2708 Geschichten

Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 2.708 Geschichten und dienstags und freitags kommt jeweils eine weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen

Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Samstag, 25. September 2010

Beamte finden Kinderpornos in JVA Tegel

Ihr Lieben, 

die folgende Meldung verdeutlicht, wie wichtig es ist, dass Sexualstraftäter nach Verbüßen ihrer Tat in Sicherungsverwahrung bleiben. 

Hier der Artikel:

Beamte finden Kinderpornos in JVA Tegel

Bei einem Gefangenen der Justizvollzugsanstalt Tegel ist Kinderpornografie gefunden worden - es sollen Tausende Bilder sein, elektronisch gespeichert. Der Besitzer der Bilder ist wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt.

Wie WELT ONLINE aus ranghohen Sicherheitskreisen erfuhr, sind bei einem Gefangenen der Berliner Justizvollzugsanstalt (JVA) Tegel Kinderpornos gefunden worden. Den bislang vorliegenden Informationen nach soll es sich um Tausende Abbildungen handeln, die der Mann elektronisch gespeichert hatte - auf seinem Handy. Der Gefangene sitzt wegen des sexuellen Missbrauchs Schutzbefohlener im Gefängnis Tegel.

Das Mobiltelefon wurde beschlagnahmt, gegen den Besitzer wurde ein Verfahren eingeleitet. Berlins Justizsprecher Bernhard Schodrowski bestätigte den Vorgang auf Anfrage, wollte aber noch keine Einzelheiten nennen.

Bernd R., auf dessen Handy die kinderpornografischen Abbildungen gefunden wurden, befindet sich in der so genannten Sicherungsverwahrung. Bei der Sicherungsverwahrung bleiben Täter, die als besonders gefährlich gelten, auch nach Verbüßen ihrer Strafe im Gefängnis.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte die nachträgliche Verfügung einer Sicherungsverwahrung für bereits verurteilte Straftäter gekippt. Die betroffenen Verurteilten waren hinter Gittern geblieben, obwohl sie zu einer Zeit verurteilt wurden, als die maximale Verwahrung nach der Strafhaft auf zehn Jahre begrenzt war. Die unbegrenzte Verwahrung wurde erst später beschlossen.

In Berlin sind sieben Gewalt- und Sexualstraftäter von dem Urteil betroffen. Bis 2018 kommen nach Justizangaben weitere 13 Männer hinzu. Die Entlassung des 49 Jahre alten Bernd R. allerdings steht nicht in nächster Zeit an.

R. ist mehrfach wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt und ist seit 2008 in Sichererungsverwahrung. Bei ihm wurden zwei Handykameras, ein Ladekabel und weiteres technisches Material sichergestellt. Nach Informationen von WELT ONLINE soll bereits im vergangenen Jahr einschlägiges Material im Berliner Strafvollzug entdeckt worden sein. Der Vorsitzende des Innenausschusses des Berliner Abgeordnetenhauses, Peter Trapp, warf Justiz-Senatorin Gisela von der Aue (SPD) Versagen im Umgang mit Sicherheitsvorkehrungen in den Berliner Haftanstalten vor.

Der Besitz von Kinderpornographie ist strafbar, der Besitz von Mobiltelefonen ist Insassen von Gefängnissen untersagt. Trotzdem gelangten Berliner Gefangene in der Vergangenheit immer wieder an Handys und konnten, teilweise über Internet-Verbindungen, unbemerkt mit der Außenwelt Kontakt aufnehmen. Geplant ist, künftig sogenannte Handy-Blocker einzusetzen. Getestet werden sollen die Geräte in der Jugendstrafanstalt Plötzensee ab Anfang 2011.

mb/dino
Quelle: BERLINER MORGENPOST


Herzliche Grüße Euer Werner

                                                                 

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