2855 Geschichten


Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 2.855 Geschichten und mehrmals in der Woche kommen weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen


Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Samstag, 4. Juli 2015

Kraft und Zufriedenheit durch Harmonie


Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,

heute Abend möchte ich Euch eine Geschichte von Ulrich Peters erzählen:

„Als die Noten von Sinnen waren“

„Vor langer Zeit zerbrach einmal die große Musik des Lebens in ein unruhiges Durcheinander einzelner und vereinzelter Töne. „Ich“, drang es plötzlich durch die aufgelösten Reihen. 

Ein sattes A war aufgestanden, und obwohl es gewohnt war, den Ton anzugeben, beklagte es sich: „Ich möchte endlich unabhängig sein. Wenn mein Leben von einer dieser Notenlinien, den anderen Tönen und dem Gutdünken des alten Musikers, der die Musik des Lebens komponiert hat, abhängt, dann möchte ich lieber gar nicht existieren. Ich jedenfalls möchte nicht in der Masse der Töne untergehen.
www.laudius.at
 
Viele Noten wurden durch die Sehnsucht des Kammertons A angesteckt. Und so geschah es, dass bald alle Töne eifrigst damit beschäftigt waren, sich selbst zu verwirklichen. Die bisherigen Ordnungen des Zusammenlebens waren aufgelöst, die Notenlinien wurden verworfen, keiner hörte mehr auf den anderen und die vollständige Unabhängigkeit aller war bald erreicht.

Aber es erklang auch keine Musik mehr. Man vernahm nur noch ein schaurig schräges Durcheinander einzelner Klänge, die sich gegenseitig zu übertönen versuchten und sich offensichtlich einbildeten, alleine eine Melodie zu sein. Das aber vergrößerte nur die Vereinzelung und eine gefährliche Krankheit breitete sich aus: Die Einsamkeit.

In ihrer Not wandten sich einige Töne an den alten Musiker, der alles mit großer Besorgnis beobachtet hatte. Ihn schmerzte, was er hörte, nicht nur in den Ohren, sondern auch im Herzen.
Quelle: Helmut Mühlbacher
 „Ihr habt den Sinn füreinander verloren“, erklärte er den Tönen. „Wenn Ihr nur für Euch selbst lebt, dann ist dies das Ende Eures Lebens, und wenn Ihr nicht aufeinander hört, ist das das Ende der Musik. Jeder Ton ist in seiner Eigenart wichtig. Aber würde jeder Musiker jeden Ton nur einzeln spielen, so gäbe es keine Melodie, sondern nur eine lose Aneinanderreihung einzelner Klänge. Das Geheimnis einer Melodie liegt im rechten Zusammenspiel. Das, was Ihr von Euch gebt, ist eine arme Melodie, die nur aus einzelnen Noten und ihrem je eigenen Klang besteht. Das ist ein armseliges Leben, das nur das eigene Ich zum Inhalt hat.“
 
Und er fuhr fort: „Wenn eine wundervolle Melodie erklingen soll, dann ist nicht allein das Eigenleben der einzelnen Töne wesentlich, sondern auch zugleich die Hingabe und die Hinführung der einzelnen Töne auf die nächsten Noten. Nur dann, wenn einer den anderen unterstützt und seinerseits wiederum von anderen unterstützt wird, erklingt Musik. Ihr werdet vor allem durch andere Töne selbst zum Ton. Deshalb ist es so wichtig, dass Ihr aufmerksam für einander seid und nicht verlernt, aufeinander zu hören.“
Quelle: Helmut Mühlbacher
Dem Rat des alten Meister folgend, versuchten die wenigen Töne, eine neue Form des Zusammenlebens zu begründen. Immer einige, die besonders schön klangen, wohnten zusammen mitten unter den anderen.

Sie versuchten aber, nicht lauthals den Ton anzugeben, sondern spitzten die Ohren füreinander und begannen, ganz sacht Ihr neues Lied zu singen. Langsam, aber stetig wuchs ihre kleine Melodie , die immer vielschichtiger und farbenfroher wurde, bis schließlich eine große Symphonie erscholl.

Seit diesen Tagen wohnt der Musik eine tiefe, eine verwandelnde Kraft inne.
Und wenn man ganz still wird und genau hinhört, dann kann man diese Kraft auch spüren.“ So wie z.B. beim Gefangenenchor aus Nabucco von Verdi.

Ihr Lieben,

wie Ihr wisst, weise ich immer wieder darauf hin, dass jeder Mensch bei aller Hilfsbereitschaft und aller Zuwendung zu anderen Menschen auch auf die Befriedigung seiner eigenen Wünsche und Bedürfnisse achten soll.

Aber diese wichtige Wunsch- und Bedürfnisbefriedung ist eben nur ein wichtiger Teil des Lebens und bestimmt nicht das Leben völlig, indem allein die Selbstverwirklichung in den Mittelpunkt des Lebens rückt.

Wir Menschen sind nicht dazu geschaffen, allein zu sein, 
für uns allein zu leben. Erst das Zusammenleben mit unseren 
Lieben, unseren Freunden und Bekannten lässt in uns die 
volle Musik des Lebens erschallen.

Natürlich kann man sich auch allein freuen,   
aber die schönste Freude ist die, die wir mit 
anderen teilen, denn dann verdoppelt und verdreifacht sie sich.
 
Natürlich kann man mit Problemen auch allein fertig werden, 
aber es ist wundervoll, eine Freundin/einen Freund an unserer 
Seite zu haben, mit der/dem wir unsere Sorgen teilen können.
 
Natürlich kann man ein Leid auch allein ertragen, 
aber mit einer Freundin/einem Freund an unserer 
Seite wird die Last leichter.
 
Natürlich können wir das Glück in unserem Leben 
auch allein genießen, aber wenn wir es mit anderen teilen, 
machen wir auch die anderen glücklich und unser Glück verdoppelt sich.
Quelle: Astrid Müller
Ihr Lieben,
Ich wünsche Euch eine wundervolle Lebensmelodie und ich grüße Euch mit einer Hymne von Barclay James Harvest ganz herzlich aus dem heißen Bremen
Euer fröhlicher Werner

Mittwoch, 1. Juli 2015

Birnbaum oder Apfelbaum - das ist hier die Frage!



 
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

heute Abend möchte ich Euch eine Geschichte von Heribert Haberhausen erzählen:

„Schützen oder wachsen lassen“

„Auf dem freien Feld vor der Stadt standen zwei Obstbäume.
Der eine, ein Birnbaum, muss ursprünglich zwischen zwei Mauern gepflanzt worden sein. Der andere, ein Apfelbaum, den hatte irgendjemand in das Niemandsland der ehemaligen Schreibergartensiedlung gesetzt.

Der Birnbaum war nun im Schutze der Mauern groß geworden. Die Mauern hatten die heftigen Stürme, den peitschenden Regen und die gleißende Sonne von ihm ferngehalten.
Birnbaum
www.korrodihof.ch
Den Apfelbaum dagegen schützte nichts, im Gegenteil, frei auf dem Feld stehend,
war er allen Unbilden des Wetters ausgesetzt. Die Stürme des Herbstes, der Schnee des Winters, die Dürre des Frühjahrs und die Hitze des Sommers hatten ihm zu schaffen gemacht.
Apfelbaum
www.dietlind-junge-gaestezimmer.de
 „Sieh“, sprach der Birnbaum, wie schön ich bin, mein Stamm ist makellos und gerade! In meiner Kindheit war ich an einen Pfahl gebunden, der mich ausrichtete. Der Schutz der Mauern hat meine Zweige gleichmäßig in die Höhe wachsen lassen, die wenigen Wucherungen hat der Gärtner beseitigt. So bin ich zu einer Zierde für uns Obstbäume geworden.“
 
„Mein Stamm“, erwiderte der Apfelbaum, ist doppelt so stark wie Deiner, und meine Wurzeln reichen tief in den Boden, nur so konnte ich mich behaupten. Meine Äste sind zwar krumm und schief, aber sie bekommen von den tiefen Wurzeln und dem dicken Stamm viel Nahrung. Darum trage ich jedes Jahr doppelt so viele Früchte wie Du.“
www.planet-wissen.de

Ihr Lieben,

diese kleine Geschichte ist ein wunderbares Gleichnis über unser Leben.
 
Viele Menschen, die ich kenne, ähneln dem Birnbaum. Sie führen ein ruhiges, ja fast beschauliches Leben, ihr Leben verläuft ruhig und in sicheren Bahnen und sie haben auch den einen oder anderen Erfolg in ihrem Leben.

Manche dieser Menschen fragen sich allerdings in manchen Augenblicken, ob das Leben, so wie sie es führen, denn wirklich all das enthalte, was sie sich vom Leben erträumt haben. Sie wünschten sich manchmal, aus ihrem Leben auszubrechen, einmal etwas ganz anderes zu machen. Aber ihre Wünsche erschöpfen sich in Sätzen wie: „Ach könnte ich doch nur, wie ich wollte!“, „Ach hätte ich doch die Möglichkeit, die Chance, die Gelegenheit!“

Manche dieser Menschen glauben tatsächlich, dass ihnen die Erfüllung ihres größten Traums, die Verwirklichung des Ziels, das sie so gerne erreichen würden, auf einem Silbertablett serviert wird, ohne dass sie etwas dazu tun müssen.
www.duden.de

Ich vermute, dass die Wahrscheinlichkeit, dass das geschieht, ungefähr so groß ist wie beim Lottospiel, nämlich 1 zu 140 Millionen!

Die Menschen, die sich so sehr nach der Verwirklichung des von ihnen angestrebten Ziels sehnen, so sehr auf die Erfüllung ihres größten Traums hoffen, vergessen dabei eine ganz fundamentale Tatsache: 

Wenn wir vom Leben etwas haben wollen, 
dann müssen wir aufstehen und es uns nehmen.
 
Wenn wir vom Leben etwas haben wollen, müssen wir bereit sein, uns den Stürmen des Lebens zu stellen, der Dürre des Frühjahrs, der Hitze des Sommers, den Stürmen des Herbstes und dem Schnee des Winters.
 
Wenn wir vom Leben etwas haben wollen, müssen wir bereit sein, den peitschenden Regen, die sengende Sonne und den tobenden Sturm auszuhalten.
Quelle: Raymonde Graber
Wenn wir vom Leben etwas haben wollen und darauf warten, dass es uns das Erwünschte auf einem Silbertablett serviert, werden wir tief enttäuscht werden, denn das Leben hat es gar nicht nötig, uns etwas auf dem Silbertablett zu servieren. 

Das Leben arbeitet nach einer einfachen Formel:
„Wenn Du lieber Mensch etwas gibst, dann bin ich auch bereit, Dir etwas zu geben!“
www.ich-fuer-mich.de
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch heute Abend ein schattiges Plätzchen, eine große Portion Eis und eine ruhige Nacht und ich grüße Euch herzlich aus dem sonnigen Bremen
Euer fröhlicher Werner
Quelle: Karin Heringshausen

Montag, 29. Juni 2015

Der Boden, auf dem Zufriedenheit wächst!



Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

heute Abend möchte ich Euch eine Geschichte von Prof. Mohammed Kassas erzählen:

„Die Quelle und der Brunnen“

„Die einzige Wasserquelle lag weit außerhalb des kleinen ägyptischen Dorfes.
Die Frauen mussten täglich etliche Stunden damit verbringen, das benötigte Wasser auf staubigen Wegen in Wegen in großer Hitze von der Quelle nach Hause zu schleppen. Unterwegs unterhielten sie sich über ihre Nöte und Sorgen und gaben einander Ratschläge.
www.planet-wissen.de
Eines Tages stand Geld der Entwicklungshilfe für das Dorf zur Verfügung.
Da beschlossen die Männer, ihren Frauen das Leben leichter zu machen:
Es wurde ein Brunnen im Dorf gebohrt.

Die Frauen hatten nun viel Zeit. Sie fingen an, sich zu streiten, und zwar erst untereinander und dann in ihren Familien. Das ärgerte die Männer. Sie gingen hin und schütteten den Brunnen im Dorf wieder zu.“


www.ettlingen.de
Ihr Lieben,

Diese kleine Geschichte lehrt uns, dass unser Glück nicht dadurch vollkommen wird, dass uns das Erreichen des Ziels und die Verwirklichung unseres Traums quasi in den Schoß fallen.

Der Preis für die Zufriedenheit und die Dankbarkeit ist die Anstrengung.
Wir können uns über das Erreichen eines Ziels, über die Verwirklichung eines Traumes viel mehr freuen, wenn wir uns dafür anstrengen müssen, wenn wir tätig sein dürfen, wenn wir merken, dass wir gebraucht werden.

Wenn wir uns selbst anstrengen, um unsere Ziele und Träume zu verwirklichen, dann können wir uns auch viel mehr mit denen freuen, die sich ebenfalls große Mühe geben, ihre Ziele zu erreichen, ihre Träume zu verwirklichen.

Wenn wir dagegen unsere Träume aufgeben und unsere Ziele nicht weiter verfolgen, dann dürfen wir uns nicht wundern, wenn sich in uns Zufriedenheit ausbreitet.  
Und wer in seinem Herzen unzufrieden ist, der gönnt auch seinen Mitmenschen nicht, dass sie zufrieden sind.
www.franschlitt-fotografie.de
Im Fernsehen werden regelmäßig Filme über Nachbarschaftsstreitigkeiten gezeigt, die oft ganz unterschiedliche Gründe, ganz unterschiedliche Auslöser haben, aber eines 
ist bei alle diesen Nachbarschaftsstreitigkeiten immer gleich:

Die Menschen, die in solche Nachbarschaftsstreitigkeiten verwickelt sind, sind in der Regel Menschen, die innerlich unzufrieden sind, die unausgefüllt sind, die kein Ziel und keinen Traum in ihrem Leben haben, denn wenn sie ein Ziel und einen Traum in ihrem Leben hätten, hätten sie gar nicht die Zeit, sich Nachbarschaftsstreitigkeiten hinzugeben.
www.aachener-nachrichten.de
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch ein erfülltes und zufriedenstellendes Leben und dass Ihr Euch jeden Abend auf den kommenden Tag freuen könnt. Ich grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner
Quelle: Helmut Mühlbacher

Freitag, 26. Juni 2015

Damit hätte ich niemals gerechnet!!!!

Ihr Lieben,

Vor fast genau vier Jahren (am 15.Juni 2011) habe ich den folgenden Eintrag auf dem ESELSKIND-Blog veröffentlicht, den ich Euch noch einmal zu lesen geben möchte.
 

Jetzt - nur knapp vier Jahre später - haben wir in diesen Tagen die Marke von 2,5 Millionen Besucher auf dem ESELSKIND-Blog überschritten, das hätte ich damals nicht für möglich gehalten.

Deshalb danke ich Euch allen von ganzem Herzen und grüße Euch heute mit dem Text vom 15.Juni 2011:
Quelle: Helmut Mühlbacher








"Ihr Lieben,

als ich genau am 15.August 2010 mit dem
Blog DAS ESELSKIND
startete, hätte ich niemals geglaubt, dass dieser Blog mit seinen froh- und mutmachenden Geschichten auf ein solch großes Interesse stoßen würde.

Nun, nach nur 10 Monaten, wurde heute Morgen der 100.000 Besucher auf dem Blog registriert.

Ich möchte mich dafür bei Euch allen, Ihr wunderbaren lieben Blogleserinnen und Blogleser bedanken, denn ohne Euch wäre dieser Erfolg gar nicht denkbar gewesen.

Eure treue Begleitung, Eure lieben Nachrichten und E-Mails zu den verschiedenen Themen und vor allem Eure lieben Ermutigungen haben mich immer wieder aufs Neue dazu motiviert, mit den Geschichten weiterzumachen und nicht nachzulassen.

Denn unser aller Ziel sind ja zwei Dinge:

Wir wollen diese Welt ein klein wenig heller und wärmer machen und anderen Menschen und uns Freude bereiten.

Wir wollen mithilfen, dass immer weniger Kinder sexuell missbraucht und misshandelt werden.

Ich sage Euch allen deshalb ein ganz ganz dickes, liebes, herzliches großes DANKE.

Ich werde innerhalb der nächsten Stunde aus Anlass des 100.000 Besuchers noch einmal drei Texte und ein Lied veröffentlichen, die mir in den letzten 10 Monaten besonders wichtig waren.

Seid herzlich von mir umarmt, bedankt und gegrüßt

Euer fröhlicher Werner, der sehr stolz auf Euch ist"

Quelle: Helga und Gerd Steuer

Donnerstag, 25. Juni 2015

Krieg und Frieden



 
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,


heute Abend möchte ich Euch eine kleine Geschichte von Marie-Luise Dieckmann erzählen:


„Wie spielt man Frieden?“


„Der russische Schriftsteller  Marschak beobachtete kurz nach dem 1.Weltkrieg eines Nachmittags auf einem seiner Spaziergänge in einem Park zehnjährige Kinder beim Spielen.


„Was spielt Ihr?“, fragte er sie.
„Wir spielen Krieg“, antworteten ihm die Kinder.
Daraufhin erklärte ihnen der Schriftsteller: „Wie kann man nur Krieg spielen! Ihr wisst doch aus eigener Erfahrung, wie schlimm der Krieg ist. Ihr solltet lieber Frieden spielen!“
Quelle: Helmut Mühlbacher

„Das ist eine wirklich gute Idee“, entgegneten ihm die Kinder.
Dann folgten Schweigen, Beratung, Tuscheln, wieder Schweigen.
Dann kam ein Kind auf den Schriftsteller zu und fragte ihn: 
„Sag mir bitte, wie spielt man Frieden???“
Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,


das ist nur eine kleine Geschichte, aber mit einer ganz wichtigen Botschaft.
 
Es ist erschütternd, dass bis zum heutigen Tage Kinder und Jugendliche sehr viel darüber wissen, wie man Krieg spielt, aber nur sehr wenig darüber wissen, wie man Frieden spielt. 

Nehmen wir doch einmal die Computerspiele als Beispiel. Die sogenannten Kriegsspiele sind in ihrer Zahl kaum zu zählen. Spiele aber, die den Kindern Beispiele liefern, wie man Frieden schließt, gibt es so gut wie gar nicht.


Wir sollten unseren Kinder und Enkelkindern in der Hinsicht ein Vorbild sein und auch in unserem Alltag so handeln, dass immer das Friedenschließen im Vordergrund steht und nicht das Kriegführen.
Quelle: Helmut Mühlbacher



Es ist besser, einem anderen Menschen die Hand zu reichen,
als ihn mit der gleichen Hand zu schlagen.


Es ist besser, einem anderen Menschen die Hand zur Versöhnung zu reichen,
als ihm mit der gleichen Hand zu drohen.


Es ist besser, einem anderen Menschen mit der Hand zu segnen,
als ihn mir der gleichen Hand zu verfluchen.


Es ist besser, einem anderen Menschendie Hand zu reichen, um ihn vor einem Abgrund zu retten, als ihn mit der gleichen Hand in den Abgrund zu stoßen.


Es ist besser, einem anderen Menschen mit der Hand eine Last abzunehmen,
als ihm mit der gleichen Hand noch eine zusätzliche Last aufzuerlegen.
Eine Rosenkönigin
Quelle: Helmut Mühlbacher

Es ist besser, einem anderen Menschen die Hand zu reichen, um ihn zum Freund zu machen, als ihn durch die Verweigerung der Hand zu einem Feind zu machen.


Es ist besser, einen anderen Menschen mit beiden Armen und Händen zu umarmen,
als ihn mit den gleichen Händen und Armen von sich zu stoßen.


Es ist besser, einem anderen Menschen die Hand der Liebe entgegenzustrecken,

als ihn mit der gleichen Hand lieblos zu behandeln.


Es ist besser, einen anderen Menschen durch eine Handreichung zu ermutigen,
als ihn durch eine wegwerfende Handbewegung zu entmutigen.
Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,
Ich wünsche Euch tiefen, echten Frieden in Euer Herz und die Bereitschaft, mit den Menschen in Eurer Umgebung echten Frieden zu schließen.
Ganz liebe herzliche Grüße aus Bremen schicke ich Euch
Euer fröhlicher Werner 
Quelle: Karin Heringshausen