2732 Geschichten

Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 2.732 Geschichten und dienstags und freitags kommt jeweils eine weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen

Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Dienstag, 26. August 2014

Ich wünsche Dir Menschen, die zu Dir stehen!“


Ihr Lieben,

heute Abend möchte ich Euch ein Lied von Reinhard Mey zu lesen geben, das uns ähnlich viel zu sagen hat wie die Geschichten, die ich sonst erzähle:

„Zeugnistag“

„Ich denke, ich muss so zwölf Jahre alt gewesen sein
Und wieder einmal war es Zeugnistag
Nur diesmal, dacht' ich, bricht das Schulhaus samt Dachgestühl ein
Als meines weiß und hässlich vor mir lag.

Dabei war'n meine Hoffnungen keineswegs hoch geschraubt
Ich war ein fauler Hund und obendrein
Höchst eigenwillig, doch trotzdem hätte ich nie geglaubt
So ein totaler Versager zu sein.

So, jetzt ist es passiert, dacht' ich mir, jetzt ist alles aus
Nicht einmal eine 4 in Religion
Oh Mann, mit diesem Zeugnis kommst du besser nicht nach Haus
Sondern allenfalls zur Fremdenlegion.
Fremdenlegion
www.planet-wissen.de
Ich zeigt' es meinen Eltern nicht und unterschrieb für sie
Schön bunt, sah nicht schlecht aus, ohne zu prahl'n!
Ich war vielleicht 'ne Niete in Deutsch und Biologie
Dafür konnt' ich schon immer ganz gut mal'n!

Der Zauber kam natürlich schon am nächsten Morgen raus
Die Fälschung war wohl doch nicht so geschickt
Der Rektor kam, holte mich schnaubend aus der Klasse raus
So stand ich da, allein, stumm und geknickt.

Dann ließ er meine Eltern kommen, lehnte sich zurück
Voll Selbstgerechtigkeit genoss er schon
Die Maulschellen für den Betrüger, das missrat'ne Stück
Diesen Urkundenfälscher, ihren Sohn.

www.planet-wissen.de
Mein Vater nahm das Zeugnis in die Hand und sah mich an
Und sagte ruhig: „
Was mich anbetrifft
So gibt es nicht die kleinste Spur eines Zweifels daran
Das ist tatsächlich meine Unterschrift“.


Auch meine Mutter sagte, ja, das sei ihr Namenszug
Gekritzelt zwar, doch müsse man versteh'n
Dass sie vorher zwei große, schwere Einkaufstaschen trug
Dann sagte sie: „Komm, Junge, lass uns geh'n“.

Ich hab' noch manches langes Jahr auf Schulbänken verlor'n
Und lernte widerspruchslos vor mich hin
Namen, Tabellen, Theorien von hinten und von vorn
Dass ich dabei nicht ganz verblödet bin!


Nur eine Lektion hat sich in den Jahr'n herausgesiebt
Die eine nur aus dem Haufen Ballast:
Wie gut es tut, zu wissen, dass dir jemand Zuflucht gibt
Ganz gleich, was du auch ausgefressen hast!
www.sn-online.de
Ich weiß nicht, ob es rechtens war, dass meine Eltern mich
Da rausholten, und wo bleibt die Moral?
Die Schlauen diskutier'n, die Besserwisser streiten sich
Ich weiß es nicht, es ist mir auch egal.

Ich weiß nur eins, ich wünsche allen Kindern auf der Welt
Und nicht zuletzt natürlich dir, mein Kind
Wenn's brenzlig wird, wenn's schiefgeht, wenn die Welt zusammenfällt
Eltern, die aus diesem Holze sind.“
Quelle: Astrid Müller
Ihr Lieben,

mein geliebter Großvater, der Bauer sagte einmal zu mir, als wir über Freundschaften sprachen:

„In der Not gehen tausend Freunde auf ein Lot!“ 
Damit wollte er mir klarmachen, dass man sich auf die allermeisten Freunde in der Not nicht verlassen kann.

Ich war damals, wie Reinhard Mey in dem Lied, 12 Jahre alt und war ein wenig erschrocken über das, was mein Großvater da zu mir sagte. Aber meine Lebenserfahrungen haben mir gezeigt, dass wir uns im Leben wohl nur auf eine Handvoll Menschen wirklich in jeder Lebenslage verlassen können.

Quelle: Helmut Mühlbacher
Unsere Sprache ist oft klüger wie wir selbst.
Es ist sicher kein Zufall, dass ein gleiches Wort im Deutschen zwei gegensätzliche Bedeutungen hat!

Wenn ich weiß, dass jemand zu mir steht, dass jemand bereit ist, mit zu helfen, dass jemand ein echter Freund ist, dann sage ich: „Ich kann mich auf ihn verlassen!“ Und das ist dann ein hohes Lob.

Wenn ich aber merke, dass ich in einer Notlage allein bin, dass meine sogenannten Freunde dann, wenn es darauf ankommt, nicht zu mir stehen, dann fühle ich mich verlassen. Und in diesem Zusammenhang bedeutet das Wort „verlassen“ etwas sehr Negatives.

In guten Zeiten jemandes Freund zu sein, ist nichts Besonderes.
In guten Zeiten an jemandes Tisch zu sitzen, das kann jeder.
In guten Zeiten zu sagen „Ich bin Dein Freund“, geht leicht von den Lippen.

Freundschaft zeigt sich in der Not, 
Freundschaft zeigt sich dann, wenn ich die Hilfe des Freundes brauche. 
Freundschaft zeigt sich dann, wenn alle gegen mich sind und der Freund zu mir steht.

Und wie gewinnen wir solche Freunde, auf die wir uns wirklich verlassen können?
Indem wir anderen Menschen genau so ein Freund sind, wie wir ihn uns selbst wünschen.
www.planet-wissen.de
Ihr Lieben,
ich wünsche jedem Einzelnen von Euch einen Freund, das kann auch ein Familienmitglied oder ein sonstiger Verwandter sein, der Euch durch alle Notlagen begleitet, der zu Euch steht, wenn alle gegen Euch sind, der Euch in den Arm nimmt, wenn Euch zum Weinen zumute ist, der Euch tröstet, wenn Ihr traurig sein, der Euch einlädt, wenn Ihr einsam seid, der mit Euch geht, wenn Ihr einen schweren Weg zu gehen habt, der Euch so respektiert, wie Ihr seid, mit all Euren Schwächen und Fehlern.
Ich grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner

Montag, 25. August 2014

Vorsicht! Die Traumdiebe sind unterwegs!


Quelle: Helmut Mühlbacher
„Alter macht Falten im Gesicht.
Aber Aufgaben macht Falten in der Seele.“
Douglas Mac Arthur


Ihr Lieben,


auf Wunsch einer langjährigen treuen Leserin des ESELSKIND-Blog, die ungenannt bleiben möchte, möchte Euch heute noch einmal eine Geschichte erzählen von einem Mann, dessen Namen ich mit Absicht erst am Ende der Geschichte nennen möchte. 


Ich bin diesem großartigen Mann vor einigen Jahren im Pferdesportzentrum in Verden bei Bremen in der dortigen Niedersachsenhalle begegnet und hatte das große Glück, ihn persönlich kennenlernen zu dürfen. Er hat mich tief beeindruckt.
www.kreiszeitung.de
Dieser Mann hielt einmal in den USA einen Vortrag vor einer Gruppe von Lehrern und erzählte ihnen die folgende Geschichte, die wir uns sehr zu Herzen nehmen sollten:


"Es gab da einmal einen kleinen Jungen, dessen Vater ein unbedeutender umherwandernder Pferdedresseur war, der von Stall zu Stall und von Ranch zu Ranch reiste, um Pferde zu dressieren. 
 
So wurde die Schulausbildung seines Sohnes immer wieder unterbrochen.

In der Oberstufe wurde sein Sohn von einem Lehrer gebeten, einen längeren Aufsatz darüber zu schreiben, was er einmal werden möchte und tun wolle, wenn er älter wäre.


So schrieb der Sohn einen langen interessanten Aufsatz, der sein ersehntes Ziel beschrieb, eines Tages eine Ranch mit vielen Pferden zu besitzen. Er schrieb sehr ausführlich über seinen wundervollen Traum und zeichnete sogar einen genauen Plan, der alle Gebäude und Ställe zeigte, ebenso fertigte er eine Zeichnung an, die das 400 qm große Haus, das auf seiner Traumranch einmal stehen sollte, in allen Einzelheiten zeigte.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Er hängte sein ganzes Herz an das Projekt, er opferte viel Zeit für den Aufsatz und die dazu gehörigen Pläne und Zeichnungen und übergab die Arbeit voller Stolz seinem Lehrer.


Zwei Tage später erhielt er sie bereits zurück mit der schlechtesten Note, die überhaupt möglich war, mit einer glatten 6, und mit dem Hinweis, sich nach der Stunde bei seinem Lehrer zu melden. Der Junge mit dem großen Traum ging nach der Stunde zu dem Lehrer und fragte:
"Warum habe ich eine 6 bekommen?“


Der Lehrer antwortete ihm: 
"Was Du zu Papier gebracht hast, das ist ein unrealistischer Traum für einen Jungen wie Dich. Du hast überhaupt kein Geld. Du stammst aus einer armen Wanderarbeiterfamilie. Der Besitz einer Ranch kostet sehr viel Geld. Du musst Land kaufen. 
Es gibt für Dich keine Möglichkeit,
dass Du das jemals schaffen könntest. 

 
Wenn Du diese Arbeit mit einem realistischen Ziel neu schreibst,
werde ich die Note nochmals überdenken.“


Der Junge ging nach Hause und dachte lange darüber nach.
Am Abend vor dem Zubettgehen fragte er seinen Vater. was er tun sollte.
 
Sein Vater setzte sich auf die Bettkante und schaute ihn ernst an.
"Das ist Dein Traum", sagte er zu seinem Sohn,
"Du musst entscheiden, wie wichtig er für Dich ist.“


Schließlich, nachdem der Junge eine Woche damit zugebracht hatte, zu überlegen, reichte er dieselbe Arbeit noch einmal ein, ohne irgendetwas daran zu ändern.
Er sagte zu seinem Lehrer, als er ihm die Arbeit übergab:  

"Sie können die 6 stehen lassen
und ich kann meinen Traum behalten."

Quelle: Raymonde Graber
Monty Roberts, der inzwischen weltberühmte sogenannte Pferdeflüsterer, wandte sich an die versammelte Gruppe der Lehrer und fügte hinzu: 
"Ich erzähle Ihnen diese Geschichte, weil Sie in meinem 400 qm-Haus mitten in meiner 200 Morgen-Ranch sitzen.
Ich habe diese Arbeit, die ich damals bei dem Lehrer abgegeben habe, immer noch gerahmt über meinem Kamin hängen.


Der beste Teil der Geschichte ist aber, dass mein Lehrer eines Tages mit einer Gruppe von 30 Kindern hier zum Zelten war. Als der Lehrer ging, sagte er zu mir: 
"Schau Monty, ich sage dir jetzt etwas. Ich bin sehr traurig über mich selbst. Ich war so etwas wie ein Träumedieb. 


Während all dieser vielen Jahre als Lehrer habe ich vielen Kindern ihre Träume gestohlen bzw. zerstört. Glücklicherweise hattest du genug Grips, Deinen nicht aufzugeben."
Monty Roberts
www.kreiszeitung.de
Ihr Lieben,


Ihr wisst, wie wichtig ich es finde, die eigenen Träume zu verwirklichen und niemals aufzugeben.
 
Dabei ist mir natürlich klar, dass nicht jeder Traum verwirklicht werden kann.


Manche Menschen sind traurig, wenn sie einen Traum haben und dieser Traum nicht in Erfüllung geht und wenn ihre Kinder oder ihre Enkelkinder einen Traum haben und der nicht in Erfüllung geht, dann entmutigen sie ihre eigenen Kinder und Enkelkinder, indem sie zu ihnen sagen:
„Sei lieber vorsichtig, wer weiß, ob Deine Träume Wirklichkeit werden können!"


Dabei wird etwas ganz Wichtiges,
ja das Entscheidende übersehen:

 
Auch wenn wir unsere Träume nicht verwirklichen können, so lernen wir dabei doch etwas, das uns für unser ganzes Leben helfen kann:
Wir lernen, nicht aufzugeben,
wir lernen, Hoffnung und Zuversicht zu schöpfen,
wir lernen, immer wieder aufzustehen,
wir lernen, hocherhobenen Hauptes durch das Leben zu gehen.

Quelle: Astrid Müller
Deshalb haben wir in diesem Bereich auch so einen große Verantwortung für unsere Kinder und Enkelkinder. Ich möchte Euch das an einem Beispiel erläutern:


In den 1970er und 1980er Jahren trainierte ich in Göttingen neben meiner Arbeit als Dozent an der Universität Jugendmannschaften im Handballsport. Die Jungen, die ich trainierte, träumten davon, einmal Deutscher Meister zu werden. 

Wir wurden niemals Deutscher Meister, aber ich errang mit meinen Jugendmannschaften manch wunderschönen Sieg auf einem Turnier und in der Spielsaison.


Aber all diese Siege hatten einen großen Nachteil:
Sie sind HEUTE nur noch Schnee von GESTERN.


Was die Jungen, die ich trainierte, nicht wussten, aber mit der Zeit spürten, war die Tatsache, dass ich mich über die Siege zwar herzlich mit den Jungen freute, dass mir aber etwas anderes viel wichtiger war. 

Die Jungen, die bei mir als Trainer Handball spielten, erfüllten sich manchen Handballtraum, indem sie schöne Siege errangen und in manche Auswahlmannschaft berufen wurden, aber etliche Träume erfüllten sich auch nicht. 

Dafür aber lernten die Jungen, indem sie sich bemühten, die Träume zu verwirklichen, etwas viel Wertvolleres:
Sie lernten, ihre Fähigkeiten und Talente zu entdecken.
Sie lernten, in einem Team zu arbeiten.
Sie lernten, ihre Meinung ohne Furcht zu vertreten.
Sie lernten, anderen Menschen gerade und ohne Angst ins Gesicht zu blicken.
Sie lernten, NEIN zu sagen, wenn jemand etwas mit ihnen tun wollte, dass sie nicht wollten.
Und sie gewannen Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.

Quelle: Astrid Müller
Ihr Lieben,


heutzutage sind so viel Traumdiebe unterwegs, so viele Entmutiger.
 
Hört bitte auf, Euch selbst Eurer Träume zu berauben und raubt sie auch Euren Kindern und Enkelkindern nicht.  

Denn wer versucht, Träume zu verwirklichen,
gewinnt Kraft, Ausdauer, Mut und Beharrlichkeit
für sein ganzes Leben.


Ihr Lieben,
Ich wünsche Euch in dieser Woche viel Kraft, ganz viel innere Fröhlichkeit und noch mehr Hoffnung.
Ich grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner
Quelle: Karin Heringshausen
 

Sonntag, 24. August 2014

Wie wertvoll sind Deine Beziehungen?www.planet-wissen.de

www.planet-wissen.de
Ihr Lieben,

ich möchte Euch heute Abend eine kleine Geschichte von Aljoscha Gottheis erzählen:

"Das Meißener Porzellan"

"Ein Ehepaar wollte sein Meissner Porzellangeschirr veräußern.
Der Auktionator schätzte, es ließen sich wohl 10.000 Euro erzielen.
Die Frau freute sich sehr über diese Aussicht und spülte noch einmal
sorgsam jedes einzelne Teil. 


Doch, wie es das Schicksal wollte, fiel ihr der Deckel der Zuckerdose zu Boden
und zerbrach. Was tun? Einfach zusammenkleben? Nein. 


Also packte die Frau die Scherben in ein kleines Kästchen und sandte das Päckchen mit der freundlichen Bitte um Ersatz an die Meißener Porzellanmanufaktur. Die Antwort kam überraschend schnell. "Leider ist es uns nicht möglich", war in dem Brief zu lesen, "Ihnen das fehlende Deckelchen zu ersetzen. 
 
Nicht, dass wir nicht wollten, doch gibt es auf der ganzen Welt nur noch zwei dieser Tafelgeschirre - und eines davon ist Ihres. 
Wir wären hocherfreut und sehr glücklich, wenn Sie sich bereit finden könnten, das Service der ständigen Ausstellung unserer Manufaktur zu überlassen. Mit freundlichen Grüßen… ."  

  
Ich vergaß zu erwähnen: Die Meißener bezifferten den Wert des Tafelgeschirrs auf 100.000 Euro und boten dem Ehepaar diesen Kaufpreis an
Quelle: Jürgen Tesch
Ihr Lieben,

was unsere Beziehungen zu anderen Menschen betrifft, zu unserer Partnerin/unserem Partner, unseren Kindern und Enkelkindern, unseren Freunden und Bekannten,
so sollten wir uns immer wieder jeden Tag, jede Stunde, ja jede Minute klar machen, wie wertvoll diese Beziehungen sind.

Sie sind viel tausend- und millionenfach wertvoller als jedes Meißener Porzellan:
Deshalb sollten wir diese Beziehungen pflegen und uns nicht leichtfertig von ihnen trennen.


Beziehungen und ihre Pflege setzen aber vor aus, dass wir uns Zeit nehmen, dass wir auf die Interessen des Anderen eingehen und bereit sind, zuzuhören.

Wenn Menschen häufig Beziehungen beenden, dann hat das oft mit der Tatsache zu tun, dass sie das eigene ICH in den Vordergrund stellen und nicht das geliebte DU und das gemeinschaftliche WIR. 
Quelle: Helmut Mühlbacher
Echte Liebe, echte Beziehungen zeigen sich im Respekt dem Anderen gegenüber und darin, dass wir den Anderen nehmen, wie er ist, so wie er ja auch uns nehmen muss, wie wir sind.

Echte Liebe, echte Beziehungen zeigen sich in der Bereitschaft, dem Anderen zeit zu schenken, für ihn da zu sein, sich für ihn einzusetzen, ihm zur Seite zu stehen.


Echte Liebe, echte Beziehungen zeigen sich in der Hinwendung zum Anderen, in der Zuwendung zum Anderen, in der Bereitschaft, auf seiner Seite zu stehen, auich wenn alle Anderen gegen ihn sind.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch einen fröhlichen Abend und grüße Euch herzlich aus Bremen

Euer fröhlicher Werner aus Bremen



Quelle: Karin Heringshausen

Freitag, 22. August 2014

Ich schenke Dir zwanzig Liter Geduld!

Quelle: Romana Huber
Ihr Lieben,

heute Abend möchte ich Euch eine Geschichte von Rudolf Otto Wiemer erzählen:

„Zwanzig Liter Geduld“

„Es ist noch nicht lange her, da fuhr ich, ehe ich meine Reise antrat, zur Tankstelle.
Alle Zapfstellen waren besetzt, und obwohl sich die Tankwarte große Mühe gaben,
hatte sich bis auf die Straße hinaus eine sehr lange doppelte Autoschlange gebildet.
www.wz-online.de
Ich reihte mich ein, warf einen Blick auf die sechs oder sieben Wagen vor mir, dann auf die Uhr und machte mich auf eine längere Wartezeit gefasst. Während ich vor mich hin schimpfte, fiel mein Blick auf den Wagen, der neben mir stand und der, ebenso wie ich, nur schrittweise, das heißt: unerträglich langsam der Zapfsäule entgegenrollte.

Am Steuer saß ein Mann, der, wie mir schien, viel Zeit hatte. Es lehnte am Fenster, und sooft die Motoren leiser brummten, hörte ich, dass er sang. Das Gesicht dieses Mannes wäre jedem anderen ebenso aufgefallen wie mir: ich musste an mich halten, als der Mann den Kopf drehte und herübersah.

Die Haut auf Stirn und Wangen war mit Brandnarben bedeckt, die Nase flach, wie eingedrückt. Dabei winkte der Mann mir zu und zeigte über sich in die Luft. Er hatte dort oben einen Adler entdeckt, der majestätisch über uns kreiste. Es ist wahr, der Vogel sah großartig , fast entrückt aus, wie er, kaum die Schwingen bewegend, seine Kreise zog.
www.hicker.de
Der Mann am Steuer nickte mir zu, als habe er den Vogel extra für mich fliegen lassen. Dann wieder schienen ihn die Bäume, die hinter der Tankstelle aufragten, zu interessieren.  Schöne Bäume, gewiss, mit leicht flatternden Blättern – aber was sollte das jetzt? Oder die Spatzen, auf die er mich aufmerksam machte, die über uns in der Dachrinne lärmten?
www.planet-wissen.de
Der narbige Mann neben mir lachte. Dann sang er wieder. Dann rollte er, wie ich, zentimeterweise nach vorn. Dann waren wir beide fast gleichzeitig an der Reihe.
Der Tankwart fragte: „Was darf es sein?“

Der Mann antwortete: „Zwanzig Liter Geduld, bitte.
Und lassen Sie Zorn ab. Und wischen Sie die Hetze vom Blech.“

Ich hörte genau, dass er dieses und nichts anderes sagte.
Der Tankwart stutzte, blickte in das Gesicht des Mannes, der verschmitzt lächelte.
Dann lächelte der Tankwart auch. Seine Bewegungen wurden langsamer, er nickte, öffnete den Verschluss, setzte den Zapfhahn ein und begann, während er die Skala beobachtete, zu pfeifen.

Der Mann übrigens, nachdem er bezahlt und sich wieder ans Steuer gesetzt hatte, nickte mir noch einmal freundlich lächelnd zu. Er wusste, dass ich seine Worte gehört hatte. Ich wollte ihn fragen, wie er zu solch ernsthaften Späßen käme, unterließ es aber, als ich sein zernarbtes und trotzdem lächelndes Gesicht sah.

Seitdem blicke ich mich jedes Mal um, wenn ich in einer Autoschlange stecke und wenn ich sonst zu warten gezwungen bin und gerade anfangen will, mich zu ärgern und zu lamentieren. Es ist mir dann, als wäre er in solchen Augenblicken dicht neben mir, der Mann mit den Narben, der sang und der Geduld tanken wollte. Er begegnet mir jetzt öfter.“
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

als ich diese Geschichte las, musste ich zunächst etwas schmunzeln, denn es ist ja schon eine Zeitlang her, dass an Tankstellen Tankwarte tätig waren, die die Kunden bedienten. Das waren noch die Zeiten, in denen an Tankstellen nur getankt und eventuell noch Motorenöl und Scheibenwischer oder Ähnliches gekauft wurden, während man heute an Tankstellen auch Lebensmittel einkaufen kann.
www.gelsenkirchener-geschichten.de
Wenn ich früher mit meiner Familie in den Urlaub fuhr und wir in einen Stau gerieten, dann fragten meine beiden Söhne mich immer wieder: „Papa, wann geht es denn endlich weiter?“ „Papa, wann sind wir denn endlich da?!" Wenn ein Stau länger dauerte, dann stiegen wir auch aus und verzehrten ein wenig von unserem Proviant.

Bei diesen Gelegenheiten habe ich oft festgestellt, dass die Menschen, die in den anderen Autos ebenfalls im Stau standen, oft sehr genervt und gereizt wirkten und ihrer Ungeduld durch deftige Worte Luft machten.

Ich habe mir dann vor künftigen Reisen eine kleine Kiste in Auto gestellt, in der sich allerlei Spiele befanden, so z.B. einen Gummiring für Ringtennis, Federballschläger, Frisbee, Murmeln.
www.ringtennis.de
Wenn wir dann in einen Stau gerieten, dann stiegen wir aus, ich holte meine Spielekiste raus und schon bald hatten wir eine bunte Spielerunde rund um unser Auto und die Menschen, die sonst vielleicht durch den Stau genervt gewesen wären, waren manchmal richtig traurig, wenn der Stau sich auflöste und wir das Spielen abbrechen mussten.
www.planet-wissen.de
Mein geliebter Großvater, der Bauer war und von dem ich schon viel erzählt habe, sagte einmal einen sehr klugen Satz zu mir:
„Es gibt wenige Augenblicke im Leben, in denen es wirklich auf die Minute ankommt und für die es sich lohnt zu hetzen, z.B. eine  Zugabfahrt oder die eigene Hochzeit, ansonsten genügt etwas Geduld."

Wann wir ungeduldig sind, dann hat das meist Folgen: Wir werden ärgerlich, unsere Nerven werden strapaziert und unsere Gesundheit leidet darunter.
Wenn wir aber geduldig sind, dann werden wir innerlich ruhig, gelassen, unsere Nerven kommen zur Ruhe und unsere Gesundheit dankt es uns.


Ich Lieben,
für das Wochenende wünsche ich Euch zwanzig Liter Geduld, für Euch und Eure Lieben.
Ich wünsche Euch, dass Ihr Euren Ärger, der sich vielleicht in der Woche angesammelt hat,
wie überschüssige Luft ablassen könnt, und dass Ihr die Hetze von dem Blech Eures Lebens wischen könnt. Seid herzlich aus Bremen gegrüßt
Euer fröhlicher Werner

Donnerstag, 21. August 2014

Ich möchte auch ein solches Glühwürmchen sein! Du auch?

Quelle: Jürgen Tesch
Ihr Lieben,

ich möchte Euch heute eine Geschichte von Gottfried Keller erzählen:

„Die Glühwürmchen“

„Zur Zeit der Abenddämmerung saßen drei oder vier Glühwürmchen in einer Wiese unter den Kräutern und Blumen, und man sah, wie sie geheimnisvoll die Köpfe zusammensteckten, emsig hin und her krochen und sich eifrig besprachen, sodass man glauben musste, es sei etwas ganz Wichtiges am Werke.
Glühwürmchen in riesiger Vergrößerung
www.abendblatt.de
Als nun die Nacht auf die Felder und Fluren hernieder sank und die Sterne am Himmel erglänzten, da erklommen sie einen hohen Grashalm und sprachen zu den Sternen: „Ihr lieben Sternlein! Ihr müsst gewiss sehr müde sein von eurem alltäglichen Wachen, drum geht einmal ohne Sorgen schlafen. Wir wollen indes die Erde für euch beleuchten!“

Die Sternlein lächelten einander an und verbargen sich zum Spaße hinter kleinen Wolken.  Die Glühwürmchen aber glänzten die ganze Nacht hindurch aus allen Leibeskräften, und am Morgen meinten die guten Tierlein, sie hätten die Erde erleuchtet.“
www.nahreisen.ch
Ihr Lieben,

Gottfried Keller, der Autor, erzählt hier auf eine humorvolle Weise eine Geschichte über die Glühwürmchen und wenn man die Geschichte zum ersten Mal liest, könnte man meinen, dass die Glühwürmchen hier ein wenig lächerlich gemacht werden, denn sowohl der Autor als auch die Sterne in der Geschichte scheinen sich über die Glühwürmchen lustig zu machen.

Ich mag diese kleine Geschichte sehr, denn mir imponieren diese kleinen Glühwürmchen. Ich möchte auch ein wenig sein wie sie.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Die Glühwürmchen scheren sich nicht darum, dass Andere (die Steren z.B.) viel mehr leisten können wie sie. Sie spüren den inneren Auftrag, die Dunkelheit zu erhellen, und diesen Auftrag möchten sie erfüllen. 

Sie äußern nicht erst tausend Bedenken („Unser geringes Licht sieht doch sicher keiner!“ „Was können wir schon bewirken!“ „Wir machen uns doch nur lächerlich!“), sondern die Glühwürmchen haben ein Ziel, einen Traum und sie tun alles, um dies Ziel zu erreichen, den Traum zu erfüllen. Sie geben ihr Bestes, auch wenn das im Angesicht der Welt nicht viel sein mag, ja fast lächerlich wirkt.

In der letzten Zeit wird in den Zeitungen, im Radio und im Fernsehen viel darüber berichtet, wie die Zeiten kurz vor dem Ausbruch des 1.Weltkriegs waren. Dabei wird oft übersehen, dass wir heute in einer fast ähnlichen Zeit leben. Es herrscht Krieg in Syrien, in Libyen wird gekämpft, die ISIS ist auf dem Vormarsch im Irak. In der Ukraine herrscht Bürgerkrieg – an vielen Punkten unserer Erde lodern kleine Feuer und wir können nur hoffen und beten, dass daraus keine Flächenbrände entstehen.

Wir können nicht darauf warten, dass die großen Sterne leuchten – sprich, dass die Staatsmänner und Staatsfrauen dieser Welt zur Vernunft kommen und für Frieden sorgen, sondern jeder Einzelne von uns sollte an seinem Platz, an den er hingestellt ist, mit dazu beitragen, Frieden in diese Welt hineinzutragen.
www.planet-wissen.de
Wir sollten als kleine Glühwürmchen des Friedens mit dafür sorgen, 
dass der Friede sich ausbreitet
…dass die Liebe Oberhand gewinnt
…dass Licht in das Dunkel dieser Welt hineingetragen wird
…dass die Flamme der Menschlichkeit in die Finsternis der Welt hineinleuchtet
…dass der Backofen der menschlichen Zuwendung all denen Wärme schenkt, die sich danach sehnen.

…auch auf die Gefahr hin, dass wir verlacht werden.
…auch auf die Gefahr hin, dass wir nicht ernst genommen werden.
…auch auf die Gefahr hin, dass wir verspottet werden.

„Es ist besser, ein Glühwürmchen des Friedens zu sein, 
als die Hände in Unschuld zu waschen.“
Alexander Rykow“
 
Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,
es gibt Menschen, die sich aktiv für den Frieden in dieser Welt, angefangen in ihrer Umgebung, einsetzen. Es gibt andere Menschen, die meinen, sich nicht für den Frieden einsetzen zu müssen, und merken gar nicht, dass sie damit bereits auf der Seite der Friedensgegner stehen.
Ich wünsche Euch einen nachdenklichen Nachmittag und grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner, das ESELSKIND
Quelle: Astrid Müller



Dienstag, 19. August 2014

Respekt – eine altmodische Verhaltensweise?


„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
Antoine de Saint-Exupéry 
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

heute Abend möchte ich Euch eine kleine Geschichte von Angelika Büttner erzählen:

„Gänseblümchen für den Großvater“

„Mein Gott, Du kannst ihm doch nicht Dein Kind geben!“, entsetzte sich meine Schwester lauthals, als ich unserem Großvater sein erstes Urenkelchen in den Arm legte.
www.planet-wissen.de
Er war ein grober Mann mit schwieligen, aufgeplatzten und verwitterten Händen.
Seine Haut war unter der Sonne gegerbt wie sprödes, trockenes Leder.
Zu viel Harz und Öl hatten sich in den vielen harten Arbeitsjahren in seine Haut eingebrannt. Zu viele Splitter hatten Narben hinterlassen.

Natascha lag in Großvaters linker Armbeuge, gebettet in einen Blick tiefer urgroßväterlicher Liebe. Ihre winzigen Finger öffneten sich wie Gänseblümchen im Morgentau.

Er reichte ihr seinen rechten kleinen Finger, den sie sofort ergriff und umklammert hielt. Mit seinem rechten Zeigefinger strich er ihr unendlich sanft über ihre rosige Wange. Ihr blitzblanken Augen strahlten ihn an.

Meine Schwester verließ den Raum, als eine Träne auf Nataschas Strampler fiel.“

Quelle: Raymonde Graber
Ihr Lieben,

wie Ihr ja wisst, arbeite ich als Lektor und korrigiere täglich Haus- und Examensarbeiten von Studenten. In einer dieser Arbeiten wurde mir das bestätigt, was ich auch in meinem Umfeld immer mehr feststelle: Der Respekt gegenüber älteren Menschen lässt immer mehr nach.

Mich selbst rechne ich trotz meiner 65 Jahre noch nicht zu den älteren Menschen, sondern ich meine in diesem Fall mit älteren Menschen solche, die schon ein wenig gebrechlich sind und auf die Hilfe Anderer angewiesen sind.

Diesen älteren Menschen gegenüber fehlt es oft am nötigen Respekt.
Es wird vergessen, was diese älteren Menschen in ihrem Leben geleistet haben und dass sie nun ein Recht darauf haben, den Herbst ihres Lebens zu genießen.

Die Menschen, die sich wie die Schwester in unserer Geschichte verhalten, vergessen außerdem die fundamentale Tatsache, dass sie selbst gar nicht auf der Welt wären, wenn diese jetzt alten Menschen nicht einst als junge Menschen in Liebe füreinander entflammt wären.

Dabei kann man älteren Menschen auf eine so einfache Weise eine Freude machen, auch das lehrt uns die heutige Geschichte. Dem Urgroßvater bedeutet es unendlich viel, seine Urenkelin im Arm halten zu dürfen und ihm werden damit Glücksmomente geschenkt.
Quelle: Karin Heringshausen
Wir sollten täglich daran denken, dass auch wir einmal so alt werden können, und sollten mit den älteren Menschen, die uns im Alltag begegnen, auf eine liebevolle und freundliche Weise umgehen.

Ein liebes Wort, ein freundliches aufmunterndes Lächeln, eine Einladung zu einem Spaziergang, zu einer Tasse Tee, ein kleines Gespräch – wir haben so viel Möglichkeiten, Liebe zu schenken.

Aber alles Reden und alles Nachdenken darüber bringt nicht, wir müssen es auch TUN, damit es in unserer Welt ein klein wenig wärmer und heller wird. Lasst uns jeder in seiner Umgebung damit anfangen.
www.adampavli.de
Ihr Lieben, 
Ich wünsche Euch einen respektvollen, ruhigen und liebevollen Abend und grüße herzlichst Euch aus Bremen
Euer fröhlicher Werner

www.gesund-netzwerk.de

Montag, 18. August 2014

Es sollte Deinem Auto nicht besser gehen als Dir!


Ihr Lieben,

heute Abend möchte ich Euch eine Geschichte von
Peter Graf v. Eysselsberg erzählen:

"Vergiss nicht aufzutanken" 

"Es war einmal ein liebenswerter Mensch mit großen Wissen und etlichen Fertigkeiten, der sehr herzlich und hilfsbereit zu allen seinen Mitmenschen war.  Deshalb war er auch sehr beliebt und sehr gefragt. Aber hatte nur einen Fehler: Er konnte zu Keinem ,,Nein“ sagen. 
www.nila.at
So kam es, dass sein Herz immer weniger dabei war. 
Schließlich öffnete er nur noch seine ,,inneren Schubladen“, aus denen nur noch er verteilte. 


Natürlich wurde er weiter sehr gut von den Menschen angesehen und gelobt.
Aber je bekannter er wurde, um so mehr ,funktionierte er nur noch. 



Die Menschen sagten es ihm nicht, wenn sie etwas ohne Herz bekamen. 
Sie taten, als seien sie mit allem zufrieden.

Eines Tages war dieser Mensch so erschöpft, dass er zusammenbrach.
Traurig erkannte er: 



Ich habe meine Mitte verloren, weil ich glaubte, das alles leisten zu können.
Ich wollte ja niemanden enttäuschen." 


Und er war sehr, sehr traurig, dass er nicht mehr auf sein eigenes Herz gehört hatte.
Er hatte sich ja nie Zeit genommen, auszuruhen, seine Mitte wieder mit Liebe, Güte und Herzlichkeit zu füllen."

Quelle: Anke Stapelfeldt
Ihr Lieben,

wenn ich Euch auffordern würde, Euer Auto nicht mehr aufzutanken, würdet Ihr Euch wahrscheinlich zurecht mit allen zehn Fingern an die Stirn tippen. 


Ein Auto fährt doch nur dann zuverlässig, wenn es regelmäßig gewartet wird und wenn es vor allem regelmäßig mit Kraftstoff betankt wird.

Das, was bei einem unbeseelten Gegenstand wie einem Auto selbstverständlich ist, vergessen wir bei uns selbst sehr oft.

Es mag noch genügen, um körperlich anstrengend arbeiten zu können,
wenn wir regelmäßig gut essen, trinken und ausreichend schlafen. 

Quelle: Frank Zickerick
Wenn wir aber Liebe weitergeben wollen, wenn wir Vertrauen schenken, Zuwendung geben, Freude schenken, Mut machen und für andere Menschen da sein wollen, sind zwei Dinge unerlässlich:

1. Wir brauchen ab und zu auch Zeiten für uns selbst. in denen wir auftanken können, in denen wir Zeit für uns selbst haben, in denen wir ein gutes Buch lesen, einen Kreis fröhlicher Menschen besuchen oder einfach nur entspannen können. 

2. Um diese Zeit für uns selbst haben zu können, müssen wir aber auch bereit sein, immer wieder einmal auch laut und deutlich NEIN zu sagen. Niemand kann Alles leisten, das geht nun einmal nicht.

Dietrich Bonhoeffer hat es einmal in seiner Weisheit so wunderbar formuliert:
"Das Wenige, das wir tun können,
darf uns Alibi sein für das, was wir nicht tun können!"

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch einen fröhlichen Abend mit Zeit für Euch selbst und grüße Euch herzlich aus dem regnerischen Bremen
Euer fröhlicher Werner 
Quelle: Karin Heringshausen