Sonntag, 26. Februar 2012

Entdecke den Diamanten in Dir!


Quelle: Astrid Müller
Ihr Lieben,
heute Abend möchte ich Euch eine humorvolle Geschichte von Karl Albrecht und Ron Zenke erzählen:

„Der ehrliche Hund“

Ein Mann schrieb einen Brief an ein kleines Hotel in einer Stadt im Mittleren Westen der USA, in dem er in seinem Urlaub übernachten wollte. Er schrieb:

„Ich würde sehr gerne meinen Hund mitbringen. Er ist gut gepflegt und sehr gut erzogen. Wären Sie bereit, mir zu erlauben, ihn nachts mit in mein Zimmer zu nehmen?“

Die Antwort kam umgehend von dem Besitzer des Hotels, der schrieb:
„Ich leite dieses Hotel seit vielen Jahren.

In all dieser Zeit hat mir nie ein Hund Handtücher, Bettwäsche, Silber oder Bilder von der Wand gestohlen.

Ich musste nie einen Hund zwingen, das Zimmer wegen Trunkenheit oder Vandalismus zu räumen. Und noch nie ist ein Hund verschwunden, ohne seine Hotelrechnung zu bezahlen.

Ja, Ihr Hund ist in meinem Hotel in der Tat willkommen!

Und wenn sich Ihr Hund für Sie verbürgen kann, sind Sie ebenfalls herzlich willkommen, hier zu wohnen!“


Ihr Lieben,

diese kleine humorvolle Geschichte gefällt mir sehr gut.

Ich habe es schon als Kind nicht leiden könnten, dass wir Menschen als die „Oberschlauen“ hingestellt wurden und die Tiere als die „Dummen:

„Blöder Hund“, „Dumme Kuh“, „Dumme Gans“, „Blöde Ziege“ – das sind so einige Schimpfworte, die mir aus meiner Kindheit noch in Erinnerung sind.

Ich habe das nie feststellen können.

Im Gegenteil: Ich habe bei Tieren oft eine bemerkenswerte Klugheit festgestellt und viel Warmherzigkeit, wie man sie oft bei Menschen nicht findet.

Wenn ich früher meinen Großvater auf seinem Bauernhof besuchte, habe ich mich mit Vorliebe in den Pferdeställen aufgehalten oder war mit den Schäferhunden meines Großvaters unterwegs.

Wir sollten uns bei den Tieren eher an ihre guten Eigenschaften erinnern:
Als Beispiel möchte ich den Hund anführen:
Die Treue des Hundes und seine Bereitschaft, uns unter Einsatz seines Lebens zu verteidigen, sind sprichwörtlich. 
www.oberharz.de
 Ich habe diese kleine Geschichte aber noch aus einem anderen Grund erzählt.
Die oben genannten Ausdrücke „Blöder Hund“, „Dumme Kuh“, „Dumme Gans“, „Blöde Ziege“ werden von uns Menschen benutzt, um andere Menschen abzuqualifizieren.

Wir sollten uns für die neue Woche zwei Dinge vornehmen:
Zum einen sollten wir uns vornehmen,
den anderen Menschen nicht vordergründig als dumm, als blöd, als unfähig zu bezeichnen, sondern tiefer zu blicken, mit dem Herzen zu schauen, um in dem jeweiligen Menschen die Schätze zu entdecken, die in ihm verborgen sind.

Einen Menschen zu kritisieren, das kann jeder.

Wirklich Großes aber leistet nur der, der in dem anderen Menschen den Diamanten seiner inneren Fähigkeiten und Talente erkennt und den anderen Menschen ermutigt, den Diamanten in sich zu entdecken, ihn ans Licht und ihn zum Funkeln zu bringen.
www.asien-news.de
Zum anderen
sollten wir uns vornehmen, uns selbst zu achten, uns selbst zu lieben, uns selbst nicht als Versager und Nichtskönner abzuqualifizieren, sondern in uns selbst zu schauen, damit der Diamant unseres Lebens unser Leben hell macht, uns Mut und Hoffnung schenkt und wir Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein tanken können.
www.wikipedia.org
Ich wünsche Euch nun eine gute Nacht und morgen einen guten, einen kräftigen, einen mutigen und zuversichtlichen Start in die neue Woche

Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Quelle: Karin Heringshausen

Das Buch DAS ESELSKIND



Ihr Lieben,

vor längerer Zeit hatte ich angekündigt,
dass das Buch DAS ESELSKIND nur als E-Book erscheinen wird.

Viele liebe Menschen aus dem Kreis der regelmäßigen Leser des ESELSKIND-Blogs haben mir aber geschrieben, dass ihnen ganz viel daran liegt, das Buch in Papierform erwerben zu können.

Nachdem es mir gesundheitlich wieder gut geht, ist es mir nun gelungen,
diesen Wunsch wahr werden zu lassen.

Am 1. März werdet Ihr über den ESELSKIND-Blog in Zukunft meine neugestaltete Autorenseite erreichen können und am 1. April wird das Buch DAS ESELSKIND erscheinen. Der Vertrag mit dem Verlag wurde unterzeichnet.

Das Buch wird nach dem 1.April 2012 zu einem Preis von 15,95 Euro zu haben sein.

Alle, die das Buch bereits bestellt haben und es immer noch haben möchten, bitte ich herzlich, sich bei mir noch einmal unter das-eselskind@email.de zu melden.

Diejenigen, die das Buch bereits bestellt haben,
erhalten es, wie zugesagt, zum Preis von 9,95 Euro zuzüglich 1,90 Euro für Porto- und Versandkosten.

Diesen Sonderpreis kann ich auch all denjenigen einräumen, die noch bis zum 1.April 2012 das Buch DAS ESELSKIND bestellen.

Ich wünsche Euch einen fröhlichen Nachmittag und grüße Euch ganz herzlich aus Bremen

Euer fröhlicher Werner


Auch Du kannst zum Lebensretter werden!


www.botanikus.de
Ihr Lieben,

ich möchte Euch heute Nachmittag eine Geschichte von John W. Schlatter erzählen:

„Eine einfache Geste“

Mark ging eines Tages von der Schule nach Hause, als er bemerkte, wie der Junge vor ihm stolperte und alle Bücher, die er trug, und dazu zwei Pullover, einen Baseballschläger, einen Handschuh und einen kleinen Kassettenrekorder fallen ließ.

Mark kniete sich hin und half dem Jungen, der etwa 13 Jahre alt war, die verstreuten Gegenstände aufzuheben. Da sie denselben Weg hatten, half er ihm, indem er einen Teil der Last trug.

Als sie so zusammen gingen, erfuhr Mark, dass der Name des Jungen Bill war und dass er Videospiele mochte, gerne Baseball spielte und das Schulfach Geschichte mochte, dass er viele Probleme mit seinen anderen Fächern hatte und sich gerade von seiner Freundin getrennt hatte.

Sie kamen zuerst zu Bills Haus und Mark wurde auf eine Cola eingeladen und zum Fernsehen. Der Nachmittag verging angenehm mit viel Lachen, dann ging Mark nach Hause.

Sie fuhren fort, einander in der Schule zu treffen, aßen miteinander ein- oder zweimal zu Mittag, dann schlossen sie ihre Mittelschulausbildung ab. Sie landeten auf derselben Oberschule, auf der sie über die Jahre hinweg immer wieder Kontakt zueinander hatten.

Schließlich kam das langersehnte Abschlussjahr und drei Wochen vor dem Abschluss bat Bill um ein Gespräch mit Mark. Bill erinnerte ihn an den Tag, als sie einander kennengelernt hatten.
„Hast Du Dich jemals gefragt, warum ich an dem Tag so viele Sachen nach Hause getragen habe?“ fragte Bill. „Weißt Du, ich hatte meinen Spind ausgeräumt, weil ich keine Unordnung für irgendjemanden hinterlassen wollte.

Ich habe ein paar von den Schlaftabletten meiner Mutter beiseitegelegt und ich ging nach Hause, um Selbstmord zu begehen.
www.n24.de
Aber nachdem wir einige Zeit mit Reden und Lachen zusammen verbracht hatten, wurde mir klar: Wenn ich mich umgebracht hätte, wäre mir diese Zeit entgangen und viele weitere schöne Dinge, die folgten.

Nun weißt Du es, Mark, als Du an dem Tag meine Bücher aufgehoben hast, hast Du viel mehr getan. Du hast mir das Leben gerettet!“


Ihr Lieben,

Nicht diejenigen verändern die Welt, die große Pläne schmieden,  sondern vor allem diejenigen, die still und im Alltäglichen kleine Gesten der Liebe in den Alltag einflechten!

Was diese Welt nicht braucht, sind Menschen, die sagen:
Morgen fangen wir damit an, die Welt zu verändern.“

Was diese Welt braucht, sind Menschen, die sagen:
Heute fange ich an, Liebe zu verschenken, Hoffnung zu stiften,
das Feuer der Freude zu entzünden!“

Über nichts freuen sich unsere Lieben mehr, als wenn wir HEUTE sagen:
Habe ich Dir heute schon gesagt, dass ich Dich liebe, dass ich Dich lieb habe?“

Und wenn Du morgen anfangen willst, andere Menschen mit Deinem Lächeln zu beschenken, warum tust Du es dann nicht schon heute?

Die Menschen in Deiner Umgebung warten heute auf Deine Ermutigung, die freuen sich heute auf Deinen Zuspruch und Deine Zuwendung, ihre Seele wird heute gesund durch Deine Liebe und ihre Seele heiter durch die Freude, die Du in ihnen entzündest.

Ich wünsche Euch einen fröhlichen Sonntagnachmittag und grüße Euch alle ganz herzlich aus Bremen

Euer fröhlicher Werner 

Quelle: Karin Heringshausen

Samstag, 25. Februar 2012

Wenn Du entschlossen bist, kannst Du mehr erreichen, als Du denkst!


Quelle: Roland Voß

Ihr Lieben,

das obige Foto hat mir Roland Voß zur Verfügung gestellt. Ich habe mich sehr darüber gefreut und ich kann so weitere Menschen auf den ESELSKIND-Blog aufmerksam machen.


Heute Abend möchte ich Euch eine Geschichte von Burt Dubin erzählen:

„Die Macht der Entschlossenheit“

„Das kleine Landschulhaus wurde durch einen altmodischen Kaminofen mit Kohlen beheizt.
Ein kleiner Junge hatte die Aufgabe, jeden Tag früh in die Schule zu kommen, um das Feuer zu entfachen und den Raum aufzuwärmen, bevor sein Lehrer und seine Klassenkameraden kamen.

Eines Morgens kamen sie und fanden das Schulhaus in Flammen eingehüllt.
Sie zogen den bewusstlosen kleinen Jungen mehr tot als lebendig aus dem brennenden Gebäude heraus. Er hatte schwere Verbrennungen am unten Teil seines Körpers und wurde in das nahegelegene Bezirkskrankenhaus gebracht.

Von seinem Bett aus hörte der entsetzlich verbrannte, halb bewusstlose kleine Junge schwach, wie der Arzt mit seiner Mutter sprach. Der Arzt sagte seiner Mutter, dass ihr Sohn sicherlich sterben würde – was auch wirklich das Beste wäre –, denn das schreckliche Feuer hatte den unteren Teil seines Körpers zerstört.

Aber der tapfere Junge wollte nicht sterben.

Er fasste den Entschluss zu überleben.

Irgendwie, zum Erstaunen des Arztes, überlebte er. Als die Lebensgefahr vorüber war, hörte er wieder den Arzt und seine Mutter leise sprechen.

Der Mutter wurde gesagt, dass, da das Feuer so viel Gewebe des unteren Teils seines Körpers zerstört hatte, es fast besser gewesen wäre, wenn er gestorben wäre, da er nun dazu verurteilt sei, sein Leben lang ein Krüppel zu sein, der seine unteren Gliedmaßen überhaupt nicht gebrauchen konnte.

Einmal mehr fasste der kleine Junge einen Entschluss.
Er würde kein Krüppel sein. Er würde gehen.

Aber unglücklicherweise war er von der Hüfte abwärts bewegungsunfähig.
Seine dünnen Beine baumelten dort herab, ganz leblos.

Schließlich wurde er aus dem Krankenhaus entlassen.
Jeden Tag massierte seine Mutter seine kleinen Beine,
aber da war kein Gefühl, keine Kontrolle – nichts.

Doch sein Entschluss, dass er gehen würde, war so stark wie nie zuvor.
Wenn er nicht im Bett war, war er an seinen Rollstuhl gefesselt.
An einem sonnigen Tag schob seine Mutter ihn in den Garten hinaus,
um etwas frische Luft zu schöpfen.

An diesem Tag, anstatt einfach dazusitzen, warf er sich selbst aus dem Stuhl.
Er zog sich durch das Gras, seine Beine hinter sich her schleifend.
Er arbeitete sich bis zum weißen Palisadenbaum, der ihre Parzelle abgrenzte, vor.
Mit großer Mühe zog er sich an dem Zaun hoch. Dann, Pfosten für Pfosten, zog er sich an dem Zaun entlang, fest entschlossen, dass er gehen würde.

Er begann, dies jeden Tag zu tun, bis er einen schmalen Pfad rund um den Hof am Zaun entlang eingekerbt hatte. Es gab nichts, was er mehr wollte, als Leben in diesen Beinen zu entwickeln.

Schließlich, durch seine täglichen Massagen, seine eiserne Beharrlichkeit und seine große Entschlossenheit, entwickelte er die Fähigkeit, aufrecht zu stehen, dann unsicher zu gehen, dann selbstständig zu gehen – und dann – zu laufen.

Er begann, in die Schule zu gehen, dann in die Schule zu laufen, aus reiner Freude am Laufen zu laufen. Später, im College, schaffte er es, in die Leichtathletikmannschaft  zu kommen.

Noch später, im großartigen Stadion Madison Square Garden, lief dieser junge Mann, von dem nicht erwartet wurde, dass er überlebte, der sicherlich nie gehen würde, der nie hoffen konnte zu laufen – dieser entschlossene junge Mann, Dr. Glenn
Cunningham, die Meile in Weltrekordzeit.“
www.welt.de
Ihr Lieben,

ich möchte gleich ein Missverständnis ausräumen:

Nicht bei jeder Krankheit, nicht jeder Behinderung, nicht bei jedem Unfall, nicht bei jeder Verletzung ist es möglich, wie dieser kleine Junge wieder völlig fit zu werden.
Aber das möchte uns unsere kleine Geschichte auch gar nicht sagen.

Es geht vor allem darum, dass wir uns nicht damit abfinden, wenn wir ein Unglück erleiden, wenn wir krank werden, sondern dass wir unsere Kräfte sammeln, um das Beste aus der Situation zu machen.

Das Wort „Entschlossenheit“ kommt interessanterweise von dem Wort „Schloss“.
Das weist darauf, dass jemand, der ent-schlossen ist, vorher „ein-geschlossen“ war, eingesperrt in das Gefängnis der Mutlosigkeit, in das Gefängnis, dessen Gitterstäbe aus Entmutigungen besteht:
„Das kannst Du doch nicht!“, „Der Doktor hat doch gesagt, dass keine Besserung in Sicht ist!“, „Das schaffst Du nicht!“, „Deine Mühe ist umsonst!“

Das Gefährliche dieser Entmutigungen ist vor allem, dass wir diesen Entmutigungen glauben, dass wir denken, das, was sie Entmutiger zu uns sagen, die Wahrheit sei!

Wer also aus seinem Unglück, seiner Krankheit, seiner Behinderung und grundsätzlich aus seinem Leben das für ihn Beste machen möchte, der sollte zu allererst aus dem Gefängnis der Entmutigungen ausbrechen, sich weigern auf die Entmutiger zu hören und auf die Stimme seines eigenen Herzens hören.

Nur der, der mutig ist und Schritt für Schritt vorangeht, kann die Behinderungen und Barrieren seines Lebens überwinden.
Wer das nicht tut, muss sich eines Tages vielleicht selbst den Vorwurf machen, die Chance nicht genutzt zu haben, es nicht wenigstens einmal versucht zu haben.

Ich wünsche Euch nun einen harmonischen, gemütlichen Abend und grüße Euch herzlich aus Bremen

Euer fröhlicher Werner
Quelle: Karin Heringshausen