2855 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 2.855 Geschichten und mehrmals in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Dienstag, 27. Januar 2015

Wir brauchen Quellen der Liebe und des Trostes!

Quelle: Helmut Mühlbacher
„Der Hunger nach Liebe ist schwerer zu stillen
als der Hunger nach Brot.“
Mutter Teresa
www.welt.de
Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte erzählen, deren wahrer Hintergrund vor einigen Jahren die Öffentlichkeit der USA erschütterte.
Die Geschichte stammt von
Laura Hayes Lagana:

„Warum haben so viele weggeschaut?“

„Sein kurzes, qualvolles Leben war gekennzeichnet durch wiederholte Einlieferungen in die Notaufnahme, um unerklärbare und zweifelhafte Verletzungen zu behandeln, die sich mit der Zeit schon gar nicht mehr zählen ließen.

Die verantwortlichen Erwachsenen, die eigentlich dafür da sein sollten, ihrem Kind Liebe zu geben, hatten die eigenen Gefühlsausbrüche und Frustrationen nicht mehr im Griff.

Der kleine 10-jährige Junge hätte nicht durch das soziale Netz fallen dürfen, aber in unserer unvollkommenen Welt war genau das geschehen.

Als der geschundene und verletzte Junge endlich aus seiner Hölle erlöst wurde, erlebte er Momente des Trostes und der Sicherheit, die er bisher in seinem Leben so sehr vermisst hatte.
Quelle: Thomas Etzensberger
Sein Leben konnte allerdings nicht mehr gerettet werden.
Umgeben und umhüllt von der Liebe, die er in seinem jungen Leben so dringend gebraucht hätte und verdient hatte, ging er in das nächste Leben über.

Deshalb sollten wir jeden Tag für einen anderen Menschen
eine Quelle der Liebe und des Trostes sein.“
www.gesund-netzwerk.de
Ihr Lieben,

auf Beerdigungen oder wenn wieder über einen schrecklichen Fall von Kindesmisshandlung oder Kindesmissbrauch berichtet wird, höre ich neben anderen Sätzen immer wieder den einen Satz:
„Auch hätten wir uns/ hätten sich die Verantwortlichen
doch um den Betroffenen mehr gekümmert.

Wenn jemand gestorben ist oder ein Kind nach einem schrecklichen Missbrauch oder einer entsetzlichen Misshandlung verstirbt, dann kommt zweifelsohne jede Hilfe zu spät.

Wir sind deshalb dazu aufgerufen, Liebe in diese Welt hineinzutragen, Vertrauen zu unseren Mitmenschen aufzubauen, Zuversicht zu schenken und Mut zu machen.

Wenn wir so handeln, dann betreiben wir die beste Vorsorge gegen Kindesmissbrauch und Kindesmisshandlung, die man sich nur denken kann.

Wenn Menschen unsere Liebe und unser Vertrauen spüren, dann öffnen sich uns vielleicht auch Eltern, die nicht mehr mit ihren Kindern fertig werden und wir können sie dann in ihrem Bemühen unterstützen, sich Hilfe zu suchen.

Wenn Menschen unsere Liebe und unser Vertrauen spüren, dann öffnen sich uns vielleicht auch Kinder, die misshandelt und missbraucht werden, weil sie spüren, dass wir sie nicht enttäuschen und ihnen helfen werden.

Es ist so wichtig, dass es solche Quellen der Liebe und des Vertrauens gibt.

Ebenso wichtig ist es aber auch, dass es Quellen des Trostes gibt, damit Menschen, die schreckliches Leid erlitten haben, die sich in einer Not befinden, wissen, dass wir bereit sind, ihnen zuzuhören, für sie da zu sein, ihnen zur Seite zu stehen.
www.wortwuensche.de
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch heute einen Tag der Liebe, der Zuversicht und der Hoffnung und ich grüße Euch mit tausend bunten Luftballons, die Frühling verkünden sollen, aus Bremen
Euer fröhlicher Werner
www.noz.de

Samstag, 24. Januar 2015

Wie viel Grollkartoffeln trägst Du mit Dir herum?

www.tv-koechin.de
Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch auf vielfache Bitte hin eine Geschichte
von Christoph Georges erzählen, die ich schon vor langer Zeit einmal erzählt habe:

"Die Grollkartoffeln“

"Ein Lehrer bat seine Schülerinnen und Schüler, zur nächsten Unterrichtsstunde am folgenden Tag einen Rucksack mitzubringen. Er selbst werde einen Sack Kartoffeln mitbringen.
www.magazin-z.ch
Am folgenden Tag bat der Lehrer seine Schülerinnen und Schüler, sie sollten für jeden Menschen, dem sie etwas nicht verzeihen wollten, das er ihnen in ihrem Leben angetan habe, eine möglichst große Kartoffel auswählen, auf diese dessen Namen schreiben und die Kartoffel in den Rucksack legen.

Diesen Rucksack voller Kartoffeln sollten sie eine Woche lang mit sich herumtragen, d.h. überall dorthin mitnehmen, wo sie hingingen, und dabei an die Personen denken, deren Namen auf den Kartoffeln standen. Dabei sollten sie sich fragen, wem davon sie am leichtesten verzeihen könnten.

Einige der Schülerinnen und Schüler trugen nun leichte Rucksäcke, viele aber sehr schwere Rucksäcke auf dem Rücken. Alle Schülerinnen und Schüler waren startbereit.

Doch jedes Mal, so schloss der Lehrer seine kurze Ansprache, wenn sie sich dazu in der Lage fühlten, einem dieser Menschen, von dem sie sich verletzt fühlten, voll und ganz zu verzeihen, dürften sie die Kartoffel mit seinem Namen aus dem Rucksack herausnehmen und beiseitelegen.

Dann galt es, sich angesichts der verbliebenen Kartoffeln weiter zu fragen, wem sie denn nun am leichtesten vergeben könnten. Wenn sie sich voll und ganz in der Lage dazu fühlten, zu verzeihen, dürften sie auch diese Kartoffel mit dem entsprechenden Namen aus dem Rucksack nehmen und so weiter.

Am Ende der Woche kamen alle wieder zusammen. Einige Rucksäcke waren ganz leer, andere leichter geworden. Es gab niemanden, dessen Rucksack noch so angefüllt war wie eingangs der Woche.

Alle Schüler strahlten. Die herausgenommenen Kartoffeln türmten sich zu einem beachtlichen Berg auf. Gemeinsam schälten Schüler und Lehrer die Namen von den Kartoffeln ab, kochten die Kartoffeln in einem großen Topf und bereiteten eine leckere Suppe zu, von der jeder etwas abbekam.“
Kartoffelsuppe
www.chefkoch.de
Ihr Lieben,

mir gefällt diese kleine Geschichte sehr, weil ich glaube, dass ganz viele Menschen mit einem solchen Rucksack mit Kartoffeln auf dem Rücken herumlaufen. Viele Menschen können oder wollen den Menschen, die ihnen etwas angetan haben, nicht vergeben.

Aus ureigenster Erfahrung kann ich das sehr gut nachvollziehen.
Ich konnte ursprünglich den Tätern aus meiner Kindheit und Jugend auch nicht vergeben.

Aber ich habe durch sehr liebe Menschen gelernt, dass wir, was die Verletzungen aus der Vergangenheit durch andere Menschen unbedingt eine Entscheidung fällen müssen, wenn wir glücklich leben wollen.

Wenn wir nicht bereit sind, zu vergeben bzw. zu verzeihen, 
dann  wird Folgendes geschehen:
Wenn wir die Kartoffeln in unserem Lebensrucksack nicht irgendwann herausnehmen, dann werden sie anfangen zu keimen und diese Keime an den Kartoffeln sind sehr giftig.
www-t-online.de
Auf die gleiche Weise werden die Wunden und die nicht vergebenene Taten aus der Vergangenheit unser Leben vergiften. Gedanken der Rache und der Wut werden uns dann beherrschen.

Der einzige Weg, um glücklich leben zu können, besteht darin, die Kartoffeln aus dem Rucksack unseres Lebens zu entfernen, den Tätern, die uns etwas getan haben, zu verzeihen und unbelastet von der Vergangenheit die Gegenwart zu genießen und auf die Zukunft zu schauen.

Rache vergiftet unser Leben.
Vergebung bereichert unser Leben.
Wut trennt uns von Menschen.
Liebe verbindet uns mit Menschen.
Quelle: Karin Heringshausen
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch ein ruhiges vertrauensvolles und liebevolles Wochenende und ich grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner 
Quelle: Helmut Mühlbacher

Donnerstag, 22. Januar 2015

Niemals aufgeben - Wie geht das denn?


Ihr Lieben,

ich möchte Euch heute Abend einen Text von Barbara A. Croce zu lesen geben:

"Schritt für Schritt"

"Einen Marathonlauf gewinnt man Meter für Meter.
Zwanzig Pfund Übergewicht verliert man nur Gramm für Gramm.


Wir müssen einfach die gleiche Handlung so lange wiederholen, bis wir schließlich unser Ziel erreicht haben. Wir bekommen das, was wir haben wollen, nur durch viele kleine Anstrengungen, durch einen Schritt nach dem anderen.

Der Erfolg im Leben hängt damit zusammen, dass wir vertrauensvoll das tun, womit wir uns auskennen - jeweils eine Aufgabe nach der anderen.

Wenn wir Erfolg in einer Sache haben wollen, müssen wir einfach jeden Tag aufs Neue an die Arbeit gehen und weitermachen."
www.planet-wissen.de
Ihr Lieben,

ich werde oft in Briefen und E-Mails gefragt, wie man lernen kann, nicht aufzugeben.
Eigentlich ist das Rezept ganz einfach, doch die meisten Menschen sind mit einfachen Rezepten nicht einverstanden.


Wenn jemand ein Ziel erreichen möchte, dass will er das Ziel oft jetzt und sofort erreichen.
Ziele - und das ist das Entscheidende, kann man nur Schritt für Schritt erreichen.

Wenn man ein Ziel erreichen will und Schritt für Schritt vorgeht, dann muss man auch akzeptieren, dass man auf dem Weg zum Ziel auch mal hinfällt, sich nicht gut fühlt, krank wird oder einfach keine Lust hat, weiterzugehen. All dies gehört zum Weg zum Ziel dazu.




Nur wer das begreift und bereit ist, das zu akzeptieren, findet dann auch die Kraft, wieder aufzustehen, wenn er hingefallen ist, weiterzugehen, auch wenn er einmal keine Lust hat, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, auch wenn er einmal krank ist.

Schritt für Schritt - das ist die Zauberformel!
Das Wundervolle dieser Zauberformel besteht darin, dass man sich nicht lange darauf vorbereiten muss, man kann in jeder Sekunde, in jeder Minute, in jeder Stunde und an jedem Tag damit beginnen, Schritt für Schritt loszugehen und das gewünschte Ziel anzusteuern.

Quelle: Anke Stapelfeldt
Als kleine Aufmunterung gebe ich Euch die folgenden drei Texte mit auf den Weg:

Gib nicht auf! 

Gleiche nicht jenem, 

der am Kamin sitzt und wartet, 
bis das Feuer ausgeht, 
und dann umsonst in die erkaltete Asche bläst. 

Gib die Hoffnung nicht auf, 

und verzweifle nicht wegen vergangener Dinge! 
Unwiederbringliches zu beweinen, 
gehört zu den ärgsten Schwächen des Menschen. 
Khalil Gibran

Quelle: Karin Heringshausen

Glaube nicht den Zweiflern
 
die sagen:
das kannst du nicht!

Glaube nicht den Ängstlichen
 
die sagen:
was werden die Leute sagen?

Vertrau deiner Ahnung
 
die dich auf deinen Weg führt

Vertrau deinem Mut
 
der dich befähigt
du selbst zu sein

Vertraue dir selbst
 
dein Leben an!


Margot Bickel

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch einen zuversichtlichen und fröhlichen Abend und grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner


Einer von meinen Lieblingsbäumen
Lass dich nicht unterkriegen - 
nicht alle Menschen sind so 
wie die, die dich enttäuschten. 

Lass dich nicht verbiegen -
 
es gibt Menschen, 
die dich so brauchen wie du bist. 

Lass dich nicht besiegen 

von denen, die meinen, 
sie hätten leichtes Spiel mit dir. 

Bewahre den Glauben an dich 

und du wirst Menschen finden, 
die ihn mit dir teilen. 


Christoph Georges
Quelle: Karin Heringshausen

Mittwoch, 21. Januar 2015

Keller oder Balkon – das ist hier die Frage!


„Denke immer daran:
Menschen können immer das werden, zu dem wir sie ermutigen,
aber sie werden niemals das werden, zu dem wir sie mit unserer Kritik treiben wollen!“
Alexander Rykow
Quelle: Karin Heringshausen
Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Lisa Kugler erzählen, die sich als Abgesandte des Internationalen Roten Kreuzes in mehreren südamerikanischen Ländern für politische Gefangene einsetzte:
www.drk.de
„Der Sonnenaufgang“

„Haben Sie heute Morgen zufällig auf dem Weg zur Arbeit den wunderschönen Sonnenaufgang gesehen?“, fragte mich Steven. Ich schüttelte verneinend den Kopf.

„Aber ich habe ihn von meiner Zelle aus beobachtet und mir wurde bewusst, wie dankbar ich dafür sein kann, dass ich den Sonnenaufgang durch die Gitterstäbe meines Fensters sehen kann.

Es ist ein besonders schöner Morgen. Ich habe eben gefrühstückt. Heute war der Haferbrei nicht so kalt wie sonst oft und so ist es ein guter Tag.“

Diese Worte und der aufrichtige Ton in seiner Stimme ließen mich aufhorchen. Gestern erst hatte er die niederschmetternde Nachricht erhalten, dass er weitere fünf Jahre im Gefängnis verbringen müsse. Ich habe niemals vergessen, was ich von ihm an jedem schönen Morgen lernte.

Und wenn ich heute einmal wieder in Gefahr gerate, in Selbstmitleid zu versinken, dann erinnere ich mich daran, dass auch ich die Wahl habe, auf was ich mich in meinem Leben konzentrieren möchte.“
Quelle: Karin Heringshausen
Ihr Lieben,
manchmal, in schweren Zeiten unseres Lebens, da haben auch wir das Gefühl, wie in einem Gefängnis zu leben. Das sind dann die Augenblicke, in denen wir am liebsten alles hinter uns lassen würden, in denen wir am liebsten aus allem ausbrechen würden, um irgendwo im Land unserer Wünsche, Träume und Bedürfnisse ein neues Leben zu beginnen.

Aber leider ist das Leben kein Wunschkonzert, wie schon das Sprichwort uns mitteilt.
So sind wir gezwungen, an dem Ort, wo wir wohnen, und an der Stelle, an die uns das Leben gestellt hat, zu bleiben und aus unserem Leben das Beste zu machen. Das ist nicht immer einfach und manchmal sogar sehr schwer.

Aber es gibt eine wundervolle Möglichkeit, unsere Lage dennoch zu verbessern, und diese Möglichkeit möchte ich Euch anhand eines Bildes verdeutlichen:
www.haus.de
Unser Leben ist wie ein großes Haus, in dem wir leben.
Wenn wir schwere Zeiten erleben, wenn wir Zeiten der Not, des Leides, der Ungerechtigkeit oder Krankheit erleben, dann können wir, ohne das Licht einzuschalten, in den Keller unseres Lebens hinuntersteigen, und auf eine alte, ausgetretene kalte Treppenstufe setzen, in die Dunkelheit des Kellers hineinstarren und uns über die Finsternis in unserem Leben beklagen.
www.untergrund-fuerth.de
Es gibt auch noch eine andere Möglichkeit:
In dem gleichen Haus unseres Lebens können wir, statt in die Dunkelheit des Kellers hinunterzusteigen, hinaussteigen auf den Balkon des ersten Stocks unseres Lebenshauses und von dort die Schönheit und das Mutmachende des Sonnenaufgangs, des Regenbogens, der strahlenden Sonne auf uns einwirken lassen.
www.schlosserei-schnelle.de
Wenn wir uns in den Keller unseres Lebenshauses begeben und uns der Dunkelheit unseres Lebens widmen, dürfen wir uns nicht wundern, wenn mit der Zeit unsere Gedanken und Gefühle genauso grau und genauso traurig wie die Finsternis im Keller werden.

Wenn wir uns aber auf den Balkon unseres Lebenshauses begeben und die Schönheit und das Mutmachende des Sonnenaufgangs, des Regenbogens, der strahlenden Sonne auf uns einwirken lassen, dann können wir nicht vermeiden, dass Zuversicht und Hoffnung, dass Mut und Freude in unser Herz einziehen.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch recht viel Ermutigung, viele aufbauende Gedanken, noch mehr Zuversicht und Hoffnung und ich grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner
Quelle: Karin Heringshausen

Montag, 19. Januar 2015

Finde endlich Ruhe!

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

ich möchte Euch Abend heute eine kleine Geschichte von Joan Clayton erzählen:
www.graz.at
„Meine Großmutter hatte elf Kinder, wusch die anfallende Wäsche noch mit einem Waschbrett, kochte das Essen für die vielen hungrigen Mäuler auf einem alten Holzofen und lebte in einer bescheidenen Wellblechhütte ohne Kanalisation und Elektrizität.

Obwohl sie, an den weltlichen Maßstäben gemessen, arm war, 
besaß sie unermessliche Schätze:

Ihr Reichtum bestand aus Hoffnung, Frieden und Freude.

Bei meinen Nachforschungen nach ihrem Tode entdeckte ich in einem alten Heft,
das ihr als Tagebuch gedient hatte, ihr goldenes Erfolgsrezept:

„Denke immer nur an den nächsten Tag.
Sei mit dem, was Du hast, zufrieden.
Mach einen anderen Menschen glücklich.“

Meine Großmutter hatte recht:
Diese drei Gedanken, in die Tat umgesetzt,
verwandeln Verzweiflung in Hoffnung,
Neid in Zufriedenheit und
Kummer in Freude.“
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

das Leben verlangt uns oft viel ab.
Unsere tägliche schwere Arbeit, die tägliche Sorge um die Familie, besonders um die Kinder, ein unvorhergesehener Schicksalsschlag, eine schwere Krankheit, eine Sinnkrise rauben uns manchmal all unsere Kraft und wir fühlen uns müde und innerlich leer.

Das alles hat damit zu tun, dass wir für ein Leben, das sich fast ausschließlich in einer Art Hamsterrad abspielt, nicht geschaffen sind. 

www.aus-wandern.de
Wir brauchen Zeiten der Ruhe,
Zeiten der Besinnung,
Zeiten der Entspannung,
Zeiten der Erholung.

Aus diesem Grund möchte ich Euch heute zusätzlich
noch einen kleinen Text von
Felice Prager zu lesen geben:

„Schalten Sie einen Gang zurück, 
wenn Sie kaum noch zum Luftholen kommen.
Atmen Sie bewusst ein und aus.

Entspannen Sie sich und schauen Sie nach innen.

Denken Sie an glücklichere Zeiten, an Menschen, die Sie lieben.
Denken Sie daran, wie wichtig Sie anderen Menschen sind.
Denken Sie an Ihre Träume.
Denken Sie an morgen, nächste Woche, nächstes Jahr.

Atmen Sie langsam ein, atmen Sie langsam aus.
Schmecken Sie die Luft, die Sie auf wundervolle Weise erfüllt.
Tätigen Sie einen Atemzug nach dem anderen!“
www.atmen.de
Ihr Lieben,

auf einem Grabstein las ich einmal die folgende Inschrift:
„Sein Leben war auf seine Arbeit ausgerichtet.
Und wenn er nicht arbeitete, bereitete er sich auf seine Arbeit vor.“

Ich möchte nicht, dass so etwas eines Tages auf meinem Grabstein steht.
Wir sollten darauf achten, dass wir bei aller Arbeit nicht eines Tages feststellen müssen, dass wir gar nicht gelebt haben.

Das Geheimnis der Entspannung, der Ruhe, der Erholung und Besinnung ist eigentlich ein ganz einfaches: 
Wer daran glaubt, dass die Entspannung, die Ruhe, die Erholung und die Besinnung eines Tages wie ein sanfter Regen über ihn kommen wird, der wird in seiner Hoffnung bitter enttäuscht werden.
Wer Entspannung, Ruhe, Erholung und Besinnung sucht, muss etwas tun.
Das Wort „suchen“ weist uns darauf hin:
Wir müssen etwas tun, wir müssen uns Zeit nehmen.


Zeit für uns selbst.
Zeit zur Besinnung
Zeit zur Entspannung
Zeit zur Ruhe
Zeit zur Erholung


Ihr Lieben,
wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich Euch Zeiten der Ruhe, der Besinnung, der Erholung, der Entspannung und Muße waggonweise schicken, damit Ihr Zeit findet für Euch selbst und Eure Bedürfnisse
Herzliche Grüße aus Bremen
Euer fröhlicher Werner
Quelle: Helmut Mühlbacher

Sonntag, 18. Januar 2015

Finde Dein seelisches Gleichgewicht!

Quelle: Raymonde Graber
Ihr Lieben,

ich möchte Euch heute eine Geschichte von Jana Middelton-Moz erzählen:

„Ich arbeitete jeden Sommer für Anna und Peter auf ihrer Pferderanch, bis ich im Alter von achtzehn Jahren von zuhause wegging. Ich erinnere mich an die vielen Nachmittage draußen im Sattel, während Fleet Foot – das Pferd, das mir anvertraut worden war, seinen Job tat und das Vier zusammentrieb.

Ich erzählte Anna und Peter nicht etwas von all den Schrecken, die ich in meiner Kindheit zu Hause erlebt hatte, aber ich vertraute dem Pferd Fleet Foot meine tiefsten Geheimnisse an.
Quelle: Thomas Etzensberger
Solche Tage gab es nicht viele auf der Ranch, doch meine Arbeit ging weit über das Viehtreiben und die Reparatur von Zäunen hinaus.

Meine wichtigste Arbeit bestand darin, mein seelisches Gleichgewicht wiederzufinden und in mir die Gewissheit zu stärken, dass wir alle es verdienen, mit Güte und Mitgefühl behandelt zu werden.“
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

Menschen, die eine tiefe innere Not durchleiden, reden gerne mit ihrem Hund, mit ihrem Pferd oder einem anderen Tier. 

Ich glaube, der Grund dafür ist der folgende: 
Wenn wir uns in einer tiefen inneren Not befinden, brauchen wir manchmal ein Wesen an unserer Seite, das uns einfach einmal zuhört und nicht nach dem ersten halben Satz, den wir gesagt haben, die große Keule „JA,ABER!“ schwingt. 

Außerdem brauchen wir in einer solchen Situation ein Wesen an unserer Seite, das unsere Nöte in seinem Herzen bewahrt und nicht bei der nächstbesten Gelegenheit ausplaudert. Beide Möglichkeiten finden wir Menschen oft bei einem Hund, einem Pferd oder einem sonstigen Haustier.

Was wir daraus lernen können, ist dies: Wenn wir eine große innere Not durchlitten haben oder gerade durchleiden, dann sollten wir mit einem Wesen darüber sprechen, dem wir alles erzählen können und das das, was wir ihm anvertrauen, in seinem Herzen bewahrt, sei es nun ein Mensch oder ein Tier.
Quelle: Anke Stapelfeldt
Dies Vorgehen hilft uns ganz entscheidend dabei, 
unser inneres Gleichgewicht wiederzufinden.

Der Mensch, der seine Nöte nicht herauslässt, der alles in sich hineinfrisst, 
erkrankt irgendwann an der „Dampfkesselkrankheit“. Irgendwann wird der innere Druck so groß, sodass es an Stellen in unserem Leben zu einer Explosion kommt, die eigentlich gar nichts mit der eigentlichen Ursache zu tun haben.
Quelle: Karin Heringshausen
Ihr Lieben,

in diesem Zusammenhang möchte ich Euch zusätzlich einen Text von Tian Dayton zu lesen geben:

„Ich habe mir vor das Neue Jahr vorgenommen, aufzuhören, andere Menschen dafür verantwortlich zu machen, dass ich manchmal in einer so miesen Stimmung bin.
Einer anderen Person dafür die Schuld zu geben, bringt gar nichts.

Die andere Person fühlt sich dadurch angegriffen und hört nicht, was ich sage, und außerdem nehme ich dann nicht die Gefühle wahr, die meiner Schuldzuweisung zugrunde liegen.

Ich erkenne heute, dass die Ursache für Schuldzuweisungen meistens darin begründet liegt, dass ich mich entweder selbst verurteile oder aber Angst habe, beschuldigt zu werden.

Ich werde diese Gefühle nicht mehr beiseite schieben, sondern zuhören, was sie mir sagen wollen, bevor ich auf sie reagiere und andere beschuldige.“

Ihr Lieben,

wenn Ihr Euren inneren Seelenfrieden finden wollt, wenn Ihr Euch vorbehaltlos auf das Frühjahr freuen wollt, dann sucht Euch ein Wesen, dem Ihr alles erzählen könnt, und findet auf diese Weise Euren Seelenfrieden.

Hört auf, Euch und andere für Euren Zustand verantwortlich zu machen.
Verwendet lieber Eure ganze Kraft darauf, aus Eurem Zustand herauszukommen.


Das aber wird nur dann gelingen, wenn Ihr bereit seid,
Euch einem anderen Menschen zu öffnen.
Euch selbst zu vergeben.
Euch selbst zu lieben.
Euch selbst anzunehmen, so wie Ihr seid.
…zu erkennen, dass Ihr liebenswert seid.
…zu erkennen, dass Ihr einzigartig und wertvoll seid.
www.kleinezeitung.at
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch von ganzem Herzen, dass Ihr Euren Seelenfrieden findet und fröhlich und glücklich den heutigen Tag genießen und der neuen Woche entgegenblicken könnt.
Ich grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner
Quelle: Astrid Müller


Freitag, 16. Januar 2015

Ich wünsche Dir mehr Lebensfreude!

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

heute Nachmittag möchte ich Euch eine kleine Geschichte von Lisa Jo Barr erzählen:

„Das immer Gleiche“

„Nach meiner Arbeit holte ich mir regelmäßig eine Riesenmahlzeit und verspeiste sie gleich im Auto, bevor ich nach Hause fuhr. Als ich meiner Freundin davon erzählte und ihr berichtete, dass ich mit dieser Gewohnheit eigentlich gar nicht glücklich bin, sagte sie zu mir:

Tu etwas anderes und Du erreichst etwas anderes!“
Am nächsten Abend nahm ich mir vor, mit etwas Gutes, etwas Gesundes zu kochen.
Ich kaufte in einem Lebensmittelladen die notwendigen Zutaten ein und machte mich ans Werk.
www.chefkoch.de
Ich gebe zu, ab und zu lande ich noch im Schnellimbiss, aber ich mache mir deswegen keine Vorwürfe. Ich weiß jetzt, wie schlecht ich mich fühle, wenn ich mich gedankenlos vollstopfe – ganz im Gegensatz zu der entspannten Ruhe, die ich tief in mir drin empfinde, wenn ich für mich selbst koche.“


Ihr Lieben,

ich habe diese kleine Geschichte heute nicht ausgewählt, weil ich Euch etwas zum guten oder schlechten Essen schreiben möchte. Das halte ich für unnütz, über gutes und gesundes Essen wird im Fernsehen genug berichtet und auch viel besser, als ich das je könnte.

Mir geht es heute vor allem darum, im Blick auf den kommenden Frühling in Euch die Lebensfreude zu wecken. 
Warum aber verspüren so viele Menschen keine Lebensfreude in sich?


Dazu möchte ich Euch einen kleinen Text von Thom Rutledge zu lesen geben:

Manchmal habe ich das Gefühl, ich würde gar nicht leben, sondern eine Gefängnisstrafe absitzen – ich schlage meine Zeit tot mit den immer gleichen Beschäftigungen.

An manchen Tagen habe ich vergessen, was es sich anfühlt, 
voller Neugier auf das Leben zu blicken.

An manchen Tagen habe ich vergessen, mir selbst wichtige Fragen zu stellen: „Warum bin ich hier? Wohin gehe ich? Was kann ich auf dieser Welt für einen Beitrag leisten, damit diese Welt ein klein wenig besser wird?“

Deshalb nehme ich mir heute vor: 
Ich will Antworten finden auf so wichtige Fragen wie:
„Was ist für mich das Wichtigste? Wie kann ich meine Dankbarkeit ausdrücken? Was kann ich für jemanden tun, den ich liebe – oder sogar für eine mir völlig fremde Person?

Heute nehme ich mir vor: „Ich möchte nicht nur meine Zeit absitzen, 
sondern ein wundervolles Leben führen!“
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

um es ganz klar zu sagen: DAS Erfolgsrezept, um viel Lebensfreude zu empfinden, gibt es nicht.
www.vitamindelta.de
Aber es gibt etwas, damit die Lebensfreude in unserem Leben stark zunimmt.
Nichts lähmt unsere Lebensfreude so sehr wie die Langeweile, die ewig gleiche Reihenfolge dessen, was geschieht: Schlafen – Frühstück – Arbeit – Mittagessen – Arbeit – Kaffeetrinken – Fernsehen – Abendbrot – Fernsehen – Schlafen.

So oder ähnlich sieht der Tag vieler Menschen aus. Da ist es kein Wunder, wenn wir unsere Lebensfreude verlieren, uns mit ungesundem Essen vollstopfen und hoffen, dass unser Schokoladenverzehr Glückmomente in uns auslöst.

Das Rezept für mehr Lebensfreude lautet:
Mach häufiger mal etwas, das Dir Freude macht.
Reichere Deinen Tag mit außergewöhnlichen Erlebnissen an, 
besuche z.B. mal ein Konzert.
Denke an Deine Bedürfnisse und tue ab und zu genau das, wozu Du Lust hast.
Trau Dir ab und zu etwas Neues zu!

Abwechslung ist das beste Mittel gegen Langeweile und für mehr Lebensfreude.

Wenn ich jeden Tag schon weiß, wie er ablaufen wird, 
ist es doch kein Wunder, dass die Lebensfreude immer mehr schwindet.

Deshalb wünsche ich Euch allen Hunger nach etwas Neues, etwas Verrückten, etwas Fröhlichem, etwas Außergewöhnlichem, etwas, das Ihr schon immer einmal tun wolltet.
www.goetz-buerkle.org
In der kleinen Geschichte sagt die Freundin:
„Tu etwas anderes und Du erreichst etwas anderes!“

Mein Großvater drückte das so aus:
Eine schlechte Gewohnheit kann man nur dadurch beseitigen, 
dass man sie durch eine gute Gewohnheit ersetzt!“

Wenn Du also bisher immer traurig auf Deinen stetig gleichen Tagesablauf geblickt hast, dann ändere das, indem Du Dir jeden Morgen fünf Minuten lang überlegst, was könnte ich heute anders machen, was könnte ich heute Fröhliches machen, wozu habe ich heute Lust?

Und dann setze es in die Tat um!
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch ein fröhliches Wochenende mit verrückten Ideen, mutigen Entscheidungen und viel Humor und ich grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner
Quelle: Karin Heringshausen