3000 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 3.000 Geschichten und zwei Mal in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Donnerstag, 30. Juni 2016

Ich mag mich jetzt - wir alle brauchen mehr als Brot und Wasser!

Quelle: Astrid Müller

Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine Geschichte der Lehrerin Everett Shostrom erzählen:

„Ich mag mich jetzt“

„Ich verspürte in mir ein großartiges Gefühl der Erleichterung, als ich entdeckte und zu verstehen begann, dass ein Kind mehr braucht als nur Fachwissen.

Ich als Lehrerin weiß viel von Mathematik und ich lehre sie gut.
Ich dachte immer in meiner Einfältigkeit, das wäre alles, was ich tun müsste.
Ich akzeptierte in meinem Inneren, dass ich nur bei einigen Kindern erfolgreich sein würde.

Doch eines Tages entdeckte ich: Auch wenn ich nicht alle Antworten weiß, scheine ich doch mehr Antworten zu haben, als wenn ich versuche, auf allen Gebieten Experte zu sein.
Das Kind, das mir dies wirklich verständlich machte, war Eddie.
Ich fragte ihn eines Tages, was er denke, 
warum er in diesem Jahr viel besser sei als im letzten Jahr.

Er gab meiner neuen Orientierung eine ganz wundervolle Bedeutung:
Es ist, weil ich mich jetzt mag, wenn ich mit Ihnen zusammen bin“, sagte er.

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

vor vielen, vielen Jahren arbeitete ich als Dozent an der Universität Göttingen.
In meiner Freizeit trainierte ich mehrere Handball-Jugendmannschaften.

Dabei ging es mir weniger um den Sport, denn der schönste Sieg von heute ist morgen schon wieder Vergangenheit. Ich aber wollte mit meiner Sportjugendarbeit mehr erreichen.

Mein Ziel war es, dass die mir anvertrauten Jugendlichen lernten, anderen Menschen ohne Angst ins Gesicht  zu blicken, offen und ohne Scheu ihre eigene Meinung zu vertreten und ihren eigenen Weg zu gehen.

An einem schönen Sommertag im Jahr 1985 wurde ich von den Eltern eines der Jugendlichen zum Grillen in deren Garten eingeladen. Zu diesem Grillen hatten sie etliche weitere Eltern eingeladen, denn sie erhofften sich von mir ein paar gute Tipps für die Erziehung ihrer mitten in der Pubertät steckenden Kinder.



Nachdem der erste gemütliche Teil mit Essen und Trinken vorüber war, stellte ich den Eltern die sehr provozierende Frage: 

Warum geben Sie Ihren Kindern nur trockenes Brot zu essen und nur kaltes Wasser zu trinken?

Mit dieser Frage entfachte ich unter den Eltern einen Sturm der Entrüstung, 
was ich auch beabsichtigt hatte.

Nachdem sich der Sturm ein wenig gelegt hatte,
erläuterte ich den Eltern, was ich genau gemeint hatte:

Ich machte den Eltern deutlich, dass sich meine Frage nicht auf das tatsächliche Essen bezog, sondern auf die Gefühlswelt ihrer Kinder.

Quelle: Jürgen Tesch
So wie Eltern beim tatsächlichen Essen und Trinken ihre Kinder nicht nur mit Wasser und trockenem Brot abspeisen, sondern ihren Kindern auch Obst, Gemüse, Fleisch, Süßigkeiten, Eis, Säfte etc. gönnen, so sollten sie auch bei der Gefühlswelt ihrer Kinder handeln.
Ein Mensch braucht nicht nur etwas zu essen und zu trinken.
Er braucht auch das Gefühl, geliebt zu werden.
Er braucht das Gefühl, dass jemand zu ihm steht.
Er braucht das Gefühl, angenommen zu sein.
Er braucht das Gefühl der Freude.
Er braucht das Gefühl der Hoffnung.
Er braucht das Gefühl der Geborgenheit.
Er braucht das Gefühl, einen guten Begleiter zu haben.

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

wenn wir uns das klarmachen, wird uns deutlich werden, wie viel wir für unsere Kinder und Enkelkinder und für jeden anderen Menschen tun können.
Was diese Welt braucht, ist nicht nur Wasser und Brot, ist nicht nur Wissen, was diese Welt vor allem braucht, ist Liebe.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
Ich wünsche Euch einen fröhlichen Abend, ein ruhiges und sonniges Wochenende und grüße Euch ganz herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner



Quelle: Karin Heringshausen

Freitag, 24. Juni 2016

Du bist wertvoll - für irgendjemand - irgendwo

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

heute Nachmittag möchte ich Euch den sehr berührenden Text eines unbekannten Autors zu lesen geben:


„Es passiert in diesem Augenblick…“
 
Jemand ist sehr stolz auf Dich
Jemand denkt an Dich
Jemand interessiert sich für Dich
Jemand vermisst Dich


Jemand möchte mit Dir sprechen. 
Jemand möchte bei Dir sein. 
Jemand hofft, dass Du nicht in Schwierigkeiten bist. 
Jemand ist für die Unterstützung dankbar, die Du gegeben hast. 


Jemand möchte Deine Hand halten. 
Jemand hofft, dass bei Dir alles in Ordnung ist. 
Jemand hofft, dass Du glücklich bist. 
Jemand wünscht sich, Dich zu finden. 


Jemand freut sich über Deine Erfolge. 
Jemand möchte dir ein Geschenk geben. 
Jemand denkt, dass Du so wertvoll wie ein Geschenk bist.
Jemand hofft, dass Dir nicht zu kalt oder zu heiß ist. 


Jemand möchte Dich umarmen. 
Jemand liebt Dich
Jemand bewundert Deine Stärke. 
Jemand denkt an Dich und lächelt dabei. 


Jemand möchte eine Schulter sein, an der Du Dich ausweinen kannst. 
Jemand auf der Welt denkt an Dich. 

Jemand möchte Dich beschützen. 
Jemand würde alles für Dich tun. 


Jemand möchte, dass Du ihm verzeihst.

Jemand ist für Dein Verzeihen dankbar. 

Jemand möchte mit Dir lachen. 

Jemand erinnert sich an Dich und wünscht, dass Du bei ihm wärst.


Jemand dankt Gott dafür, dass es Dich gibt.
Jemand wird wissen, dass Deine Liebe bedingungslos ist. 

Jemand legt großen Wert auf Deinen Rat. 

Jemand möchte Dir sagen, wie viel Du ihm bedeutest. 


Jemand möchte seine Träume mit Dir teilen. 

Jemand möchte Dich in seinen Armen halten. 

Jemand wünscht, dass Du ihn in Deinen Armen hältst. 

Jemand schätzt Deinen Verstand.  


Jemand wünscht, dass er wegen Dir die Zeit anhalten könnte. 
Jemand dankt Gott für Deine Freundschaft und Liebe. 

Jemand kann nicht erwarten Dich zu sehen. 

Jemand liebt Dich dafür, wie Du bist. 


Jemand liebt die Art, wie Du mit ihm umgehst. 

Jemand möchte bei Dir sein. 

Jemand wünscht, dass Du ihn beachtest. 

Jemand möchte mehr von Dir wissen, möchte Dich besser kennen.

Jemand möchte Dir nahe sein. 


Jemand vermisst Deinen Rat und Deine Führung.
Jemand glaubt an Dich
Jemand vertraut Dir
Jemand braucht Deine Unterstützung. 

Quelle: Karin Heringshausen
Jemand braucht, dass Du an ihn glaubst.
Jemand braucht Dich, um Dein Freund sein zu dürfen.
Jemand hört ein Lied, das ihn an Dich erinnert.




Denke dran: 
Dieser „Jemand“. . . 

Es gibt ihn. 
Er sucht dich. 
Er wartet auf dich. 
Draußen, in der Welt. 

Irgendwer. 
Irgendwo. 
Mach die Augen auf.

Quelle: Jürgen Tesch
Ihr Lieben,

ich habe diesen Text für meine heutigen Gedanken ausgewählt, um jedem Einzelnen von Euch - ja auch Dir ganz persönlich! – klar zu machen, wie wichtig sie/er auf dieser Welt für andere Menschen ist.

Ich möchte, dass jeder von Euch erkennt – ja auch Du ganz persönlich - , dass sie/er etwas ganz Besonderes ist, dass sie/ er einem Menschen etwas bedeutet, dass sie/er etwas für einen anderen Menschen tun kann, was kein Anderer tun kann!

Wir Menschen reden viel, oft über andere Menschen, seltener mit anderen Menschen und viel zu selten sagen wir dem anderen Menschen: „Ich habe Dich lieb!“ „Du bist etwas Besonderes!“ „Du bist einzigartig!“ „Du bist ein feiner Mensch!“ „Ich brauche Dich!“ 


Und weil wir Menschen uns so wenig gegenseitig sagen, dass wir einander brauchen, dass wir einander gern haben, dass wir einander liebenswert finden, deshalb glauben so viele von uns, nicht geliebt zu werden, nicht gebraucht zu werden, nichts Besonderes zu sein.

Die Wahrheit aber spricht der heutige Text aus!


Quelle: Helmut Mühlbacher 
Liebe Leserin, lieber Leser,

mach Dich auf die spannende Reise zu den Menschen in Deiner Umgebung: 

Teile Deine  Mitmenschen mit, wie wertvoll sie sind und Du wirst erfahren, wie wertvoll Du für andere Menschen bist.

 Hilf den anderen Menschen, ihre Talente, Fähigkeiten und Stärken zu erkennen, an sie zu glauben und sie anzuwenden und so ihre Träume und Ziele zu verwirklichen, und Du wirst erkennen, welch wertvollen Begabungen in Dir schlummern!
Wichtig ist, dass wir endlich den Kreis des Negativen durchbrechen:

Wichtig ist, dass wir aufhören, die Menschen, denen wir begegnen, zu kritisieren und zu verurteilen.

Wichtiger ist
dass wir anfangen, die Menschen, denen wir begegnen, zu ermutigen.


Am wichtigsten ist, dass wir täglich die Menschen, denen wir begegnen, lieben.

Wenn wir das tun, werden wir erkennen, zu welch großer Liebe wir fähig sind, zu welcher hilfreicher Ermutigung wir imstande sind und wie viel Freude wir zu schenken in der Lage sind.
Nur der, der sich auf den Weg zu den Menschen macht, erkennt sich selbst, begreift, dass er gebraucht wir, dass er geliebt wird, dass er wichtig für andere Menschen ist, dass er etwas Besonderes und Einzigartiges ist!

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
Ich wünsche Euch nun ein gutes Wochenende des Friedens und der Erholung und ich grüße Euch herzlich aus dem sommerlichen Bremen

Euer fröhlicher Werner

Quelle: Karin Herringshausen

Dienstag, 21. Juni 2016

Das goldene Ei Deines Lebens!

Quelle: Helmut Mühlbacher

Meine heutige Abendnotiz


Ihr Lieben,


Ich möchte Euch heute Abend die kleine Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:


„Das goldene Ei“


„Es war einmal ein bitterarmer Bauer, es kaum schaffte, das Nötigste zum Leben für sich und seine Familie zu erwirtschaften, aber trotz ihrer Armut waren sie gemeinsam glücklich und zufrieden.


Als der Bauer eines Morgens wie immer durch die Ställe seiner Hühner, Enten und Gänse ging, entdeckte er im Nest seiner Lieblingsgans ein goldenes Ei. 
Zunächst dachte er, es müsse sich um eine Täuschung handeln. 

Aber anstatt das Ei beiseite zu legen, beschloss er, es schätzen zu lassen. 
Das Ei war aus reinem Gold. Der Bauer konnte sein Glück kaum fassen. 

Am nächsten Tag wiederholte sich das Ereignis und er staunte noch mehr. 
Tag für Tag lief er nach dem Erwachen zum Nest und fand ein goldenes Ei. 

Der Bauer wurde sagenhaft reich und die Not seiner Familie fand ein Ende. 
Aber mit dem wachsenden Reichtum kamen auch die Gier und Ungeduld. 

Er wollte nicht mehr geduldig von einem Tag zum anderen warten, bis die Gans wieder ein neues goldenes Ei legte. Er beschloss daher, die Gans zu schlachten, damit er die Eier auf einmal bekäme. Doch als der Bauer die Gans aufschnitt, war diese leer. Nun hatte er nichts weiter als eine tote Gans, die keine goldenen Eier mehr legen konnte.“

Quelle: Romana Huber
Ihr Lieben,


diese kleine Geschichte hat sehr viel mit unserem Leben zu tun.

Unser eigenes Leben ist die Gans, die uns jeden Tag 
ein goldenes Ei ins Nest legt und zwar in Form von 86.400 Sekunden bzw. 24 Stunden

Jeden Tag haben wir neu die Chance, Dinge, die wir ändern möchten, zu ändern.
Jeden Tag haben wir neu die Chance, glücklich und zufrieden zu leben.
Jeden Tag haben wir neu die Chance, zu unserer Partnerin, unserem Partner zu sagen:  „Ich liebe Dich!

Quelle: Helmut Mühlbacher
Jeden Tag haben wir neu die Chance, zu unseren Kindern und Enkelkindern zu sagen: „Ich habe Dich lieb!
Jeden Tag haben wir neu die Chance, unsere Liebe und unsere Freude in diese Welt hineinzutragen, um diese Welt ein klein wenig heller und fröhlicher zu machen.
Jeden Tag haben wir neu die Chance, neue Träume zu träumen, neue Ziele in Auge zu nehmen und uns auf den Weg zu machen, unseren Traum zu verwirklichen und unsere Ziele zu erreichen.

Damit das alles gelingen kann, ist eines vonnöten:
Dass wir zufrieden sind mit dem, was wir haben.

Ich meine damit keine falsche Bescheidenheit,
die sich mit Armut oder Mangel zufrieden gibt.

Gemeint ist, dass wir von unserem Leben nicht zu viel verlangen sollen.


Es genügt, wenn wir jeden Tag als ein kostbares Geschenk in Empfang nehmen, nicht als eine Selbstverständlichkeit, sondern als etwas, das uns jeden Tag geschenkt ist und mit dem wir sorgfältig umgehen sollten. 

In JETZT und HIER zu leben, das ist die Glücksformel.

Das 
JETZT und HIER zu genießen, das macht uns glücklich.
Lasst uns zufrieden sein mit dem goldenen Ei, das uns jeden Tag geschenkt wird.

Denn wenn wir vom Leben zu viel verlangen, wenn wir anfangen, ungeduldig zu werden und gierig zu werden, „schlachten“ wir unser Leben und werden wir unglücklich und unzufrieden.

Statt das zu sehen, was vor Augen liegt, statt den heutigen Tag zu feiern, sich über ihn zu freuen und ihn zu genießen, leben viele Menschen mit ihren Gedanken immer in der Zukunft:
Wenn ich dieses oder jenes noch haben werde, dass bin ich glücklich…
Wenn ich erst eine Gehaltserhöhung bekommen werde, dann werde ich glücklich sein…
Wenn ich erst verheiratet bin, dann werde ich glücklich sein…
Wenn ich einmal im Lotto gewinnen würde, dann wäre ich glücklich…
Wenn doch bald Weihnachten wäre, dann wäre ich glücklich…“
Quelle: Helmut Mühlbacher
Es gibt unendlich viele „WENNs“, aber diese „WENNs“ machen uns nur unzufrieden, weil sie verhindern, dass wir mit der Gegenwart, dem goldenen Ei des heutigen Tages zufrieden sind.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch so sehr, dass Ihr mit dem goldenen Ei des morgigen Tages zufrieden seid und dass Ihr den morgigen Tag genießen könnt.
Ich grüße Euch ganz herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner

Quelle: Karin Heringshausen

Samstag, 18. Juni 2016

Manchmal denke ich, ich bin behindert, und das ist auch gut so!


Ihr Lieben,

wenn ich die folgende Geschichte lese, so muss ich feststellen, dass ich genauso wie diese Behinderten handeln würde und ich frage mich oft allen Ernstes: 
Wer ist eigentlich wirklich behindert: die Behinderten oder wir angeblich Normalen???

"Vor einiger Zeit waren in Seattle bei einer Leichtathletikveranstaltung 9 Athleten bei einem 100 Meter-Lauf am Start. Sie alle waren entweder geistig oder körperlich behindert.

Sie würden keine Weltbestzeit laufen,
aber sie wollten dabei sein und wollten gewinnen.


Nach dem Startschuss liefen alle los. Nach etwa einem Drittel stolperte einer von ihnen, fiel hin und überschlug sich. Er weinte. 
Die anderen hörten das, hielten inne, sahen sich um und gingen zu ihm zurück – alle!

Eine junge Frau mit Downsyndrom kniete sich zu ihm nieder und nahm ihn in die Arme: „Geht es dir jetzt besser?“
Er stand auf. Und die Neun gingen zusammen – Schulter an Schulter über die Ziellinie.
Die Zuschauer standen auf und applaudierten. Der Beifall währte lange.
Sie hatten verstanden, dass es Wichtigeres gibt im Leben, als zu gewinnen."

Quelle: Seattle News 2010

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
Ich wünsche Euch einen fröhlichen Sonntag und grüße Euch mit einem meiner Lieblingslieder von Barclay James Harvest
Euer fröhlicher Werner




Dienstag, 14. Juni 2016

Gerüchte - Gift im menschlichen Alltag!

Quelle: Astrid Müller
"Das Gerücht ist wie Falschgeld: 
Rechtschaffene Menschen würden es niemals herstellen, 
aber sie geben es bedenkenlos weiter.“

Claire Boothe Luce

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

heute Abend möchte ich Euch auf besonderen Wunsch hin noch einmal die Geschichte von dem Gerücht erzählen, die von einem unbekannten Autor stammt:

„Die üble Nachrede“

„Ein Nachbar hatte über Künzelmann schlecht geredet und die Gerüchte waren bis zu Künzelmann gekommen. Künzelmann stellte den Nachbarn zur Rede.

"Ich werde es bestimmt nicht wieder tun", versprach der Nachbar. "Ich nehme alles zurück, was ich über Sie erzählt habe".

Künzelmann sah den Anderen ernst an. "Ich habe keinen Grund, Ihnen nicht zu verzeihen" erwiderte er. "Jedoch verlangt jede böse Tat ihre Sühne."

"Ich bin gerne zu allem bereit." sagte der Nachbar zerknirscht.
Künzelmann erhob sich, ging ins sein Schlafzimmer und kam mit einem großen Kopfkissen zurück.
Quelle: Helmut Mühlbacher

"Tragen Sie dieses Kissen in Ihr Haus, das hundert Schritte von meinem entfernt steht." sagte er. "Dann schneiden Sie ein Loch in das Kissen und kommen wieder zurück, indem Sie unterwegs immer eine Feder nach rechts, eine Feder nach links werfen. Dies ist der Sühne erster Teil."

Der Nachbar tat, wie ihm geheißen. Als er wieder vor Künzelmann stand und ihm die leere Kissenhülle überreichte, fragte er: "Und der zweite Teil meiner Buße?"
"Gehen Sie jetzt wieder den Weg zu Ihrem Haus zurück und sammeln Sie alle Federn wieder ein."

Der Nachbar stammelte verwirrt: "Ich kann doch unmöglich all die Federn wieder einsammeln! Ich streute sie wahllos aus, warf eine hierhin und eine dorthin. Inzwischen hat der Wind sie in alle Himmelsrichtungen getragen. Wie könnte ich sie alle wieder einfangen?"

Künzelmann nickte ernst:
"Das wollte ich hören! Genau so ist es mit der üblen Nachrede und den Verleumdungen. Einmal ausgestreut, laufen sie durch alle Winde, wir wissen nicht wohin. Wie kann man sie also einfach wieder zurücknehmen?"
"Das Gerücht" von Paul Weber
Ihr Lieben,
 
mein Opa sagte immer: "Wenn man einem Gerücht glaubt, dann werden aus drei harmlosen Hühnerfedern ganz schnell drei tote Hühner."

Diese kleine Geschichte ist deshalb so wichtig, weil sie unsere Verantwortung gegenüber anderen Menschen zeigt. 
 
Mit Worten können wir Menschen ermutigen, durch Worte können wir aber auch Gerüchte ausstreuen, die Menschen vernichten oder zumindest entmutigen können.

Eine Untersuchung hat einmal ergeben, dass es sich bei 75% unserer Gespräche um Gespräche über andere Menschen handelt. Es gehört also zu unserem Alltag dazu, uns mit anderen Menschen über wiederum andere Menschen zu unterhalten.

Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden und nichts wäre weltfremder, als sich in Zukunft aus allen Gesprächen, die andere Menschen betreffen, herauszuhalten.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Unsere Aufgabe aber sollte es sein, das, was wir gehört haben, auf seinen Wahrheitsgehalt zu überprüfen, und da wir das in den allermeisten Fällen nicht können, sollten wir zumindest vorsichtig sein, das Gehörte einfach weiterzuerzählen.

Die Gefahr des Weitererzählens besteht vor allem darin, 
dass häufig zu dem Gehörten noch etwas hinzugefügt wird.
 
Beispiel: Ein Mann, - nennen wir ihn Heinz -, ist in der Stadt unterwegs und trifft dort seine Schwester, die er herzlich umarmt und küsst. 

Jemand, der nicht weiß, dass Heinz eine Schwester hat, erzählt nun weiter, er habe Heinz mit einer schönen Frau in der Stadt gesehen. 
Der Nächste, der das nun weitererzählt, behauptet, Heinz und die Frau hätten den Eindruck erweckt, sehr verliebt zu sein.
Und der Dritte erdreistet sich, zu erzählen, er habe schon lange gewusst, dass Heinz eine Geliebte habe. 
Und der Vierte weiß aus erster Quelle, dass Heinz sich scheiden lassen will und zu seiner Geliebten ziehen will.

Wir sollten bei allem Reden über andere Menschen Zurückhaltung üben und uns befleißigen, vor allem zum Guten zu reden.  Unsere Aufgabe sollte es nicht sein, die Kette der Gerüchte zu verlängern, sondern sie zu zerbrechen.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Und noch etwas:
In diesen Tagen ist der bekannte Fußballtrainer Sascha Lewandowski gestorben.
Durch die Medien geistern nun viele Gerüchte über ihn.
Die alten Römer pflegten die Tradition, über Tote nicht schlecht zu reden, denn sie können sich nicht mehr verteidigen. Daran sollten wir uns ein Vorbild nehmen!

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
Ich wünsche Euch morgen einen wirklich guten, gerüchtefreien und positiven Tag und dass über Euch nur in gutem Sinne geredet wird und grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner
Quelle: Karin Heringshausen
  

Freitag, 10. Juni 2016

Entferne endlich die Glasscheibe aus Deinem Leben!

Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,


heute Morgen möchte ich Euch etwas von den Piranhas erzählen.

Die Informationen darüber haben ich auf www.welt-online.de gefunden.


Piranhas sind Raubfische und lieben es, andere kleine Fische zum Frühstück, zum Mittag und zum Abend zu essen.


In einem Experiment machte man nun Folgendes:

In ein großes Aquarium setzte man einen Piranha und einen kleinen Fisch.


Und wie nicht anders zu erwarten war, fraß der Piranha den kleinen Fisch sofort auf.


Nun stellte man in das Aquarium eine Glaswand.

Auf der einen Seite befand sich der Piranha, auf der anderen Seite, geschützt durch die Glaswand, ein neuer kleiner Fisch.


Sofort begann der Piranha, auf den kleinen Fisch zuzuschwimmen, um ihn zu fressen, und stieß dabei unsanft gegen die Glaswand. Dieses Spiel wiederholte sich viele, viele Male. 


Unzählige Male machte der Piranha die Erfahrung: "Ich kann den Fisch nicht fressen”Schließlich gab der Piranha auf.


Dann entfernte man die Scheibe und nun hätte man eigentlich erwarten sollen, dass er den kleinen Fisch unverzüglich frisst, aber er tat es nicht. 


Er hatte inzwischen so oft die Erfahrung gemacht, dass er ihn nicht fressen konnte, dass er nun, als er für ihn tatsächlich erreichbar war, an dieser seiner Erfahrung festhielt und beide friedlich nebeneinander herlebten.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

Ähnlich ist es mit uns Menschen. 
Von klein auf haben viele von uns in den unterschiedlichsten Situationen von Erwachsenen gehört:

"Das kannst Du nicht! 
Das schaffst Du nicht! 
Du bist ein Versager! 
Du hast zwei linke Hände! 
Du bist ein Tollpatsch! 
Du bist dumm! 
Du wirst es nie zu etwas bringen! 
Alles, was Du anpackst, geht schief! 
Du bist zu nichts zu gebrauchen! 


Es gibt unendlich viele weitere Beispiele.



Mit der Zeit haben wir die Meinung der Erwachsenen,
und das ist das Fatale, zu unserer eigenen gemacht und haben sie übernommen. 


Fortan haben wir uns häufig selbst diese vernichtenden und unser Selbstvertrauen schwächenden Worte an den Kopf geworfen und mit jedem Mal wurden unser Selbstvertrauen und unser Selbstwertgefühl schwächer, bis wir schließlich selbst davon überzeugt waren:

 "Ich bin unfähig”.


Vielleicht haben wir zusätzlich in der Schule erfahren müssen, dass wir sportlich eine Null oder in Mathe eine Katastrophe waren, dass wir besser zur Müllabfuhr gehen sollten und Ähnliches.


Je häufiger wir solche Erfahrungen gemacht haben und je unterschiedlicher die Bereiche waren, in denen wir uns als unfähig erlebten, umso weniger haben wir uns etwas zugetraut.


Die Folge unseres zerstörten oder zumindest sehr stark angekratzten Selbstvertrauens ist, dass wir trotz noch so großer Talente und Begabungen im Leben nicht vorankommen, weil wir zu glauben wissen, dass wir unbegabt oder unfähig sind und es deshalb nicht schaffen werden.

Sich selbst nichts zuzutrauen, an sich und seinen Fähigkeiten zu zweifeln, sind erlernte Verhaltensweisen und können deshalb auch wieder verlernt werden. 
Wir können lernen, unser Selbstvertrauen zu stärken und aufzubauen.

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,


wir müssen endlich die Glasscheibe aus unserem Leben entfernen und begreifen, dass uns das ganze Leben offensteht. 


Natürlich werde ich nicht mehr in der Leichtathletik im 100-Meter-Lauf Olympiasieger werden können, wie ich mir das als Kind erträumt habe.

Aber wenn ich erkenne, dass ich sehr viel wert bin, dass ich große verborgene Talente und Fähigkeiten in mir trage, dann kann ich sehr viele meiner Träume verwirklichen und viele meiner Ziele erreichen.

Ich würde mit für jeden Einzelnen von Euch wünschen, dass er morgens früh aufsteht, seinen Mülleimer öffnet und drei Mal innerlich zu sich selbst sagt: 

Ich übergebe diesem Mülleimer mein ganzes angekratztes Selbstvertrauen, all meine Zweifel und vor allem all die Entmutigungen, die ich in meinem bisherigen Leben erfahren habe!
Ich will in Zukunft mutig Schritt für Schritt voranschreiten und noch viele meiner Ziele erreichen.
Ich bin etwas wert, ich bin etwas Besonderes, ich bin einzigartig!


Ich habe diese Übung über eine lange Zeit durchgeführt.
Ich habe sie von einer klugen Frau gelernt.


Das Besondere an dieser Übung ist kein geheimnisvoller Zauber, sondern die Tatsache, dass man, wenn man diese Übung jeden Tag einmal durchführt, man einmal an Tag deutlich zu sich selbst sagt, dass man sich von all den Entmutigungen und den eigenen Zweifeln trennen und mutig und entschlossen und voll Selbstvertrauen auf der Lebensbahn voranschreiten will.

Und wenn man diese Übung über eine längere Zeit durchführt, geschieht dasselbe wie früher bei den Entmutigungen, nur jetzt umgekehrt:
Das Selbstvertrauen und der Glaube an die eigenen Fähigkeiten und Talente, an unsere Ziele und Träume wird für uns zur Lebenswirklichkeit, zu etwas, das unser Leben stärkt und uns Mut, Hoffnung und Zuversicht schenkt.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
Ich wünsche Euch ein mutiges und unverzagtes Wochenende und ich grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner

Quelle: Karin Heringshausen