2602 Geschichten

Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 2.602 Geschichten und dienstags und freitags kommt jeweils eine weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen

Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Donnerstag, 17. April 2014

Ich wünsche Euch Tage der Ruhe und Entspannung!



"Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. 

Gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann. 
Und gib mir die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden."
Friedrich Christoph Oetinger

Quelle: Astrid Müller
Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Christoph Georges erzählen:

"Die Möwe Erna"


"Die Möwe Erna hatte sich einen prächtigen Fisch aus dem Meer geholt und erhob sich damit in die Lüfte. Die anderen Möwen erblickten den Leckerbissen und verfolgten Erna. Sie missgönnten ihr den Fisch und wollten ihn ihr abjagen und griffen die Möwe an. 

Immer wieder hackten sie mit ihren spitzen Schnäbeln auf Erna ein, bis sie den Fisch endlich los ließ. 
Die Verfolger stürzten sich auf den herabfallenden Fisch und kämpften erbittert um die Beute. 

Erna stieg dagegen immer höher und ließ sich vom Wind tragen.
Sie genoss die plötzliche Ruhe und den Frieden."

Quelle: Raymonde Graber
Ihr Lieben, 
diese kleine feine Geschichte trägt eine tiefe Wahrheit in sich.

Manchmal ist es im Leben einfach besser, einmal alles loszulassen, sondern innerlich zur Ruhe zu kommen und das Leben ganz einfach zu genießen. 
Das Zur-Ruhe-Kommen ist außerordentlich wichtig in unserem Leben, damit wir unser Leben wirklich genießen können und das Glück in uns finden können.

Wie oft haben wir eine Aufgabe erledigt und dann stürzen wir uns gleich auf die nächste. Dabei ist es viel besser, erst einmal auszuruhen und sich dann mit neuen Kräften an die nächste Aufgabe heranzumachen.



Ihr Lieben,

ich wünsche Euch für die kommenden Tage Zeiten der Ruhe, der Gelassenheit und der Entspannung und grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner


Quelle: Karin Heringshausen

Dienstag, 15. April 2014

Höre nicht auf, den Schatz in Dir selbst zu suchen und zu heben!


„Stets habe ich so geredet, dass Mut zum Handeln und nicht Verzagtheit die Folge sein sollte.“

Carl Friedrich von Weizsäcker 

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Peter Graf v. Eysselsberg erzählen:

"Die verrostete Spitzhacke!

"Eine alte rostige Spitzhacke wurde im alten Diamantengebiet von Südafrika gefunden. Der Stiel war längst verfallen, der rostige Pickel aber steckte auch noch nach hundert Jahren oder mehr im Boden. 

Die Art und Weise, wie er fest im Boden steckte, ließ die Entmutigung erkennen, von der ein enttäuschter Schürfer übermannt worden war. 

Sie schien zu sagen: "Ach was soll's? Ich kann nicht mehr." 

Die ergreifende Tatsache - die dieser unbekannte erfolglose Schürfer nie erfuhr - 

war, dass sich wenige Meter davon entfernt eine ergiebige Diamantenader befand, die später Millionen einbrachte.

Wenn er bloß nicht aufgegeben hätte!"


Ihr Lieben,

Ihr wisst, dass ich von Beruf Lektor bin, das heißt, ich lese jeden Tag wissenschaftliche Texte und korrigiere sie auf Satzbau, innere Logik, Rechtschreibefehler und Kommafehler. 


In einer Dissertation aus dem Bereich der Psychologie las ich einmal einen Satz, 

der sich mir unauslöschlich eingebrannt hat:

"Die Entmutigung hat mehr Menschen auf dem Gewissen 

als alle Kriege dieser Welt zusammen."

Dazu passt eine weitere sehr erschreckende Zahl: 

Jedes Jahr unternehmen 9000 Kinder und Jugendliche in Deutschland einen Selbstmordversuch und 400 gelingt dieser auch. 
Und das sind nur die Zahlen, die tatsächlich bekannt werden.

Auch wenn ich mich immer wiederhole: 
Einen der besten Dienste, die wir in dieser Welt unseren Mitmenschen tun können, ist der Dienst der Ermutigung

Das fängt bei uns an. Lasst uns auf dem Weg in die Zukunft unsere Erfahrungen der Entmutigung in der Vergangenheit abschütteln, lasst uns in Zukunft unser Augenmerk richten allein auf die Ermutigung

Umgebt Euch mit Menschen, die Euch ermutigen und trennt Euch von Menschen, die immer nur eines zu verkünden haben: Dass Ihr dieses oder jenes nicht könnt und dass das, was Ihr vorhabt, ohnehin nicht gelingen wird. 

Lasst uns voranschreiten auf dem Weg der Ermutigung und dann auch Andere ermutigen, vor allem unsere Kinder und Enkelkinder, die unsere Ermutigung so dringend 
benötigen wie die Blumen das Wasser . 

Unsere Kinder und Enkelkinder saugen die Ermutigung auf wie ein trockener Schwamm und werden dadurch in die Lage versetzt, Großes zu leisten, den Schatz in sich selbst zu entdecken und tapfer ihren eigenen Weg zu gehen.

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
Ich hoffe sehr, Ihr alle werdet Ermutiger
Nicht braucht die Welt mehr als Ermutiger.
Entmutiger gibt es schon mehr als genug.

Quelle: Raymonde Graber
Ihr Lieben,
Ich wünsche jedem von Euch, dass er den großen Schatz in sich selbst entdeckt, dass er die Fähigkeiten und Talente in sich zum Blühen bringt und dass er dann ermutigt und fröhlich in die Zukunft schreitet.
Ich grüße Euch ganz herzlich mit einem fröhlichen Moin, Moin aus Bremen 
Euer fröhlicher Werner

Quelle: Karin Heringshausen

Montag, 14. April 2014

Eines der besten Erfolgsrezepte, die ich kenne!

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Christoph Georges erzählen:

„Der Apfelbaum“

„Die junge Enkelin war seit Kurzem verheiratet.
Regelmäßig besuchte sie ihre Großmutter im Nachbardorf, die sie sehr liebte und holte sich von ihr manch guten Rat und Hinweis für ihre noch junge Ehe.

Eines Tages sprach sie zu ihrer Großmutter: „Verrate mir bitte das Geheimnis Deiner glücklichen und schon über 50 Jahre andauernden Ehe mit dem Großvater!“

Auf die Frage hin schmunzelte die Großmutter, dann kochte sie Kaffee, holte eine Dose mit leckeren Keksen aus ihrem Wohnzimmerschrank und setzte sich mit ihrer Enkelin in ihren wunderschönen Rosengarten und dann erzählte sie ihr von dem Geheimnis ihrer glücklichen Ehe!

„Meine liebe Susanne, meine Ehe mit dem Großvater war nicht immer so glücklich wie heute. Wenige Jahre nach unserer Hochzeit herrschten in unserer Ehe Nachlässigkeit und Langeweile, unsere Liebe verkümmerte und unsere Ehe drohte zu scheitern!

Damals haben der Großvater und ich einen Entschluss gefasst:
Wir sind in unseren Garten gegangen und haben dort einen Apfelbaum gepflanzt und wir haben ihn als Orakel für unser eigene Ehe benutzt: Wir nahmen uns vor, dass, wenn der Baum sterben sollte, wir uns scheiden lassen wollten, dass wir aber, wenn er gedeihen würde, beieinander bleiben wollten. 

Ich muss noch heute schmunzelt, wenn ich daran denke, wie wir in der Folgezeit für den Baum gesorgt haben. Oft haben wir uns gegenseitig dabei ertappt, wie wir heim Dünger und Wasser zu dem Baum schleppten. Und heute ist dieser Apfelbaum der größte und schönste Obstbaum in unserem Garten.“
www.wikipedia.org
Die Großmutter und die Enkelin saßen noch lange schweigend, den Kaffee schlürfend und die Kekse knabbern, im Garten. Die Enkelin hatte verstanden, was ihr die Großmutter sagen wollte und kannte nun das Geheimnis der Großmutter und des Großvaters und sie beschloss, noch am gleichen Abend zusammen mit ihrem Mann ebenfalls einen Apfelbaum in ihrem Garten zu pflanzen.
www.augsburger-allgemeine.de

Ihr Lieben,

Ehen gehen zugrunde, Freundschaften zerbrechen und Bekanntschaften erkalten.
Viele Menschen klagen darüber, dass sie einsam sind, dass sie keine Freunde haben, dass sie ohne Lebenspartner leben müssen.

Ich weiß auch kein Patentrezept, wie man aus der Einsamkeit ausbrechen kann, ich weiß auch kein Patentrezept, wie man Freundschaften erhalten kann, ich weiß auch kein Patentrezept, wie man eine Ehe vor dem Zerbrechen bewahrt.

Wie Ihr wisst, erzähle ich Euch immer wieder gerne von meinem Jugendfreund Hans-Christoph, der bereits im Alter von 15 Jahren an einer schweren Asthmaerkrankung starb. 


Ich habe in meiner Göttinger Zeit als Student und dann als Dozent sehr viele Bücher darüber gelesen, wie man erfolgreich wird. Ich las aber nicht nur Bücher darüber, sondern ich besuchte auch viele Seminare, um hinter das Geheimnis des Erfolgs zu kommen.

Ich hörte in den Seminaren viele kluge und noch mehr dumme Sprüche, wie man angeblich erfolgreich werden kann. Den besten Rat, wie man erfolgreich wird, erhielt ich aber von meinem Jugendfreund Hans-Christoph. Sein Rat bestand nur aus drei Buchstaben und war so einfach, so simpel, dass Ihr bestimmt sagen werdet, so einfach kann es nicht sein!

Sein Rat bestand aus den drei Buchstaben T-U-N, als aus dem Wort TUN und wenn Ihr jetzt sagt, so einfach kann es doch nicht sein, dann denkt doch in einer stillen Minute einmal darüber nach, warum nach den Ergebnissen wissenschaftlicher Untersuchungen 85% aller tollen Ideen, aller wunderbaren Projekte scheitern, bevor sie überhaupt begonnen werden!

Wenn wir also nicht einsam sein wollen, müssen wir etwas TUN.
Wenn wir unsere Freundschaften erhalten wollen, müssen wir etwas TUN.
Wenn wir wollen, dass unsere Ehe Bestand hat, müssen wir etwas TUN.
Quelle: Astrid Müller
Der Apfelbaum in unserer Geschichte gedieh deshalb so gut, 
weil er von zwei Menschen mit Dünger und Wasser versorgt wurde. 

Wenn wir also unsere Ehe bewahren wollen,
müssen wir sie pflegen wie den Apfelbaum. 

Wenn wir unsere Freundschaften erhalten wollen, 
müssen wir uns um sie kümmern wie um den Apfelbaum. 

Wenn wir nicht einsam sein wollen, 
müssen wir aus unserer Einsamkeit ausbrechen und etwas TUN.

Eines aber möchte ich noch hinzufügen, das sehr wichtig ist:
Wenn wir etwas TUN, dann ist uns der Erfolg nicht garantiert.
Wer Euch etwas anderes erzählt, belügt Euch!

Wenn wir 25 Mal etwas TUN, kann es sogar sein, 
dass wir nur 5 Mal erfolgreich sind!

Wenn wir aber 25 Mal nichts TUN, dann ist nur eines sicher: 
Dass wir 25 Mal NICHT erfolgreich sind!

Es ist also immer besser, aktiv zu werden und etwas zu TUN!

Denn selbst dann, wenn wir bei 25 Aktivitäten nur 5 Mal erfolgreich sind, 
werden uns die 5 Male große Freude bereiten und wir werden Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen gewinnen, weil wir aktiv geworden sind.
Quelle: Raymonde Graber
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch eine aktive heitere zuversichtliche Osterwoche und grüße Euch herzlich mit einem dreimaligen TUN, TUN, TUN aus Bremen
Euer fröhlicher Werner

Quelle: Helmut Mühlbacher


Freitag, 11. April 2014

Schau durch das Fenster, nicht in den Spiegel!



"Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute. 

Seht Euch an, wohin uns die normalen Leute gebracht haben."
Georges Bernard Shaw

Quelle: Raymonde Graber

Ihr Lieben, 

heute möchte ich Euch eine kleine Geschichte Peter Graf v. Eysselsberg erzählen:


"Der Unterschied"
 

"Ein Mann kam zu einer weisen alten Frau und wollte wissen, woran es wohl liege, dass die Armen oft so aufgeschlossen und hilfsbereit sind, die Reichen dagegen fast nie.
 

Da forderte die weise Frau den Mann auf, aus dem Fenster zu schauen und zu beschreiben, was er dort sieht.
 

"Also, ich sehe Wolken, eine Frau mit Hund, ein Auto fährt vorbei..."
 

Dann bat die weise Frau den Mann, ins Zimmer zu kommen und in den dortigen Spiegel zu schauen.
 

"Und was siehst du hier?"
 

"Mich"
 

"Da hast du die Antwort auf Deine Frage. Das Fenster und der Spiegel - beides besteht auf Glas. Aber sobald nur ein bisschen Silber dahinter ist, siehst du nur noch dich selbst."
 

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben, 

ich wünsche jedem Einzelnen von Euch, dass Ihr den Blick für diese Welt behaltet, dass Ihr auch die wahrnehmt, die in Eurer Umgebung Hilfe und Unterstützung benötigen.


Dabei geht es in ganz vielen Fällen gar nicht um Geld:
 
Ein Lächeln, ein freundliches Wort, eine Aufmunterung, eine Ermutigung, eine mitfühlende Nachfrage - all das kann so hilfreich im Alltag sein.

Ich wünsche Euch ein wundervolles Wochenende, Zeit zum Ausruhen, viel Geduld mit Eurer Umgebung und ganz viel Fröhlichkeit in Euer Herz.
 
Euer fröhlicher Werner



Quelle: Karin Heringshausen

                              

Donnerstag, 10. April 2014

Handle auch Du wie der kluge König

Quelle: Raymonde Graber
Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Inge Helm erzählen:

„Die Königsinsel“

Es lebte einmal ein Volk, das eine ganz besondere Art hatte, sich seinen König zu wählen: An einem bestimmten Tag eines jeden Jahres begaben sich alle erwachsenen Männer zum Hauptplatz des Landes und man wartete.

Derjenige, auf dessen Haupt sich eine Taube setzte, wurde für das kommende Jahr Herrscher des Reiches. Während seiner Regentschaft konnte der König alles tun, was ihm gefiel, und kein Wunsch wurde ihm abgeschlagen.
www.wikipedia.org
Doch am Ende des Jahres war er unerbittlich dazu gezwungen, auf eine einsame Insel zu ziehen und dort auf seinen Tod zu warten.

Das war der Gang der Dinge durch viele Jahre hindurch. Ein König nach dem anderen erhielt das Amt, lebte ein ganzes Jahr wie ein Krösus, sammelte sich unendliche Reichtümer, die er dann zurückließ, um auf die einsame Insel überzusiedeln.

Eines Tages aber ließ sich die schicksalshafte Taube auf dem Haupt eines jungen Mannes nieder, der ganz ohne Zweifel klüger war als seine Vorgänger.
Er dachte bei sich Folgendes:

„Wenn ich während dieses Jahres alles, aber auch wirklich alles tun kann, was ich will, dann werde ich folgendermaßen vorgehen: Ich werde Tiere verschiedenster Art und zusätzlich Obstbäume und Blumen auf die Insel bringen lassen, auf die ich in einem Jahr geschickt werde.

Ich lasse mir auf der Insel ein Haus mit allen möglichen Bequemlichkeiten bauen und werde es in die Wege leiten, dass meine Familienmitglieder und Freunde auf die Insel ziehen und dort wohnen.


Auf diese Weise wird mein zukünftiges Leben weiterhin glücklich verlaufen, und zwar auch dann, wenn ich kein König mehr bin.“ Und so geschah es!“
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

wenn Ihr diese Geschichte lest,  dann geht es Euch vielleicht so wie mir, denn als ich die Geschichte zum ersten Mahl las, fragte ich mich, was die Geschichte denn mit unserem Leben zu tun habe.

Der Sinn dieser Geschichte besteht darin, dass wir, Du und ich, zu einer bestimmten Zeit unseres Lebens alle Könige und Königinnen sind. Das ist die Phase unseres Lebens, wo wir sehr gefragt sind, wo wir noch über unsere volle Kraft verfügen, wo wir wie ein König über unser eigens Leben herrschen. In diesen Zeiten genießen wir das Leben in vollen Zügen und das ist auch gut so.

Aber dabei vergessen wir, dass wir eines Tages nach unserem Königtum auf die Insel des Älterwerdens und des Alters übersiedeln müssen. Und wenn wir nicht vorsorgen, dann kann es auf dieser Insel sehr einsam sein. 

Gerade neulich sagte eine ältere Dame zu mir: „Ich habe keinen Menschen…ich bin ganz allein!“ Diese ältere Dame lebt allein auf ihrer Insel des Alters und wartet wie die Könige in unserer Geschichte auf den Tod.#
www.welt.de
Als meine Mutter, mit der ich mich im Alter versöhnen durfte, im Altersheim lebte, da erlebte ich es oft, dass dort viele Menschen sehr einsam waren und eigentlich den ganzen Tag nur auf die Mahlzeiten, das Fernsehen und das Schlafengehen warteten.

Deshalb war es mir immer wieder wichtig, meine Mutter aus diesem Trott herauszureißen, damit sie auch auf der Insel des Alters noch viele schöne Dinge, viele glückliche Momente erleben konnte.

In Vorbereitung unseres Alters können wir viel tun:

Wir können die Verbindungen zu unseren Kindern und Enkeln pflegen. Nur wenn wir das regelmäßig machen, werden wir auch im Alter ihren besuch genießen dürfen.

Wir können uns ein neues Hobby zulegen, indem wir uns z.B. für Zimmerpflanzen oder Balkonpflanzen interessieren. 

Wir können uns für Musik interessieren und z.B. in einem Chor mitsingen. 


Wir können uns Menschen anschließen, die uns helfen, fröhlich zu sein und gemeinsam Feste zu feiern. 

Wir können das Lesen als Leidenschaft entdecken und endlich einmal die Bücher lesen, zu deren Lektüre wir vorher niemals kamen. 

Wir können endlich die Reisen machen, die wir schon immer machen wollten. 

Wir können auch mit dem Fahrrad die Natur der eigenen Umgebung erkunden.


Wir können Menschen zu uns einladen, zum Kaffeetrinken oder zum Klönen.

Wir selbst entscheiden darüber, ob unser Alter einer einsamen Insel gleicht oder ob es eine bewohnte, fröhliche Insel sein wird.

Quelle: Raymonde Graber
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch einen fröhlichen Abend, ganz viel Mut, etwas Neues zu beginnen, und ich grüße Euch von Herzen aus dem schönen Bremen
Euer fröhlicher Werner 

Quelle: Karin Heringshausen

Dienstag, 8. April 2014

Wir sind nicht verpflichtet, jedes Geschenk anzunehmen!

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Christoph Georges erzählen:

„Das Geschenk“

„Vor langer Zeit begegneten sich Paul und Andreas in der Stadt, nachdem sie sich lange Zeit nicht gesehen hatte. Und Paul begann, Andreas lauthals zu beschimpfen. Er schimpfte ohne Unterbrechung wohl eine, zwei, drei Stunden lang, bis es dunkel wurde. Als endlich die Nacht hereinbrach, wollte er nach Hause gehen.

Da sprach Andreas zu Paul: Nun, mein lieber Paul, sag mir noch eines:
„Wenn einer einem anderen ein Geschenk bringt und dieser es nicht annimmt,
bei wem verbleibt es dann?“
Paul antwortete: „Bei dem, der es gebracht hat!“
www.weber-grill.de
Gut“, erwiderte ihm da Andreas, „ich nehme das Geschenk, das Du mir gebracht hast, nicht an!“ Dann drehte sich Andreas um und ging vergnügt und unbelastet seines Weges.“


Ihr Lieben,

das muss man erst einmal schaffen: Sich drei Stunden beschimpfen lassen und dann unbelastet und vergnügt seines Weges gehen!

Aber in unserer heutigen kleinen Geschichte steckt eine tiefe Wahrheit.
Wir lassen uns viel zu oft in unserem Leben durch das niederdrücken, was Andere zu uns sagen.

Vor vielen Jahren – ich war damals noch jung – gab es den Papst Johannes Paul I., der nur 33 Tage im Amt war und dann starb. Er ging als der lächelnde Papst in die Geschichte ein. 
www.stern.de
Als Kardinal schrieb er ein wundervolles Buch, in dem er auf Briefe von Jugendlichen antwortete, die diese ihm geschickt hatten. Ein junger Mann schrieb ihm einen sehr traurigen Brief, in dem er ihm mitteilte, dass er ernsthaft versuchen würde, mit allen Menschen in Frieden zu leben, und dass ihm das nicht gelingen würde. 

Der lächelnde Papst tadelte den jungen Mann nicht, sondern schrieb ihm die folgenden Zeilen: Mein lieber junger Freund! Jesus Christus ist es nicht gelungen, mit allen Menschen in Frieden zu leben und Du sollst nicht Größeres versuchen, als Gottes Sohn!"

Welch ein wundervoller Rat!

Wir können nicht mit allen Menschen in Frieden leben, 
dennoch sollten wir es versuchen. 

Wir können es nicht allen Menschen recht machen, 
es wird immer Menschen geben, 
die an uns etwas auszusetzen haben. 

Mein geliebter Großvater hat das einmal so ausgedrückt: 
„Es sind nicht die schlechtesten Früchte, an denen die Wespen nagen.
Quelle: Raymonde Graber
Deshalb wird es auch immer wieder einmal in unserem Leben Menschen geben, die etwas an uns auszusetzen haben, die uns beschimpfen oder uns sogar beleidigen.

Wichtig ist, dass wir lernen, so zu handeln wie der Andreas aus unserer heutigen Geschichte.

Wenn uns jemand kritisiert oder mit seinen Worten verletzt, dann sollten wir das uns Gesagte wie ein Geschenk betrachten. Wenn wir feststellen, dass in dem uns Gesagten ein Körnchen Wahrheit steckt, so können wir dies dazu nutzen, uns zu verbessern.

Wenn wir aber bemerken, dass und jemand kritisiert oder mit seinen Worten verletzt, obwohl dafür kein wirklicher Grund vorliegt und jemand nur seinen eigenen Frust loswerden möchte oder lediglich die böse Absicht hegt, uns zu verletzen, dann sollten wir die Annahme dieses Geschenkes verweigern.

Nun sollten wir uns klar machen, dass eine solche Haltung gegenüber bösen und verletzenden Worten nicht sofort verwirklicht werden kann. Das benötigt eine gewisse Zeit des Trainings.

Hilfreich ist, wenn uns jemand mit seinen Worten verletzt, sich in dem Augenblick bewusst zu machen, dass das lediglich dessen Meinung und dessen Geschenk ist und dann sollten wir innerlich zu uns selbst sagen: „Ich nehme dieses Geschenk nicht an!“ und uns dann ganz bewusst fröhlichen Gedanken und Dingen zuwenden.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch fröhliche, ermutigende und zuversichtliche Gedanken und lasst Euch nicht entmutigen von Menschen, die Euch nicht wohl gesonnen sind. Ich grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner
Quelle: Astrid Müller

Sonntag, 6. April 2014

Denk darüber nach, was wirklich wichtig ist im Leben!

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

an der Schwelle zur neuen Woche möchte ich Euch eine Geschichte
von Christoph Georges erzählen:

„Der Schiffbruch“

„Ein Segelschiff geriet in einen heftigen Sturm. Der Mast knickte wie ein Streichholz entzwei. Das Steuerruder zerbrach. Schiss und Mannschaft trieben hilflos auf die Klippen einer kleinen Insel zu. 


Das Schiff zerbarst an einem Felsen, aber die Mannschaft konnte sich retten. Die Lebensmittelvorräte konnten sie aus dem gestrandeten Schiff bergen und auf die kleine, einsame Insel bringen, darunter auch einen großen Sack Weizen.

www.bauernhof-hagenlocher.de

Notdürftig rodeten die Männer ein Stückchen Land, um einen Teil des Weizens auszusäen, damit sie überleben konnten. Als sie aber die Erde umgruben, stießen sie auf eine große Goldader.

www.science.orf.at
Und in demselben Augenblick vergaßen sie das Saatgut.
Alle gruben wie besessen nach dem Gold, jeder versuchte, möglichst viel Gold an sich zu raffen und als das Goldvorhaben in dem Boden der Insel zur Neige ging, waren die Männer alle reich und wohlhabend.

Während sie sich aber auf Ausgraben des Goldes konzentrierten, verbrauchten sie die geborgenen Lebensmittel. Und als die Lebensmittel aufgebraucht waren, da merkten sie, dass sie von dem Gold nicht leben konnten. Angesichts ihres Todes erkannten sie die Wertlosigkeit des Reichtums und den Fluch ihrer Begierde.“
www.baeckerei-geishecker.de


Ihr Lieben,

in meiner Kindheit und Jugend aßen die Menschen, weil sie Hunger hatten. 
Der Sonntagsbraten war der Höhepunkt der ganzen Woche.
www.wikipedia.org
Damals hatten die „Lebensmittel“ ihren Namen noch zu Recht, sie dienten der Ernährung und damit dem Leben. 

Heute hat sich das fast ins Gegenteil verkehrt. 24 Stunden am Tag haben wir die Möglichkeit, etwas zu essen. Dabei müssen wir gar nicht selbst am Herd stehen, es reicht, wenn wir hinausgehen und eine Pizza, einen Donut, einen Hamburger, eine Currywurst oder Ähnliches essen.

Das, was ich gerade geschildert habe, ist auch in vielen anderen Bereichen festzustellen. Jeden Tag gaukelt uns die Werbung vor, was wir alles benötigen, um glücklich zu sein.

Wir brauchen angeblich ein Smartphone, ein Laptop, ein Navigationssystem, einen Flachbildschirmfernseher und so weiter und so weiter. Wir können diese Dinge mit dem Gold vergleichen, das die schiffbrüchigen Männer auf der Insel befunden haben.

Gegen all diese Dinge ist im Grunde nichts einzuwenden, solange wir erkennen, 
dass wir im wahrsten Sinne des Wortes davon nicht leben können.

Das, was unser Leben ausmacht, was der „Weizen“ unseres Lebens ist, ist z.B. die Liebe, die uns unsere Lieben, unsere Freunde und Bekannten entgegenbringen.

Das, was unser Leben ausmacht, ist die Anerkennung und der Respekt anderer Menschen, die uns verdeutlichen, dass wir geachtet werden,m dass wir etwas wert sind, dass wir gebraucht werden.

Das, was unser Leben ausmacht, ist die Hoffnung, denn ohne sie wäre es dunkel und finster in unserem Leben.
www.frankschlitt-fotografie.de
Das, was unser Leben ausmacht, ist der Mut, der uns hilft, mit unseren Ängsten fertig zu werden.

Das, was unser Leben ausmacht, ist die Geborgenheit, die uns hilft, zu erkennen: „Hier bin ich zuhause!“

Das, was unser Leben ausmacht, sind, die Dankbarkeit und die Zufriedenheit, die uns verdeutlichen, dass wir genug zu essen haben, was für 85% der Weltbevölkerung nicht gilt.

Das, was unser Leben ausmacht, ist die Zuversicht, die uns nicht verzagen lässt, weil sie uns klar macht, dass am Ende des dunklen Tunnels ein Licht auf uns wartet.
www.frankschlitt-fotografie.de

Ihr Lieben,
Ich wünsche Euch eine gute neue Woche und dass Ihr lernt, zu unterscheiden zwischen den Dingen, die man angeblich braucht, um glücklich zu werden, und den Dingen, die wirklich wichtig sind für unser Leben. Ich grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner
Quelle: Astrid Müller