2855 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 2.855 Geschichten und mehrmals in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Freitag, 4. September 2015

Ein wundervolles Rezept!

Quelle: Karin Heringshausen
"Alexander der Große zählte, um sich nicht zu unüberlegten Taten hinreißen zu lassen, vor jeder Tat erst einmal bis dreißig.
Also, das ist ein wundervolles Rezept!
Befolgt es, Ihr lieben Menschen, wenn es nötig sein sollte!
Noch besser aber ist es, wenn Ihr gleich bis sechzig zählt!"
Erich Kästner


Ihr Lieben,

heute Abend möchte ich Euch eine Geschichte von Christoph Georges erzählen:
„Die Schattenseiten“

Mit gesenktem Blick setzte sich der junge Mann neben die weise Frau auf einen Stein. Zögernd begann er zu erzählen: “Ich werde manchmal sehr wütend. Kleinigkeiten versetzen mich dann regelrecht in Rage. Ich schäme mich dafür. Wie kann ich mich verändern?“

Die weise Frau nahm den jungen Mann fürsorglich bei der Hand und führte ihn in den Wald zu einem prachtvollen Schloss. Der junge Mann durfte alle Räume besichtigen. Er war sichtlich beeindruckt von den wertvollen Gemälden, edlen Teppichen und Ziergegenständen aus purem Gold. Das Schloss übertraf alle seine Vorstellungen, so schön und herrlich war es. 

Dann jedoch führte die weise Frau den jungen Mann zu einem entlegenen Kämmerchen.
Der ganze Raum war düster und strahlte etwas Bedrohliches aus. Ein unangenehmer Geruch stieg dem jungen Mann in die Nase. “Hier wohnt deine Wut”, erklärte die weise Frau, “Dieses Zimmer gehört auch zum Schloss.”
www.adelebsen.de
Ihr Lieben, 

dieses Schloss ist ein Sinnbild für unser Leben.
Er zeigt, welche großartigen Möglichkeiten unser Leben uns bietet, welche großen Talente in uns verborgen sind. 

Es zeigt aber auch, dass in uns auch die Schlange der Wut, des Grolls und des Hasses verborgen ist. Ich habe mich vor Jahren dazu entschlossen, mein Zimmer der Wut, des Grolls und des Hasses abzuschließen und den Schlüssel wegzuwerfen.

Ich wünsche Euch allen von Herzen, dass Ihr einen Tag ohne Groll, ohne Wut, ohne Hass erlebt und dass es auch Euch gelingen möge, dieses Zimmer zu verschließen und Euch auf die schönen Zimmer in Eurem Lebensschloss zu konzentrieren.

Denkt immer daran, dass Ihr mit Groll, Hass und Wut vor allem Euer eigenes Leben vergiftet. Sollten aber Hass, Wut oder Groll die Oberhand gewinnen wollen, so wendet das obige Rezept von Erich Kästner an.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
Seid ganz lieb gegrüßt mit wunderschönen Rosengrüßen aus dem herbstlichen Bremen. Ich wünsche Euch ein wundervolles Wochenende.
Euer fröhlicher Werner vom Weserstrand


                                                              

Mittwoch, 2. September 2015

Manchmal führen andere Wege besser zum Ziel!

Quelle: Helmut Mühlbacher
"Die Lebensklugheit eines Menschen erkennt man daran, dass er begreift,
dass nicht nur ein Weg zum Ziel führt, sondern dass es etliche alternative Wege zum Ziel gibt.
Alexander Rykow

www.planet-wissen.de
Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Heinrich Steinhöwel erzählen:

„Die durstige Krähe“

Eine durstige Krähe fand einen Wasserkrug, doch war nur so wenig Wasser darin, dass sie es mit ihrem Schnabel nicht zu erreichen vermochte. Sie versuchte, den Krug umzuwerfen, aber dazu war sie zu schwach.

Da suchte sie nach einer List, wie sie es dahin brächte, dass sie dennoch aus dem Kruge trinken möchte. Zuletzt nahm sie kleine Steinchen und warf deren so viele in den Krug, dass das Wasser immer höher emporstieg, bis sie es endlich erreichen und ihren Durst löschen konnte.“


Ihr Lieben,

diese Geschichte zeigt auf sehr feine Weise, dass man seine Ziele auch auf verschiedenen Wegen erreichen kann. Manchmal benötigt es auch ungewöhnliche Wege, um das gewünschte Ziel zu erreichen.

Oft erlebe ich bei Kindern und Jugendlichen, dass sie ein Ziel erreichen möchten, aber entmutigt nach einem einzigen vergeblichen Versuch aufgeben.

Nicht gut wäre es, wenn wir in einer solchen Situation unseren Kindern und Enkelkindern sagen würden: „Mach dies oder das!“ Das würde ihre Selbstständigkeit nicht fördern.
www.dksb.de
Viel besser ist es, wenn wir uns neben unsere Kinder und Enkelkinder setzen und zu ihnen sagen: „Lass uns gemeinsam überlegen, welche Wege zu Deinem Ziel führen können.“

Und wenn sich dann unser Kind oder Enkelkind für einen Weg entscheiden hat, sollten wir bedingungslos hinter ihm stehen und es unterstützen in seinen Bemühungen.
www.stiftung-kleine-fuechse.de
Ihr Lieben,
Ich wünsche Euch morgen einen Tag des Frohsinns und der Ermutigung
Ganz liebe herzliche Grüße
Euer fröhlicher Werner
 
                                                               

Montag, 31. August 2015

Wie Ausdauer Dir helfen kann!

Quelle: Helmut Mühlbacher

Mahatma Gandhi sagte einst über die Ausdauer:

Zuerst ignorieren sie Dich, 
dann lachen sie über Dich
dann bekämpfen sie Dich
und
dann gewinnst DU!


Ihr Lieben,

heute Abend möchte ich Euch eine Geschichte von Christoph Georges erzählen:

"Der Engel der Ausdauer"

"Viele Menschen nehmen sich Beginn eines neuen Monats, einer neuen Woche oder eines neuen Tages etwas vor. Sie sind z.B. begeistert von einem Buch, das sie gelesen haben, und von den darin enthaltenen Hinweisen und Ratschlägen für ihr Leben.

Daraufhin möchten sie ihr Leben sofort vollständig ändern.

Oder sie haben in einem Vortrag gehört, wie sie besser mit ihrer Zeit umgehen können, wie sie an ihren Fehlern arbeiten können.

So machen sie sich voller Schwung ans Werk.
Aber schon nach kurzer Zeit erlahmt ihr Elan.
Die Anstrengung wird ihnen zu beschwerlich und sie geben auf. 


Auf einmal bereitet es ihnen keine Freude mehr, an sich zu arbeiten.
Vor allem sehen sie keinen Erfolg.
"Es hat ja doch alles keinen Zweck", sagen sie zu sich selbst. 

"Ich weiß ja, dass ich nie weiterkomme."

Aber indem sie einen Vorsatz aufgeben, geben sie ein Stück von sich selbst auf.
Sie trauen sich selbst nicht mehr. Sie resignieren. Und so schleicht sich allmählich ein Gefühl der Sinnlosigkeit ein. Es hat doch alles keinen Sinn. Es bleibt doch alles beim Alten. Ich kann mich nicht ändern. Ich kann mich nicht besser machen.

Eine alte weise Frau sagte zu einem jungen Mann, der von solch resignierenden Gedanken erfüllt war: „Welchen Nutzen hat es, sich einem Handwerk zuzuwenden und es nicht zu erlernen?“ 
Lerne das Handwerk Deiner Menschwerdung und höre endlich auf zu jammern!

Der Engel der Ausdauer möchte Dich anleiten, dran zu bleiben an dem, was Du Dir vorgenommen hast. Ein Sprichwort lautet: „Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.“
Quelle: Helmut Mühlbacher
Wenn Du Dir immer wieder etwas vornimmst, es aber nicht durchführst, dann bereitest Du Dir selbst die Hölle, jetzt schon. Dann wird Dein Leben jetzt schon ein Feuer von Selbstvorwürfen und Selbstbeschuldigungen, das Dich auffrisst. 

Ohne Ausdauer hat Dein Leben keinen Bestand. Das Wort "Dauer" kommt von durare: währen, bleiben, Bestand haben, sich ausstrecken. Wenn Du Dich ohne Ausdauer an die Arbeit machst, dann bekommst Du nie einen festen Stand. Du fliegst überall herum, nippst an allem. Aber es kann nichts wachsen.

Bestand hat etwas nur dann, wenn es sich einwurzeln kann. Der große Lehrer Jesus selbst vergleicht solche Menschen ohne Ausdauer mit dem felsigen Boden, auf den das Wort Gottes fällt. ,,Sie haben keine Wurzeln, sondern sind unbeständig, und wenn sie dann ... bedrängt oder verfolgt werden, kommen sie sofort zu Fall“ (Mk 4,17). Sobald es mühsam wird, sobald sie Widerstand spüren, geben sie auf. Das führt dazu, dass sie sich allmählich gar nichts mehr zutrauen.

Überlege Dir, wozu Du in der nächsten Zeit den Engel der Ausdauer brauchst.
Vielleicht ist es Deine Arbeitsstelle, in der nicht alles so läuft, wie Du es gerne hättest.

Wenn Du dran bleibst, wenn Du nicht gleich aufgibst, wenn Du Dir nicht ständig einredest, dass da einfach nichts zu machen sei, dann wirst Du sehen, dass sich die Situation an Deinem Arbeitsplatz verwandeln kann.
Quelle: Werner Frankenberg
Oder es ist eine Schwäche, an der Du arbeitest. Du denkst, Du hast Dir so oft schon vorgenommen, Deinen Jähzorn besser in den Griff zu bekommen oder mit Deinen Essproblemen besser zurechtzukommen. Aber es hat alles nichts genutzt.

Zunächst musst Du Dir realistische Ziele stecken und nicht irgendwelchen Illusionen nachjagen.  Du musst erkennen, was Du wirklich ändern kannst und was einfach Dein Charakter ist, mit dem Du Dich aussöhnen musst.

Aber wenn Du Dir etwas vornimmst, was Du bei Dir ändern willst, dann musst Du auch dran bleiben. Wenn es Dir nicht gelingt, dann musst Du Dich fragen, ob Du falsch angesetzt hast oder Dir zu viel vorgenommen hast.

Dann setzt Du Dir zunächst einmal bescheidenere Ziele.
Aber Du bleibst dran. Und Du wirst sehen, dass die Ausdauer belohnt wird.


Der Engel der Ausdauer wird Dir das Gefühl geben:
Es ist möglich, dass sich in mir etwas verwandelt. Es macht Spaß, wenn ich mit Ausdauer an der Sache bleibe. Ich bin nicht einfach den Tatsachen ausgeliefert. Es lässt sich etwas tun. Und vertraue darauf, dass Du nicht alleine bist.

Wenn Du aufgeben möchtest, schau Dich um! Dann wirst Du neben Dir den Engel der Ausdauer sehen. Er wird nicht von Dir weichen, bis Dein Leben eine feste Grundlage bekommt, bis es Bestand hat und Dauer."

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben, 

wenn wir uns daran machen, Dinge in unserem Leben zu verändern, dann erleben wir häufig,  dass das geschieht, was Mahatma Gandhi prophezeit hat:
Zuerst nehmen uns unsere Mitmenschen, ja manchmal sogar unsere Lieben nicht ernst in unserem Vorhaben. Wenn wir dann unser Vorhaben weiter verfolgen, werden wir oft ausgelacht und uns wir nicht zugetraut, dass wir unser Vorhaben tatsächlich verwirklichen werden.


Wenn wir uns dann trotzdem von unserem Vorhaben nicht abbringen lassen, werden wir bekämpft, indem der Versuch unternommen wird, uns zu entmutigen.


Aber das soll Euch ein wichtiges Zeichen sein: 
Wenn Ihr ein Vorhaben verwirklichen wollt und die Menschen Euch zunächst nicht ernst nehmen, dann auslachen, dann Euch nichts zutrauen und Euch schließlich entmutigen wollen, dann dürft Ihr die Gewissheit haben, dass Ihr kurz davor steht, Euer Ziel zu erreichen, Euer Vorhaben zu verwirklichen.
Quelle: Helga und Gerd Steuer
Ich wünsche jedem von uns, Euch und mir, einen solchen Engel der Ausdauer zur Seite und ich wünschte mir, dass es mehr solche weisen Frauen geben würde, die den Menschen Wege aufzeigen, wie sie ihre Ziele erreichen können.

Ihr Lieben,
Ich wünsche Euch heute eine wunderbare Woche mit einer Tonne voll Ausdauer, mit viel Liebe zu Euren Lieben und mit ganz viel Freude im Herzen.
Ganz liebe herzliche ausdauernde Grüße
Euer fröhlicher Werner vom Weserstrand
Quelle: Helmut Mühlbacher


                                                                                                             

Samstag, 29. August 2015

Niemals aufgeben - Wie geht das denn!

"Achten Sie nicht zu sehr auf die Meinungen der Anderen, wenn sie Ihnen sagen, dass etwas unmöglich ist oder wenn man über Sie lacht.
Erstens wissen die Anderen nicht, was Sie wissen,
und zweitens sieht man erst am Ende, wer im Recht ist.

Es ist leichter zu sagen, dass etwas nicht geht, als es zu versuchen.
Glauben Sie unerschütterlich an sich und an Ihre Vision und nichts kann Sie aufhalten."
Charles Dickens
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

auf mehrfachen Wunsch möchte ich die folgende Geschichte eines unbekannten Autors noch einmal erzählen:

"Hundebabys zu verkaufen" 

Im Fenster eines Zoofachgeschäfts hing ein Schild mit der Aufschrift:
"Hundebabys zu verkaufen"
 
Dieser Satz lockte Kinder an. Bald erschien ein kleiner Junge und fragte: 
Für wie viel Dollar verkaufen Sie die Hundebabys?" 
www.zdf.de
Der Besitzer meinte: Die Hundebabys kosten "zwischen 30 und 50 Dollar.
Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog etwas Wechselgeld heraus: 
"Ich habe 2,37 Dollar, kann ich mir sie anschauen?" Der Besitzer grinste und pfiff. 

Aus der Hundehütte kam seine Hündin namens Lady, sie rannte den Gang seines Geschäfts hinunter, gefolgt von fünf kleinen Hundebabys. Eins davon war einzeln, ersichtlich weit hinter den Anderen. Sofort sah der Junge den humpelnden Kleinen. Er fragte: "Was fehlt diesem kleinen Hund?" 

Der Mann erklärte, dass, als der Kleine geboren wurde, der Tierarzt gesagt habe, er habe ein kaputtes Gelenk und werde für den Rest seines Lebens humpeln. Der kleine Junge war richtig aufgeregt und meinte: "Den kleinen Hund möchte ich kaufen!"

www.tierarzt24.org
Der Mann antwortete: "Nein, den kleinen Hund möchtest du nicht kaufen. 
Wenn Du ihn wirklich möchtest, dann schenke ich ihn Dir." 

Der kleine Junge war ganz durcheinander. Er sah direkt in die Augen des Mannes und sagte: "Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Er ist ganz genauso viel wert wie die anderen Hunde und ich will für ihn den vollen Preis zahlen. Ich gebe ihnen jetzt die 2,37 Dollar und 50 Cents jeden Monat, bis ich ihn bezahlt habe." 

Der Mann entgegnete: "Du musst diesen Hund wirklich nicht bezahlen, mein Sohn. 
Er wird niemals rennen, hüpfen und spielen können wie die anderen kleinen Hunde. 

Der kleine Junge langte nach unten und krempelte sein Hosenbein hinauf und zum Vorschein kam sein schlimm verkrümmtes, verkrüppeltes linkes Bein, geschient mit einer dicken Metallstange. 



Er sah zu dem Mann hinauf und sagte: "Na ja, ich kann auch nicht so gut rennen und der kleine Hund braucht jemanden, der Verständnis für ihn hat."

Der Mann biss sich auf seine Unterlippe. 
Tränen stiegen in seine Augen, er lächelte und sagte: "Mein Sohn, ich hoffe und bete, dass jedes Einzelne dieser kleinen Hundebabys einen Besitzer wie dich haben wird."

Ihr Lieben,

ich werde hier auf Facebook immer wieder von meinen Freundinnen und Freunden gefragt, warum ich so voller Fröhlichkeit sei und warum ich so viel Liebe für andere Menschen empfinde.

Ich glaube, dass das keine besondere Leistung von mir ist, sondern es hat sicher damit zu tun, dass ich mich in dem kleinen Jungen unserer heutigen Geschichte wiederfinde. 

Diese kleine Geschichte enthält nämlich eine ganz tiefe Wahrheit, die entscheidend ist für unser ganzes Leben. Wenn wir in unserem Leben Schweres erlebt haben oder erleben, haben wir zwei grundsätzliche Möglichkeiten, die darüber entscheiden, ob wir ein glückliches fröhliches Leben führen oder aber in Einsamkeit und Depression versinken:

Wenn wir wie der kleine Junge in der Geschichte Schweres erlebt haben oder in unseren Möglichkeiten behindert sind, können wir in Selbstmitleid ertrinken, wir können Gott und die Menschen anklagen für das, was uns geschehen ist, aber das ändert unsere Situation nicht hin zum Positiven.

Wir können aber die andere Möglichkeit wählen:
Das Schwere, das wir erlebt haben oder erleben, oder das, was uns behindert, kann uns helfen, sensibel für andere Menschen zu werden, zu erkennen, dass auch der andere Mensch in der Regel "sein Päckchen"  zu tragen hat. 

www.planet-wissen.de
So geht es mir: Wenn man von sich selbst wegsieht, wenn man seinen Blick auf andere Menschen richtet, wenn man es sich zur Aufgabe macht, andere Menschen fröhlich zu machen, anderen Menschen Mut zu machen, ihnen Hoffnung und Zuversicht zu vermitteln, dann vergisst man zwar nicht das eigene Schwere, das man erlebt hat, oder das, was einen behindert, aber man hört auf, ständig daran zu denken, sondern man konzentriert sich auf die fröhlichen Seiten des Lebens und auf die Gemeinschaft mit anderen Menschen.

Hier liegt das Geheimnis begründet, wie es uns gelingen kann, niemals aufzugeben.
Es ist ja so leicht, sich vorzunehmen, niemals aufzugeben!
Aber warum ist es so schwer, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen?
Warum fällt es uns so schwer, niemals aufzugeben?



Das hat einen ganz einfachen Grund:
In dem Augenblick, wo es wirklich darauf ankommt, nicht aufzugeben,
fühlen wir uns oft völlig kraftlos, müde und erschöpft.


Deshalb ist eine der besten Methoden, um es zu schaffen,
niemals aufzugeben, so zu handeln wie der kleine Junge in der heutigen Geschichte:

Indem wir uns um einen Menschen oder ein Wesen kümmern, dem es ähnlich oder schlechter als uns geht, wächst uns die Kraft zu, durchhalten zu können, weil wir merken, dass wir gebraucht werden, dass wir geliebt werden, dass wir wertvolle Menschen sind.

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch nun einen guten, einen kraftvollen und einen mutigen Sonntag und ich grüße Euch ganz herzlich mit meinem Lebensmotto: NIEMALS AUFGEBEN!
Euer fröhlicher Werner

                                                         

Mittwoch, 26. August 2015

Wenn Du andere glücklich machst, machst Du Dich selbst glücklich!


Ihr Lieben,


heute Abend möchte ich Euch eine Geschichte von Christoph Georges erzählen:
"Das Krankenzimmer"

Zwei Herren, beide ernsthaft erkrankt, belegten dasselbe Krankenzimmer.

Einer der Herren hatte die Erlaubnis, sich jeden Nachmittag für eine Stunde aufzusetzen, damit die Flüssigkeit aus seiner Lunge abfließen konnte.
Sein Bett stand am einzigen Fenster des Raumes. 


Der andere Herr musste die ganze Zeit flach auf dem Rücken liegen.
Letztendlich unterhielten sich die beiden Männer stundenlang. Sie sprachen von ihren Frauen und Familien, ihrer Heimat, ihren Jobs, ihrem Militärdienst und wo sie im Urlaub waren. 


Jeden Nachmittag, wenn der Herr im Bett am Fenster sich aufrecht hinsetzte, ließ er die Zeit vergehen, indem er seinem Zimmernachbarn all die Dinge beschrieb, die er draußen außerhalb des Fensters sah. 

Der Herr im anderen Bett begann aufzuleben in jeder dieser Stunden, wo seine Welt erweitert und belebt wurde durch all die Geschehnisse und Farben der Welt dort draußen. 

Das Fenster überblickte einen Park mit einem wunderschönen See. Enten und Schwäne spielten auf dem Wasser, während Kinder ihre Modellboote segeln ließen. Junge Verliebte bummelten Arm in Arm durch die unzählig bunten Blumen und eine schöne Aussicht auf die Silhouette der Stadt lag am Horizont. 

Wenn der Herr am Fenster all dies beschrieb mit allen kleinsten Details, schloss der Herr auf der anderen Seite im Raum die Augen und stellte sich die bildhaften Szenen vor.



An einem warmen Nachmittag beschrieb der Mann am Fenster eine vorüberziehende Parade. Obwohl der andere Herr die Kapelle nicht hören konnte, konnte er sie vor seinem geistigen Auge sehen, während der Herr am Fenster sie mit anschaulichen Worten beschrieb. 

Tage, Wochen und Monate vergingen. 

Eines Morgens, die Tagschwester kam um Wasser für das Bad zu bringen, fand sie den leblosen Körper des Herrn am Fenster, der friedvoll in seinem Schlaf verstorben ist. 

Sie war traurig und rief die Bediensteten, um den Gestorbenen wegbringen zu lassen. 


Nach einer angemessenen Weile fragte der andere Herr, ob man ihn ans Fenster verlegen könnte. Die Schwester war erfreut über den Tausch und nachdem sie sich vergewisserte, dass er sich wohlfühlte, ließ sie ihn allein. 

Langsam, schmerzvoll stützte er sich auf einen Ellenbogen, um seinen ersten Blick auf die echte Welt draußen zu richten. Er strengte sich an, sich langsam zu drehen, um aus dem Fenster am Bett zu gucken. Es zeigte auf eine leere Wand. 

Der Mann fragte die Schwester, was seinen verstorbenen Zimmernachbarn veranlasst hatte, ihm so wundervolle Dinge von draußen vor dem Fenster zu erzählen. 

Die Schwester erwiderte, dass der Herr blind war und nicht einmal die Wand sehen konnte.  Sie sagte „Vielleicht wollte er Sie nur aufmuntern.

Quelle: Helga und Gerd Steuer
 Ihr Lieben,

Es macht viel Freude, andere Menschen glücklich zu machen, ungeachtet unserer eigenen Situation. 


Geteiltes Leid ist halbes Leid, doch die Freude, die wir teilen, ist doppelte Freude. 

Wenn Du Dich reich fühlen möchtest,
zähle all die Dinge, die Du für Geld nicht kaufen kannst. 


Das HEUTE“ ist ein Geschenk, deshalb nennt man es Präsent“.
Interssant dabei ist, dass das Wort Präsent = Geschenk von dem lateinischen Wort Präsens abstammt, was Gegenwart bedeutet!

Die Sprache weiß genau, dass das HEUTE das wertvollste Geschenk ist, das wir in unserem Leben bekommen, lasst uns deshalb das Beste daraus machen und andere Menschen UND uns glücklich machen.

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
Ich wünsche Euch wundervolle Glücksgefühle und viel Freude in Euer Herz und grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner aus Bremen


Das Foto wurde von Karin Heringshausen zur Verfügung gestellt

Samstag, 22. August 2015

Was wirklich wichtig ist im Leben!


Quelle: Helmut Mühlbacher
Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen 
und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas etwas ändern.
Albert Einstein

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte von Christoph Georges erzählen:


"Was ist wirklich wichtig im Leben?"

"Wenn in der inneren Welt des Menschen eine wichtige Entscheidung ansteht,
hoffen alle Bewohner darauf, dass sich das Herz an deren Vorbereitung und Ausführung beteiligt.

Es hat sich nämlich herausgestellt, dass immer dann, wenn das Herz  an wichtigen Entscheidungen beteiligt ist, diese in aller Regel nicht scheitern.

Jedes Mal nun, wenn sich das Herz aufmacht, um mit den anderen etwas Wesentliches zu beraten, zu beschließen und zu tun, klopft es an die Tür des Mutes und bittet ihn, es zu begleiten. 
Denn es weiß, dass es den Mut bei allen wichtigen Entscheidungen braucht.
Quelle: Anke Stapelfeldt
Zwar haben sich längst alle Bewohner daran gewöhnt, dass sich das Herz bei den großen Versammlungen der Hilfe des Mutes vergewissert, doch staunen manche immer noch darüber, dass sich der Mut niemals verweigert, wenn das Herz ihn um Beistand bittet.

Kürzlich fasste die Scheu all ihre Kräfte zusammen und fragte das Herz nach dem Grund dafür, warum der Mut ihm jedesmal folge, ohne zu fragen und ohne zu klagen.

Das Herz lächelte die Scheu freundlich an und sagte:
"Wahrscheinlich folgt mir der Mut, weil er weiß, dass ich bei wichtigen Entscheidungen nicht nur mich selbst, sondern auch die Anderen im Blick habe!"
Quelle: Astrid Müller
Die Scheu dachte eine Weile nach und fragte dann:
"Muss aber nicht jemand wie ich zunächst einmal sich selbst im Blick haben, weil er so schwach ist?"

Das Herz lächelte nicht weniger freundlich, als es antwortete:
"Gerade weil du dich zu sehr im Blick hast, bist du schwach, und deshalb wird dir der Mut nicht so gern folgen!"

Die Scheu berührt von der bleibenden Freundlichkeit des Herzens, wagte noch eine Frage: "Wie aber kann ich lernen, mich weniger in den Blick zu nehmen?"



Quelle: Helmut Mühlbacher
Das Herz sah die Scheu jetzt ungewöhnlich ernst an und sagte:
"Indem du deine Aufmerksamkeit auf das hinlenkst, 
was wirklich wichtig ist im Leben!"

Und weil das Herz die weitere Frage der Scheu erraten hatte, fügte es hinzu:
"Frag dich, wann immer du nur dich und deinen Kummer siehst: 
Ist das, was mich bedrängt, so wichtig?"

Wenn du diese Frage ernsthaft stellst, wirst du erfahren, 
was wirklich wichtig ist und darauf sehen!"

Die Scheu war während des Gesprächs, in dem sie so viele wichtige Fragen gestellt hatte, um mehrere Zentimeter gewachsen (was sie selbst allerdings nicht bemerkt hatte) und als sie auf dem Heimweg dem Mut begegnete, grüßte der sie mit einem seltsam offenen Lächeln."


Ihr Lieben,

jedem von Euch wünsche ich ganz viel Mut und ein kluges Herz.

Schaut nicht auf das, was Euch am Leben hindern möchte.
Schaut auf das, was in Eurem Leben wirklich wichtig ist.
Ihr seid alle wunderbare Menschen mit großen Talenten, deshalb ist es nicht gut, wenn Ihr auf Eure Schwächen schaut und nicht auf Eure Stärken.

Ich empfehle euch, einmal folgenden Versuch zu machen:

Nehmt Euch einen DIN-A4-Zettel und teilt ihn in der Mitte von oben nach unten durch einen Strich. Links schreibt dann bitte fünf Schwächen von Euch auf und rechts notiert bitte fünf Stärken von Euch, also die Dinge, die Ihr besonders gut könnt.

Wenn Ihr diesen Test durchführt, werden viele von Euch feststellen, dass es ihnen ganz leicht fällt, fünf eigene Schwächen aufzuschreiben, dass sie aber Mühe haben, fünf eigene Stärken zu notieren, weil sie sich für wertlos und schwach halten.

Ich möchte Euch aber zurufen:
Das stimmt nicht.
Ihr seid alle wertvoll, ja DU auch.
Ihr seid wunderbare Menschen, ja DU auch.
Es ist gut, dass es Euch gibt, ganz besonders, dass es DICH gibst.

Also, meine Lieben, fangt an, nicht immer auf Eure Schwächen und Eure Ängste zu schauen, sondern richtet Euren Blick Euch auf Eure Stärken, Eure Talente und Euren Mut und Ihr werdet in Zukunft fröhlicher und glücklicher sein.
Quelle: Helga und Gerd Steuer
Ihr Lieben,
Ich wünsche Euch nun ganz viel Mut, Hoffnung und Zuversicht
Seid ganz lieb und herzlich gegrüßt
Euer Euch fröhlich umarmender Werner

Quelle: Astrid Müller
                                                               

Donnerstag, 20. August 2015

Wenn Du schon keine großen Taten tun kannst, dann mach diese Welt wenigstens mit Deinen Worten ein klein wenig besser!

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

ich möchte Euch heute Abend eine Geschichte von Alois Jansen erzählen:

„In der Liebe bleiben“

„Der kleine Michael ging in die 2. Klasse der Grundschule.
Morgens tat er sich schwer mit dem Zurechtkommen. Er brauchte lange, um wach zu werden, beim Waschen und Anziehen trödelte er, er war verträumt und wenn es daran ging, seine Schulsachen zu packen, so fand er sein Lesebuch nicht und auch nicht sein Mäppchen mit seinen Buntstiften.

Wie so häufig, so wurde auch an diesem Morgen in aller Eile gefrühstückt, die Mutter wurde wie immer nervös und schließlich wollte sich Michael doch, wie er es gewohnt war, von seiner Mutter liebevoll verabschieden. Doch dieses Mal reagierte die Mutter anders als sonst, da es schon spät war.

Sie schob ihn etwas unsanft aus der Tür und sagte zu ihm: 
„Hau endlich ab, damit Du den Bus nicht verpasst.“
www.stuhler.de
Fünf Minuten später klingelte es. Der kleine Michael stand vor der Tür.
„Um Gottes Willen“, sagte seine Tante, die zu Besuch war und ihm aufmachte,
„hast Du den Bus nicht mehr bekommen?“

Der kleine Michael ging wortlos an der Tante vorbei zu seiner Mutter.
Und dann sagte er, tief bekümmert und aus seinem traurigen Herzen heraus:
„Zu seinem Kind sagt man nicht: Hau ab!“

Und noch einmal, dem Weinen schon bedenklich nahe:
„Nein, zu seinem Kind sagt man nicht: Hau ab!“

www.t-online.de
Die Mutter tat das Einzige, was sie in dieser Situation tun konnte:
Sie gab ihrem Sohn einen Kuss und dann gingen sie beide zusammen zur Haltestelle und unterhielten sich ernsthaft. Die Schule war für einen Augenblick ganz unwichtig. 
 
Wichtig war allein, dass dieses nervöse und ungeduldige „Hau endlich ab!“ aus dem Herzen des Jungen gelöscht wurde, damit davon nicht einmal ein Schatten in der Seele des Jungen zurückblieb.“
www.gesund-netzwerk.de
Ihr Lieben,

diese kleine Geschichte, die eine Begebenheit schildert, wie sie sicher hunderttausendfach in dieser und anderer Form im Alltag vorkommt, sollte für uns ein kleiner Weckruf sein, bei der Wahl unserer Worte etwas vorsichtiger zu sein.

Vor einiger Zeit las ich an einer Häuserwand in Bremen den folgenden Spruch:
„Vor dem Reden bitte das Gehirn einschalten!“

Das ist zwar etwas hart ausgedrückt, aber im Kern ist es richtig:
Wir sollten, wenn wir mit anderen Menschen sprechen, bewusst mit ihnen sprechen, unsere Worte bewusst wählen. Denn nichts verletzt Menschen so sehr, wie achtlos hingeworfene Worte, die entmutigen.

Die Mutter in unserer Geschichte liebt ihren Sohn sicher sehr und sie wollte mit ihren Satz eigentlich nur erreichen, dass ihr Sohn den Schulbus pünktlich erreicht.
Ihren Sohn aber hat der achtlos rausgeschleuderte Satz: „Hau endlich ab!“ zutiefst in seinem Herzen verletzt.

Deshalb ist es so wichtig, dass wir bewusst mit anderen Menschen sprechen, damit wir nicht mit achtlos gesprochenen Sätzen andere Menschen verletzen.

Quelle: Jürgen Tesch
Worte können beleidigen.
Worte können aber auch trösten.
Worte können entmutigen.
Worte können aber auch Hoffnung schenken.
Worte können Menschen töten.
Worte können Menschen retten.
Worte können vernichten.
Worte können aber auch aufrichten.
Worte können Zuversicht rauben.
Worte können aber auch ermutigen.

Die Macht der Worte ist gewaltig.

Wenn wir mit unseren Worten bewusst und sorgsam im Alltag umgehen, dann helfen wir mit, dass wir diese unsere Welt verbessern, dann werden wir zu Weltverbesserern.

Das Wort „Weltverbesserer“ zeigt uns auch, die gewaltig die Macht der Worte ist.
Vor längerer Zeit schrieb mir jemand eine E-Mail und teilte mir mit:

„Werner, Du bist ein alter störrischer und unbelehrbarer Weltverbesserer!“

Quelle: Raymonde Graber
Ich bin stolz, wenn mich jemand als Weltverbesserer bezeichnet.

Wie sehr unsere Gesellschaft herabgesunken ist, wie wenig die Menschen daran interessiert sind, dass sich diese Welt zum Besseren ändert, das kann man an dem Wort „Weltverbesserer“ erkennen.

Statt Menschen, die sich für eine bessere, eine menschlichere, eine liebevollere, eine hellere Welt einsetzen, mit dem Ehrentitel „Weltverbesserer“ zu bezeichnen, wird das Wort „Weltverbesserer“ in unserer Gesellschaft fast schon als Schimpfwort benutzt, zumindest hat es in unserer Sprache einen negativen Klang.

Aber das sollte uns nicht daran hindern, diese unsere Welt zu verbessern, mit kleinen und großen Taten und in unserem Alltag vor allem mit unseren Worten, indem wir liebevolle, aufmunternde, freundliche, ermutigende Worte für den Umgang mit unseren Mitmenschen und für unsere Lieben,. Kinder und Enkelkinder wählen.

Immer wieder werde ich in E-Mails nach praktischen Beispielen gefragt, wie der freundliche Umgang mit anderen Menschen im Alltag ganz konkret aussehen kann.

Ich möchte Euch dazu von einer Gegebenheit berichten, die ich in den letzten beiden Wochen erlebte. Da ich fast alle meine Weg im Alltag mit dem Fahrrad bewältige, besitze ich gar kein eigenes Auto mehr. Nur zu Familienfeiern oder wenn ich einen guten Freund besuche, der nicht in Bremen wohnt, dann leihe ich mir ein Auto bei einer kleinen Autovermietung aus, deren Besitzer ich gut kenne.

Zu einer Konfirmation, zu der ich nach Hamburg eingeladen war, habe ich mir ein Auto gemietet und bin am 7.Juni (!) damit einen ganzen Tag nach Hamburg gefahren.
Vor zwei Wochen erhielt ich nun eine Mitteilung des Bremer Ordnungsamtes, ich hätte verbotenerweise am
7.Juli (!) am Bremer Hauptbahnhof in der Halteverbotszone mit dem besagten Auto geparkt. Meine Daten hatte das Ordnungsamt von der Autovermietung erhalten.


Ich hätte nun zu der Autovermietung gehen können und mich dort zu Recht heftig beschweren können. Ich hätte damit drohen können: "Wenn Ihr solche Fehler macht, dann suche ich mir wohl besser eine andere Autovermietung!"


Ich aber habe ganz anders gehandelt: Ich bin zu der Autovermietung gefahren und habe zu dem Chef gesagt: "Ich brauche Ihre Hilfe! Ich habe ein Bußgeld aufgebrummt bekommen, obwohl ich gar kein Auto an dem Tag gefahren bin!"

Der Chef persönlich suchte den Vorgang heraus und schickte mir später eine sehr freundliche E-Mail, in der er sich für das Versehen entschuldigte und mich davon unterrichtete, dass er das Ordnungsamt über den Fehler in Kenntnis gesetzt habe.

Aber damit war die Angelegenheit noch nicht zu Ende, denn ich antworte ihm auf seine E-Mail und schrieb ihm, dass ich mich ganz herzlich für seine Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft bedanke, und für seine Einsatzbereitschaft, nämlich, dass er mir in dieser Situation so schnell geholfen habe!

Darauf erreichten mich die folgenden Zeilen:
"Ich danke Ihnen, dass ich nun  so froh gestimmt ins Wochenende gehen kann!"


Viele Menschen glauben, sie müssten etwas Besonderes leisten, wenn sie diese Welt verbessern wollen, aber es genügt, wenn wir damit anfangen, im Alltag den Menschen, denen wir begegnen, Freundlichkeit und Liebe zu schenken!

Ihr Lieben,
Ich wünsche Euch einen frohgemuten Abend, ich wünsche Euch eine gute Nacht und ich wünsche Euch morgen einen guten neuen Tag: Traut Euch etwas zu, erhebt Euren Kopf, schaut den Menschen gerade ins Gesicht und geht tapfer Euren Weg und gebt von Euch Worte des Friedens, der Liebe, der Zuversicht und der Ermutigung!
Ganz liebe Grüße aus Bremen
Euer fröhlicher Werner


Quelle: Karin Heringshausen