie jemand sagte: "Du bist aber wunderschön! Warum machst Du Dich so klein?". Es wunderte sich, noch nie hatte jemand die wunderschöne rote Rose als klein bezeichnet! Es sah vorsichtig hoch! Und erschrak!

Vor dem kleinen Gänseblümchen im Gras saß jemand, der sich zu ihm heruntergebeugt hatte und es ansah! Das verwirrte das kleine Gänseblümchen so sehr, dass es Angst bekam! Und noch ein bisschen winziger wurde! Es fragte leise: "Wer bist Du?"

Als Antwort bekam es zu hören: "Ich bin ein Freund, wenn Du magst! Schon lange gehe ich ohne Freude durch diesen Park! Dich habe ich nie gesehen! Nun, da ich Dich entdeckt habe, habe ich einen Grund, jeden Tag zu kommen! Und einen Grund mich sehr zu freuen!"

Mit diesen Worten stand er auf und ging! Aber am nächsten Tag zur gleichen Zeit war er wieder da und freute sich über das Gänseblümchen! Das kleine Gänseblümchen sagte: "Aber ich bin es doch nicht wert!" Ihr neuer Freund sagte: "Doch kleines Gänseblümchen! Du bist sehr viel wert! Es kommt nicht auf die Größe an! Nicht darauf, wie Du aussiehst! Sondern darauf, wer Du bist!".

Auch mit diesen Worten stand er wieder auf und ging! Und in dem Herz des Gänseblümchens hatte sich ein winziger, noch sehr kleiner, Funke entzündet! Ein Funke der Hoffnung. Nun kam sein Freund jeden Tag, sie sprachen viel miteinander! Und unbemerkt wurde das Gänseblümchen jeden Tag ein Stück größer und ein wenig weniger traurig! Der kleine Funke der Hoffnung wurde größer und größer! Und es kamen andere kleine Funken hinzu!

In dem Moment waren die Funken noch sehr klein und leicht auszublasen! Aber sie wuchsen von Tag zu Tag mit! Das waren der Funke des Vertrauens und der Funke der Liebe! Der Gedanke, das es nichts wert sei, saß tief! Aber langsam wurde er schwächer und schwächer! Dank seinem Freund, der Tag für Tag kam und das Gänseblümchen einfach lieb hatte! So wie es war!

Daraus entstand eine lange Freundschaft! Auch der Freund war mal traurig! Aber inzwischen hatte das Gänseblümchen soviel Kraft, dass es auch für ihn da sein konnte. Und das machte es noch glücklicher!

Durch die Freundschaft, die Liebe, die Hoffnung, das Vertrauen, das Glück wuchsen und damit wuchs auch das kleine Gänseblümchen! Dass es nichts wert sein sollte, hatte es fast vergessen! Und wenn mal jemand kam, der über es herzog, machte es ihm nichts mehr aus! Es hatte ja seinen Freund!

Als ihr Freund eines Tages kam, stellten sie beide fest, das aus dem kleinen traurigen Gänseblümchen ein großes glückliches Gänseblümchen geworden war! Die Liebe und Freundschaft hatten ihr den Mut, die Kraft und die Zuversicht gegeben an sich selber zu glauben!


Ihr Lieben,

Wie Ihr wisst, liebe ich Rosen sehr, ja ich habe sogar einen ganzen Rosengarten, in dem ich ganz verschiedene Rosensorten pflege.

In dieser tiefsinnigen Geschichte geht es aber um etwas Anderes.
Viele von uns ähneln mehr dem Gäseblümchen als der Rose.
Oft sagen oder schreiben mir Menschen: "Ich bin nichts wert".

Doch das ist nicht wahr. Kniet Euch einmal auf dem Rasen nieder und pflückt ein Gänseblümchen. Dann werdet Ihr sehen, wenn ihr Euch es genau anseht, wie wunderschön das Gänseblümchen ist. Es steht zu Unrecht im Schatten der anderen Blumen.

So ist das auch mit all den Menschen, die sich wie ein Gänseblümchen klein und wertlos fühlen. Ich kann Euch nur zurufen: Ihr seid ganz viel wert, Ihr seid etwas Besonderes, auch Ihr habt feine Talente und Begabungen.

Hört nicht auf die, die Euch etwas Anderes erzählen wollen, sie wollen nur, dass Ihr Euch klein und wertlos fühlt. Ihr könnt auch Euren Kindern und Enkelkindern, Eurer Partnerin und Eurem Partner sehr helfen, indem Ihr auch Ihnen viel Liebe, Hoffnung und Zuversicht schenkt. So stärkt Ihr aus sie. So werden auch aus diesen Menschen starke Gänseblümchen.

Ich wünsche jeden Einzelnen von Euch ganz viel Liebe, ganz viel Hoffnung und ganz viel Zuversicht, damit aus uns allen kräftige, starke Gänseblümchen werden.

Ganz liebe Grüße

Euer Euch umarmender Werner

                                                                    

Das Selbstbewusstsein der Kinder stärken

Ihr Lieben,

Birgit von Fragstein hat mir einen weiteren sehr bedenkenswerten Text zur Verfügung gestellt, den ich hier auf dem ESELSKIND-Blog veröffentlichen möchte.

"Das Selbstbewusstsein der Kinder stärken" von Paul Suer

"Wohl alle Eltern wünschen sich mutige und selbstbewusste Kinder, die ihre
Bedürfnisse ohne Angst äußern oder schwache Kinder unterstützen. Kinder,
die sich selbst vertrauen und an sich glauben, gehen mit offenen Augen
durch das Leben und machen uns zuversichtlich, dass sie in unserer
komplizierten Welt gut zurechtkommen.

Selbstbewusste Kinder besitzen eine Reihe von Fähigkeiten, die mit Vertrauen und
Selbstvertrauen, innerer Sicherheit und Stärke, aber auch mit Mut und
Entschlusskraft zu tun haben. Es ist noch gar nicht so lange her, als
die Wissenschaftler noch glaubten, dass solche Eigenschaften angeboren
sind und sie ein Leben lang fortbestehen.

Heute wissen wir, dass Kinder erst allmählich zu kleinen Persönlichkeiten heranreifen und dass
diese Entwicklung sehr leicht zu stören ist. Damit aus einem hilflosen
Säugling eine selbstbewusste und starke Persönlichkeit wird, braucht
jedes Kind ganz ganz viel Wärme und Geborgenheit, Aufmerksamkeit und
Zuwendung, aber auch Förderung und Ansporn.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden von uns Eltern große Anstrengungen abverlangt,
Anstrengungen aber, die sich lohnen. Denn zufriedene, ausgeglichene und
selbstbewusste Kinder sind der wohl schönste Lohn für die Mühen der
geplagten Eltern."

Seid ganz lieb gegrüßt

Euer fröhlicher Werner vom Weserstrand

                                                                 

Montag, 27. September 2010

Wünsche eines Kindes an seine Eltern oder Erzieher

Ihr Lieben,

Birgit von Fragstein hat mir für den ESELSKIND-Blog den beigefügten sehr nachdenkenswerten Text eines unbekannten Autors zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich ganz herzlich dafür.

Hier die Wünsche des Kindes:


"1. Verwöhne mich nicht!
Ich weiß genau, dass ich nicht alles bekommen kann. Ich will dich nur auf die Probe stellen.


2. Sei nicht ängstlich, im Umgang mit mir standhaft zu bleiben! Mir ist Haltung wichtig, weil ich mich dann sicherer fühle.


3. Weise mich nicht im Beisein anderer zurecht, wenn es sich vermeiden lässt!
Ich werde deinen Worten mehr Bedeutung schenken, wenn du zu mir leise und unter vier Augen sprichst.


4. Sei nicht fassungslos, wenn ich zu dir sage „Ich hasse Dich!“ Ich hasse nicht dich, sondern deine Macht, meine Pläne zu durchkreuzen.


5. Bewahre mich nicht immer vor den Folgen meines Tuns!
Ich muss peinliche und schmerzliche Erfahrungen machen, um auf eigenen Beinen zu laufen.


6. Meckere nicht ständig!
Ansonsten schütze ich mich dadurch, dass ich mich taub stelle.


7. Mach keine vorschnellen Versprechen!
Wenn du dich nicht an deine Versprechen hältst, fühle ich mich schrecklich im Stich gelassen.


8. Sei nicht inkonsequent!
Das macht mich unsicher und ich verliere mein Vertrauen zu dir.


9. Unterbrich mich nicht und höre mir zu, wenn ich Fragen stelle!
Sonst wende ich mich an andere, um dort meine Informationen zu bekommen.


10. Lach nicht über meine Ängste!
Sie sind erschreckend echt, aber du kannst mir helfen, wenn du versuchst, mich ernst zu nehmen.


11. Denke nicht, dass es unter deiner Würde sei, dich bei mir zu entschuldigen!
Ehrliche Entschuldigung erweckt in mir ein Gefühl von Zuneigung und Verständnis.


12. Versuche nicht, so zu tun, als seiest du perfekt oder unfehlbar!
Der Schock ist groß, wenn ich herausfinde, dass du es nicht bist
Ich wachse so schnell auf und es ist sicher schwer für dich, mit mir Schritt zu halten.
Aber jeder Tag ist wertvoll, an dem du es versuchst."

Ihr Lieben, 

ich wünsche Euch einen gemütlichen Abend mit einem warmen Kerzenlicht und grüße Euch alle ganz herzlich


Euer Werner vom Weserstrand

                                                    

Verzaubere die Welt mit Deinem Lächeln und sie wird zurücklächeln

"Du bist so jung wie deine Zuversicht, so alt wie deine Zweifel,
so jung wie deine Hoffnung, so alt wie deine Verzagtheit.
ALBERT SCHWEITZER

Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch einmal keine Geschichte erzählen, sondern ein kleines Rätsel von Phil Bosmans, das ich sehr nachdenkenswert finde:

"Es ist die kürzeste Entfernung zwischen Menschen.
Es kostet nichts und bringt soviel ein.
Es bereichert den Empfänger, ohne den Geber ärmer zu machen.

Es ist kurz wie ein Blitz, aber die Erinnerung daran ist oft unvergänglich.

Keiner ist so reich, dass er darauf verzichten könnte.
Keiner ist so arm, dass er es sich nicht leisten könnte.
Es bringt Glück ins Heim, ist das Kennzeichen der Freundschaft.
Es bedeutet für den Müden Erholung, für den Mutlosen Ermunterung,
für den Traurigen Aufheiterung und ist das beste Mittel gegen Ärger.

Man kann es weder kaufen, noch erbitten, noch leihen oder stehlen,
denn es bekommt erst dann Wert, wenn es verschenkt wird.
Denn niemand braucht es so bitternötig, wie derjenige,
der für andere keines mehr übrig hat.

Was das ist?

Ein Lächeln!"


Ihr Lieben,

das Lächeln ist meiner Meinung nach eines der schönsten und besten Geschenke, das wir anderen Menschen machen können.
Leider wird das Lächeln in seiner Wirkung völlig unterschätzt.
Die meisten Menschen trauen daher ihrem eigenen Lächeln nicht viel zu.

Macht doch einmal das, was ich manchmal mache:
Ich gehe gerne in Bremen durch die Fußgängerzone und schaue den Menschen ins Gesicht. Ich bin immer wieder erschrocken, wie sehr traurig, wie müde, wie teilnahmslos, wie gleichgültig die meisten Menschen von ihren Gesichtszügen her aussehen.
Jemand, der lächelt, fällt mir sofort auf. Es ist dann, als wenn von diesem Menschen ein Strom menschlicher Wärme ausginge.

Das Lächeln erfreut uns Menschen alle, es kostet keine große Anstrengung.
Bereits zu Hause kann man damit beginnen. Die Partnerin/der Partner freut sich über ein strahlendes Lächeln, unsere Kinder und Enkelkinder fühlen sich ermutigt durch ein ermunterndes Lächeln. Die Arbeitskollegin/der Arbeitskollege, dem es vielleicht nicht so gut geht, fühlt sich durch unser Lächeln gestärkt.

Ihr Lieben,

ich wünsche Euch eine gute neue lächelnde Woche und grüße Euch mit einem strahlenden Lächeln und einer herzlichen Umarmung vom Weserstrand

Euer Werner

                                                         

Sieh Dir die Welt an und werde dankbar

"Viel Kälte ist unter den Menschen, weil sie nicht wagen, sich so herzlich zu geben, wie sie sind."
ALBERT SCHWEITZER


Ihr Lieben,


ich möchte Euch heute morgen einmal keine Geschichte erzählen, sondern eine kleine Auflistung, die ich in diesen Tagen gelesen habe und die mich sehr erschreckt und traurig gemacht hat:

DIE WELT GLOBAL BETRACHTET

Wenn man die Weltbevölkerung auf ein 100 Seelen zählendes Dorf reduzieren könnte und dabei die Zahlenverhältnisse aller auf der Erde lebenden Völker beibehalten würde, wäre dieses Dorf folgendermaßen zusammengesetzt:

57 Asiaten
21 Europäer
14 Amerikaner (Nord-, Zentral- und Südamerikaner)
8 Afrikaner

Es gäbe:
52 Frauen und 48 Männer
30 Weiße und 70 nicht Weiße
30 Christen und 70 nicht Christen
89 Heterosexuelle und 11 Homosexuelle

6 Personen besäßen 59 % des gesamten Reichtums (und alle 6 kämen aus den USA)
80 lebten in maroden Häusern,
70 wären Analphabeten,
50 würden an Unterernährung leiden,
1 wäre dabei, zu sterben,
1 wäre dabei, geboren zu werden.
1 besäße einen Computer,
1 (ja, nur einer) hätte einen Universitätsabschluss.

Wenn man die Welt auf diese Weise betrachtet,
wird das Bedürfnis nach Respekt und Verständnis offensichtlich.

Du solltest auch Folgendes bedenken:
Wenn Du heute morgen aufgestanden bist und eher gesund als krank warst,
hast Du ein besseres Los gezogen als die Millionen Menschen, die die nächste Woche nicht mehr erleben werden.

Wenn Du noch nie in der Gefahr einer Schlacht, in der Einsamkeit der Gefangenschaft,
im Todeskampf der Folterung oder im Schraubstock des Hungers warst, geht es Dir besser als 500 Millionen Menschen.

Wenn Du zur Kirche gehen kannst ohne Angst haben zu müssen bedroht,
gefoltert oder getötet zu werden, hast Du mehr Glück als 3 Milliarden Menschen.

Wenn Du Essen im Kühlschrank, Kleider am Leib, ein Dach über dem Kopf
und einen Platz zum Schlafen hast, bist du reicher als 75% der Menschen
dieser Erde.

Wenn Du Geld auf der Bank, in Deinem Portemonnaie und im Sparschwein hast,
gehörst Du zu den privilegiertesten 8 % dieser Welt:

Wenn Deine Eltern noch leben und immer noch verheiratet sind,
bist Du schon wahrlich eine Rarität.

Wenn Du diese Information gelesen hast, gehörst Du nicht zu den zwei Milliarden Menschen, die nicht lesen können.


Ihr Lieben,

diese Auflistung sollte zwei Gefühle in uns bewirken:

Zum einen sollte uns ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit erfüllen, denn dass wir zum reichen, priviligierten Teil der Menschheit gehören, dafür können wir gar nichts, das ist uns quasi mit der Geburt in den Schoß gelegt worden. Deshalb sollten wir aufhören, bei allen möglichen Gelegenheiten zu klagen, wenn wir uns dies oder jenes zusätzlich nicht leisten können.

Zum anderen sollte uns diese Liste dazu anhalten, mitzuhelfen, dass wir uns engagieren, damit die Verhältnisse auf dieser Welt gerechter, menschlicher werden. Das kann damit beginnen, dass wir uns ehrenamtlich engagieren oder z.B. die Patenschaft für ein Waisenkind übernehmen.

Und demjenigen, der mir entgegnet, was nutzt es, dem einen Kind zu helfen bei der großen Not auf dieser Welt, dem sage ich zweierlei:

Dem Kind, dem wir helfen, dem bringt es etwas. Es mus nicht mehr hungern, nicht mehr dürsten, hat etwas anzuziehen, kann in die Schule gehen und ist glücklich.

Wenn einer damit beginnt und immer mehr dem Beispiel folgen, gilt in abgewandelter Form das, was Karlheinz Böhm sagte:
Wenn ein Mensch einem Kind hilft, zu überleben, ist das nicht viel.
Wenn eine Million Menschen einem Kind helfen, sind das schon eine Million Kinder, die nicht mehr hungern müssen.


Ihr Lieben,

ich wünsche Euch trotz des schlechten Wetters eine gute neue fröhliche Woche und
grüße Euch mit einer Umarmung ganz herzlich

Euer Werner

                                                      

Sonntag, 26. September 2010

Lerne von den kleinen Kindern Beharrlichkeit

‎"GROßE WERKE WERDEN NICHT DURCH STÄRKE, SONDERN DURCH BEHARRLICHKEIT VOLLBRACHT."
SAMUEL JOHNSON


Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:

"DER 101. SCHLAG"

Ein berühmter Weiser wurde einmal gefragt, warum er eine Sache trotz großer Hindernisse nicht aufgebe. Und er gab einen Ratschlag, den alle beherzigen sollten, die versucht sind zu verzagen, wenn sie ein Ziel erreichen, einen Traum verwirklichen oder für eine gute Sache arbeiten wollen.

"Habt Ihr schon einmal einen Steinmetz bei der Arbeit beobachtet?" fragte er.
"Er schlägt vielleicht hundertmal auf die gleiche Stelle, ohne dass auch nur der kleinste Riss sichtbar würde. Aber dann, beim 101. Schlag, springt der Stein plötzlich entzwei.
Es ist jedoch nicht dieser eine Schlag, der den Erfolg bringt, sondern die hundert die ihm vorhergingen."


Ihr Lieben,

immer wieder begegnen mir Menschen im Alltag, die mir erzählen:
"Ich möchte mein Ziel erreichen, meinen Traum verwirklichen, aber ich schaffe es nicht."
Auch viele junge Menschen begegnen mir, die eine Sache anfangen und nach kurzer Zeit aufgeben, weil sie der Meinung sind, dass sie es nicht schaffen können.

Ich wohne in einer sehr ruhigen Bremer Straße, allein der Name "Inselstraße" sagt schon etwas darüber aus, wie ruhig es hier ist :-)
Schräg gegenüber wohnt ein junges Ehepaar mit einem kleinen vierjährigen Mädchen und zwei Jungs, die Zwillinge sind.
Die Zwillinge haben erst vor Kurzem laufen gelernt.

Immer, wenn ich beobachte, wie kleine Kinder laufen lernen, dann denke ich:
Von diesen Kinder können wir viel lernen: Nämlich Beharrlichkeit.

Die Kinder, die laufen lernen wollen, krabbeln zuerst, später ziehen sie sich an einem Stuhl oder Tisch hoch, bis sie stehen können, dann fangen sie an zu laufen und obwohl sie immer wieder und wieder hinfallen, stehen sie immer wieder und wieder auf und probieren es aufs Neue.

Kein Kleinkind käme auf die Idee zu sagen:
Ich habe es jetzt zehn Mal versucht, zu gehen, ich bin immer wieder hingefallen, ich schaffe es nicht, ich gebe auf, ich bleibe liegen!

Lasst uns auf die Kinder schauen und von ihnen lernen:

Wenn wir ein Ziel erreichen, einen Traum verwirklichen wollen, müssen wir es immer wieder versuchen. Und wenn wir fallen, dürfen wir nicht liegen bleiben, sondern müssen aufstehen und weitergehen.

Diese Haltung auf unsere Kindern und Enkelkindern beizubringen, ihnen zu sagen,
"Du musst nur wieder das tun, was Du als kleines Kind getan hast, um Dein Ziel zu erreichen, Deinen Traum zu verwirklichen", hilft unseren Kindern und Enkelkindern auf ihrem Weg, selbsttständig zu werden.

Unseren Kindern und Enkelkindern Beharrlichkeit zu lehren, ist eines der größten Geschenke, die wir ihnen machen können.

Ich wünsche Euch heute einen fröhlichen Sonntag und eine neue Woche der Beharrlichkeit.

Ganz liebe beharrliche Grüße und eine feste Umarmung

Euer Werner

                                                                     

Verwirkliche Deinen Traum und erreiche Dein Ziel und lass Dich dabei nicht von Hindernissen aufhalten

"VERÄNDERUNGEN MACHEN UNS VOR ALLEN DINGEN DESHALB ANGST, WEIL SIE UNS DAZU ZWINGEN, AUS DER HÄNGEMATTE DER GEWOHNHEIT HERAUSZUSTEIGEN."
HELGA SCHÄFERLING


Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch die kleine Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:

"DAS SCHMETTERLINGSPHÄNOMEN"

"Ein Schmetterling hat sich in meinem Zimmer verirrt. Unermüdlich stößt er im Fluge gegen die Fensterscheiben, immer von Neuem, bis er ermattet auf die Fensterbank fällt.
Doch dann rappelt er sich wieder auf, und da in seiner Vorstellungswelt Fensterscheiben nicht vorkommen, stößt er weiter mit dem Kopf dagegen.
Er merkt nicht, dass dicht daneben die Balkontür offen steht."


Ihr Lieben,

immer wieder erreichen mich liebe Nachrichten von Freundinnen und Freunden hier auf Facebook, die mir schreiben:
"Lieber Werner, Deine Geschichten lese ich gerne, aber leider ist der Weg, um den eigenen Traum, das eigene Ziel zu verwirklichen, nicht so leicht, wie Du ihn beschreibst."

Da kann ich nur zustimmen, leicht wäre es nur, wenn wir zu Hause bleiben könnten und der eigene Traum, das eigene Ziel an unsere Tür klopfen würden und sagen würden: "Da bin ich, du musst nichts tun, dein Traum ist hiermit erfüllt, dein Ziel ist hiermit erreicht."

Ihr Lieben,

wir wissen doch alle, dass so etwas niemals geschehen wird. Um seinen eigenen Traum zu verwirklichen, um seine Ziele zu erreichen, muss man etwas tun, muss man sich anstrengen. Und Anstrengung bedeutet auch, dass etwas nicht leicht ist.

Aber noch etwas Zweites müssen wir auf unserem Weg beachten, wenn wir unseren Traum verwirklichen, unser Ziel erreichen wollen:
Wir müssen bereit sein, immer wieder auch einmal neue Wege zu gehen.

Es bringt gar nichts, sich wie der arme Schmetterling zu verhalten und gegen Hindernisse anzurennen.
Oft erreichen wir unsere Ziele leichter, wenn wir die Hindernisse umgehen.

Wenn wir auf einer Wanderung sind und mitten auf unserem Weg zum Ziel ein großer hochaufragender Berge steht mit fast senkrechten Felswänden, dann bringt es nichts, immer wieder dagegen anzurennen und zu hoffen, dass der Berg verschwindet.

Ebenso falsch wäre es, nach Hause zurückzukehren und den "bösen Berg" dafür verantwortlich zu machen, dass wir unser Ziel nicht erreicht haben.

Richtig ist es in diesem Fall, rechts oder links um den Berg herumzugehen.

Ihr Lieben,

ich wünsche Euch heute ganz viel Mut und Durchhaltevermögen auf dem Weg zu Eurem Ziel, Eurem Traum und ich wünsche Euch dabei offene Augen für die Hindernisse.

Ich wünsche Euch allen einen gemütlichen Sonntag und grüße Euch vom Weserstrand ganz herzlich

Euer Euch umarmender Werner

                                                                  

Samstag, 25. September 2010

Helft mit, diese Welt gerechter zu gestalten! Eine Geschichte aus dem Alltag


„DIESE WELT BRAUCHT DEINE HILFE, VERWEIGERE SIE IHR NICHT.
UND WENN DU NUR EINEN MENSCHEN RETTEST, SO IST DAS EIN WUNDERBARER ANFANG, DER ANDERE MENSCHEN ERMUTIGT,
DAS GLEICHE ZU TUN.“
ALEXANDER RYKOW

Ihr Lieben,

heute habe ich auf der Seite DAS ESELSKIND eine Geschichte erzählt und ein Wort von Alexander Rykow zitiert:

 "EINE DER WUNDERBAREN EIGENSCHAFTEN, DIE WIR ALS MENSCH HABEN, IST DIE CHANCE, IN JEDER NEUEN MINUTE UNSER LEBEN VERÄNDERN ZU KÖNNEN."

Karl Kaider hat dazu einen sehr nachdenklichen Kommentar geschrieben und mich darauf hingewiesen, dass dieses Zitat leider nicht für alle Menschen auf dieser Welt gilt.

Ich muss sagen, er hat völlig Recht. Das ist eigentlich die größte Ungerechtigkeit in dieser Welt, dass nicht alle die gleichen Chancen haben, ja, dass sogar viele gar keine Chancen haben. 

Deshalb sollten wir GEMEINSAM alles dafür tun, dass das anders wird, und mit daran arbeiten, dass diese Welt ein wenig heller und menschlich wärmer wird. Ich weiß, ich bin ein Träumer, aber es ist wenigstens ein guter Traum und wenn ich auch nur einem Menschen helfen könnte, eine Chance zu bekommen, glücklich zu werden, dann hätte sich mein Einsatz schon gelohnt.

Ich möchte Euch noch eine kleine Tagesgeschichte erzählen, eine Geschichte aus dem Alltag:
Heute Morgen holte ich in einer großen Bäckerei Brötchen. In der Bäckerei gibt es ungefähr 20 verschiedene Sorten Brötchen. Ein Mann vor mir verlangte nach seiner Lieblingssorte, die aber leider schon ausverkauft war. Er verließ wutschnaubend den Laden und schrie beim Hinausgehen: „Scheißladen, nie haben die was da!“.

So eine armselige Welt sind wir geworden: Wir regen uns darüber auf, wenn eine von 20 Brötchensorten fehlt, während an anderen Ecken der Welt Menschen nicht in den Schlaf finden, weil sie nichts zu essen haben und ihnen der Magen vor Hunger wehtut.

Welch eine verkehrte Welt!

Wir sollten stattdessen jeden Tag dankbar sein für das, was wir haben, dafür, wie gut es uns geht, für unsere Chancen und Möglichkeiten, für unsere Kinder und Enkelkinder, unsere Partnerin/ unseren Partner, unsere ganze Familie, unsere Freunde und Bekannten.

Und dann sollten wir anfangen, darüber nachzudenken, wie wir mithelfen können, diese Welt ein klein wenig gerechter, ein klein wenig heiler und einige Menschen auf dieser Welt ein klein wenig glücklicher zu machen.
Ich kenne hier in Bremen eine Grundschule, da hat jede Klasse ein Patenkind in der Dritten Welt, dass es finanziell unterstützt, damit es zu essen bekommt, eingekleidet wird und zur Schule gehen kann.

Nun mag es welche geben, die sagen: Das bringt doch angesichts des riesigen Leides auf der Eelt gar nichts, was bringt da schon ein Kind, das unterstütz wird?

Ich entgegne Euch: Diesem einen Kind, dem bringt es etwas, dieses Kind ist nicht mehr hungrig, dieses Kind hat etwas anzuziehen und dieses Kind kann zur Schule gehen und glücklich sein. Und damit fängt die Veränderung dieser Welt an.

Ich wünsche Euch morgen einen geruhsamen fröhlichen Sonntag im Kreise Eurer Lieben und ich grüße Euch mit einer herzlichen Umarmung, Euer Werner vom Weserstrand