2732 Geschichten

Auf dem ESELSKIND-Blog stehen inzwischen 2.732 Geschichten und dienstags und freitags kommt jeweils eine weitere hinzu.

Ich wünsche jeder Leserin und jedem Leser recht viel Freude beim Lesen der Geschichten und ich hoffe, dass Euch die Geschichten ein wenig ermutigen und Euch veranlassen, niemals aufzugeben, denn denkt bitte immer daran:
Ihr seid etwas Besonderes, Ihr müsst nur Eurer Licht zum Leuchten bringen

Euer fröhlicher Werner aus Bremen

Dienstag, 28. Oktober 2014

Ist Spielen vergeudete Zeit?


Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist,
und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.
Friedrich von Schiller
www.karin-trott.at
Ihr Lieben,

ich möchte Euch heute Abend eine Geschichte von
Aljoscha Gottheis erzählen:

"Der spielende Franz von Assisi"

Zu Franz von Assisi kam eines Tages ein Jäger. Er war sehr erstaunt, den bedeutenden Mann beim Spiel mit einem Hund anzutreffen.

www.welt.de
Menschen, meinte er, die an Gott glaubten, müssten doch eigentlich ihre gesamte Zeit mit Gebet verbringen, mit dem Lesen der Heiligen Schrift oder mit einer in sich gekehrten, weltabgewandten Betrachtung. 

Wenn aber schon die Menschen, die an Gott glaubten, den Tag nicht mit Gebet und frommer Lektüre zubrächten, so meinte der Jäger weiter, dann sollten sie sich zumindest einer nützlichen Beschäftigung zuwenden. 
Auf jeden Fall sei es unpassend, die wertvolle Lebenszeit durch Spiel zu vergeuden. 


"Warum trägst du Deinen Bogen nicht immer gespannt, wie es sich für einen Jäger gehört?" fragte Franz von Assisi sein Gegenüber. Der Jäger entgegnete: "Das darf man nicht. Bei ständiger Biegung geht die ganze Spannkraft verloren." -
"Genau das ist es", sagte Franz von Assisi, "und darum spiele ich." 

www.planet-wissen.de
Ihr Lieben,

ich muss immer wieder schmunzeln, wenn ich mich gelegentlich mit anderen Menschen über Personen wie Franz von Assisi oder Mutter Theresa unterhalte.


Viele Menschen glauben tatsächlich, dass diese Menschen ihre Tage nur damit zugebracht haben, zu beten, die Bibel zu lesen und Gutes zu tun.

Dabei können wir von diesen Menschen auch lernen, auszuspannen, inne zu halten, zur Ruhe zu kommen, zu spielen. Auch von Mutter Theresa ist bekannt, dass sie gerne mit den Kindern in Kalkutta spielte, als sie noch jünger war.

Auch ich erinnere mich gerne an meine Großmutter, die ich sehr geliebt habe. Sie war eine fromme Frau, aber sie nahm sich, wenn ich sie besuchte, viel Zeit für mich, ging auf mich ein und spielte oft über Stunden hinweg „Mensch-ärgere-dich-nicht“ mit mir. 

www.library.ethz.ch
Spielen, ausruhen, innehalten  - das sind keine sinnlosen unnützen Tätigkeiten, sondern wichtige Momente in unserem Leben, in denen unsere See
le zur Ruhe kommen kann, in denen wir neue Kraft tanken können.

Gerade jetzt in der sogenannten dunklen Jahreszeit sollten wir uns als Eltern und Großeltern Zeit nehmen für unsere Kinder und Enkelkinder. 
Das ist keine vergeudete Zeit, sondern das ist wertvolle Zeit. 

www.dksb.de
Wenn wir uns Zeit nehmen für unsere Kinder und Enkelkinder, wenn wir mit ihnen spielen und mit ihnen auf Entdeckungsreise gehen, indem wir etwas mit ihnen unternehmen, dann wächst Vertrauen zwischen und uns ihnen und unsere Kinder und Enkelkinder fühlen sich geliebt, weil sie sich angenommen und ernst genommen fühlen.
www.dksb.de
Ihr Lieben,
Ich wünsche Euch in der kommenden dunklen Jahreszeit Zeit für Euch selbst, Zeit für Eure Kinder, Zeit zum Spielen und Zeit zur Ruhe und ich grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner

Quelle: Karin Heringshausen

Montag, 27. Oktober 2014

Nichts ist größer als die Liebe!

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

heute Abend möchte ich Euch einige Gedanken von Axel Kühner zu lesen geben:

„Alles Ton in Ton“

„Mit wie viel Liebe richten wir unsere Wohnungen ein!
Wir verwenden große Sorgfalt auf die Ausgestaltung unserer Lebensräume.
Mit Fantasie und Geschmack wählen wir die Dinge aus, die ein Heim schön und gemütlich machen.


Die Vorhänge und Teppich harmonieren, die Möbel und Tapeten passen gut zueinander, die Lampen und Bilder sind fein auseinander abgestimmt.
Wundervolle Farben, herrliche Formen, alles Ton in Ton, stilvoll, wertvoll, schön und angenehm.

Viele Familien lassen es sich etwas kosten, um in harmonischen Räumen zu wohnen.
Aber wir denken zu wenig an die Harmonie untereinander.

Leben Mann und Frau, Eltern und Kinder, 
Brüder und Schwestern auch Ton in Ton miteinander?

Wie viel wichtiger ist die Übereinstimmung der Herzen und Seelen!

Erst die Liebe und das Vertrauen zueinander 
machen eine Wohnung wirklich zu einem Heim.

Nicht Teppiche und Möbel, wohl aber Verständnis und Geduld, 
Achtung und Wertschätzung der Menschen untereinander machen 
die wahre Wärme und Geborgenheit eines Hauses aus.

Wie viele Lebenskräfte wenden Menschen auf, 
um sich ein Haus zu bauen,
einzurichten und zu erhalten!

Und wie viele Lebenskräfte investieren wir in die 
viel wichtigere Aufgabe der Harmonie untereinander?
www.presse24.com
Mit viel Hingabe polieren wir unsere Autos.
Jeder Fleck wird mit Sorgfalt beseitigt.
Ein Kratzer am „geheiligten Blech“ oder gar eine 
Beule bedeuten ein großes Unglück und können in 
uns schlechte Laune auslösen, ja uns fast depressiv stimmen.

Aber die Kratzer in den Seelen und die Verletzungen in den Herzen unserer Nächsten lassen wir unbehandelt. Die wirklich wichtigen Werte des Lebens, die Herzen und Beziehungen, die Liebe und Familie, die Freundschaft und Nachbarschaft, lassen wir oft ungepflegt und verkommen und wir rasen mit unseren fleckenfreien blinkenden Autos in das Abseits des Lebens.“

Ihr Lieben,

immer wieder, so auch in den letzten Tagen, werde ich in E-Mails, Briefen und Telefonaten gefragt:

„Werner, was war das Wichtigste auf Deinem Weg vom geschundenen Eselskind hin zu dem fröhlichen, lebensbejahenden Mensch, der Du heute bist?“

Meine Antwort ist immer dieselbe: „Die Versöhnung!“
Nur die Versöhnung ermöglichte es mir, meine Kindheit und Jugend ohne Groll, ohne Hass und ohne Rachegedanken hinter mir zu lassen und mich auf die Gegenwart zu konzentrieren. Nur die Versöhnung ließ mein Herz und meine Seele heil werden und mich gesunden.

Die Mutter der Versöhnung ist die Liebe.

An der Liebe entscheidet sich unser ganzes Leben.
Jede und jeder von uns steht vor der Frage: 
Wenn liebst Du wirklich, wer ist Dir wirklich wichtig?

Dein Haus oder Deine Frau/Partnerin?
Dein Auto oder Deine Kinder?
Dein Garten oder Deine Freunde?

Unsere Welt würde schon viel heller aussehen, viel wärmer sein, wenn wir nur so viel Kraft in unsere Beziehungen steckten, wie wir in die Pflege unserer Autos, Häuser und Wohnungen investieren.

Wer die Menschen liebt, kann sich versöhnen.
Wer die Menschen liebt, kann verzeihen.
Wer die Menschen liebt, kann die Welt verändern.
Wer die Menschen liebt, kann die Menschen ermutigen.
Wer die Menschen liebt, wird selbst heil in seinem Herzen und seiner Seele.

Ihr Lieben,
ich wünsche Euch allen einen liebe-vollen Abend und ich grüße Euch alle herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner
www.gesund-netzwerk.de


Sonntag, 26. Oktober 2014

Zu viel Bescheidenheit tut auch nicht gut!


"Dummköpfe halten ihr Brett vor dem Kopf für ihr Aushängeschild."
Ernst Ferstl

Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

ich möchte Euch heute Abend zu Beginn der neuen Woche eine Geschichte von Christoph Georges erzählen:

"Der Tagelöhner"

"Es geht um einen Tagelöhner, der auf seiner Wanderung einen reichen Grafen trifft. Der Graf ist sehr großzügig zu ihm und schlägt ihm folgendes Spiel vor: 

"Alles Land, das Du hier siehst, gehört mir. Ich bin heute sehr gut gestimmt, deshalb will ich Dir alles Land überlassen, das Du bis Sonnenuntergang umlaufen kannst. Wenn Du aber zu spät hier ankommst, dann ist alles verloren." 

Der Tagelöhner geht darauf ein. Er hat ja nichts zu verlieren. Es ist noch früh am Tag und er wird sicherlich reichlich Land für sich gewinnen können. Gar nicht gierig macht er sich am frühen Nachmittag schon auf den Rückweg. Eine fette Wiese umschreitet er noch im weiten Bogen - es ist ja noch früh am Tag



Da sieht er am Horizont einen Hain, der auf einen Bach hindeutet. Ein eigener Wasserlauf wäre natürlich sehr wertvoll und so macht er sich auf, den Bach zu erreichen. Es ist ja noch genügend Zeit. 

Er erreicht den Hain und macht sich dann eiligst auf den Rückweg. Der Tag dämmert schon. Er sieht den Grafen auf dem Hügel warten und eilt bergan, um rechtzeitig wieder am Ausgangspunkte zu sein. Die Zeit wird knapp und er beginnt zu laufen. Bergauf ist das nicht leicht. 

Er erreicht den Hügel gerade, als die Sonne untergeht. Er hat sein Ziel erreicht - aber: Es war zu viel für ihn. Sterbend sinkt er zu Boden. Der Graf wundert sich nicht. Er hat dieses Spiel schon oft gespielt und es ist schon alles vorbereitet. Ein Stück Erde: zwei Meter lang und einen Meter breit sind genug. Er wirft den Leichnam hinein und ist zufrieden."
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

Ihr werdet jetzt sicher sagen: "Lieber Werner, eine solch traurige Geschichte kannst Du uns doch nicht zum Beginn einer neuen Woche erzählen!"

Ihr habt recht, diese Geschichte ist traurig und makaber.

Aber sie ist vor allem deshalb traurig, weil der Tod des Landstreichers nicht durch den Grafen verursacht wurde, sondern durch die aufkeimende Gier des Landstreichers.

Vor vielen Jahren, als ich noch in Göttingen wohnte, hatte ich einen Freund, der Fensterputzer von Beruf war. Er putzte aber nicht nur für die Firma Fenster, bei der er angestellt war, sondern er putzte auch schwarz nebenbei für viele Kunden. 

Er gönnte sich keinen freien Tag. Eine eigene Wohnung besaß er auch nicht, sondern er wohnte noch bei seinen Eltern in seinem alten Kinderzimmer, um Geld für die Miete zu sparen. Sein Ziel war es, möglichst viel Geld anzuhäufen und dann eine Traumfrau zu heiraten und die Welt zu bereisen.

So weit kam es allerdings nicht: Mit 43 Jahren starb er an einem Herzinfarkt und hinterließ Sparbücher mit insgesamt fast 300.000 DM. 
Was hat er nun von all seiner Schufterei und seinem Geld gehabt?

Strebsamkeit und Eifer sind etwas Gutes. Aber sie dürfen uns nicht dazu verleiten, immer und immer mehr haben zu wollen. Wir sollten auch immer daran denken, die Früchte unserer Arbeit zu genießen, uns an dem, was wir besitzen, zu erfreuen.



Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch eine wirklich gute neue Woche mit dem rechten Maß an Bescheidenheit und Zeit zum Entspannen und zum Glücklichsein
Euer fröhlicher Werner
Quelle: Karin Heringshausen

Freitag, 24. Oktober 2014

Warum? Die Frage aller Fragen


„Ihr aber seht und sagt: Warum? Aber ich träume und sage: Warum nicht?“

George Bernard Shaw


Ihr Lieben,


heute Abend möchte ich Euch einen Text von
Christoph Georges zu lesen geben:


„Warum?“ - Die Frage aller Fragen

"Nehmen wir einmal an, Sie haben Ihr nagelneues Auto gegen die Garagenwand gefahren und Ihr ganzer Stolz aus Blech steht nun ziemlich verbeult und fahruntüchtig da. Wenn Sie sich nun fragen, warum Ihr Auto so verbeult ist, werden Sie folgende Erklärungen erhalten:
 

• Weil Du damit gegen die Garagenwand gefahren bist.
 
• Weil Blech weicher als Stein ist.
• Weil Du nicht aufgepasst hast.
• Weil Du zu viel Gas gegeben hast.
• Weil Du das Lenkrad nicht rechtzeitig eingeschlagen hast usw.


Aber solange Sie sich nicht die Frage stellen: „Was ist zu tun, damit die Kiste wieder fährt und besser aussieht?" und die gefundene Antwort in Handlung umsetzen, werden Sie mit diesem Auto nicht fahren können. Ist doch einleuchtend, nicht wahr?
 

Wie hoch ist der Preis, den Sie zahlen werden, wenn Sie nicht mit diesem Warum-Gefrage aufhören? Was wird es Sie auf Dauer kosten? 

Quelle: Astrid Müller
Ist es nicht so, dass Ihnen diese ganze Warum-Gefrage eine Menge Ihres Lebensgenusses kosten könnte? 

Ist es nicht so, dass Sie durch „Warum?" nichts,
aber auch gar nichts ändern können? 


Und ist es nicht so, dass Sie sich durch exzessives „Warum?" nur selbst bemitleiden, anstatt die Regie in Ihrem Leben selbst zu übernehmen?
 

• Warum hat mein Vater oder Mutter mich so behandelt?
 
• Warum passiert ausgerechnet mir das?
• Warum sind alle so gemein zu mir?
• Warum habe ich eine Depression?


„Warum" eignet sich hervorragend, um geistig-seelische Ungeheuer zu züchten. 

Sie können sich Ihr Leben lang mit der Frage „Warum ist die Welt so ungerecht?" beschäftigen. 

Eine befriedigende Antwort werden Sie darauf nicht erhalten, aber eine Menge von Hilflosigkeit, Ärger und Verbitterung. Alles das, was Sie doch eigentlich gar nicht haben wollten!

Warum Sie etwas bis heute getan oder nicht getan haben, ist egal. 

Ändern Sie es, wenn es zu ändern ist und das JETZT

Quelle: Helmut Mühlbacher
Die wichtigste Frage lautet nicht "Warum?", sondern "Was ist jetzt zu tun?

Fragen zu stellen, die Ergebnisse und Kraft liefern, ist eine Fertigkeit, die man lernen kann.  
Kein Baby hat diese Fertigkeit von Geburt an. Wenn in der Welt des kleinen Kindes etwas nicht passt, dann hat es anfangs nur die Möglichkeit, durch Schreien und Strampeln darauf hinzuweisen und zu hoffen, dass jetzt jemand kommt und das Problem aus der Welt schafft. 
In der Regel kommen dann Mama oder Papa und bringen die Welt wieder in Ordnung.

Sicher kennen Sie einige Zeitgenossen, die offensichtlich über dieses Kleinkinderstadium des Problemlösens noch nicht hinausgekommen sind. Sobald Schwierigkeiten in ihrem Leben auftauchen, greifen sie zu den altbewährten Mitteln Schreien und Strampeln, in der Hoffnung, dass sich das Problem auf diese Weise selbst erledigt. 


Und Sie kennen sicher auch das Ergebnis dieser kindlichen Problemlösungsstrategie: Sobald ein Mensch ein gewisses Alter erreicht hat, kommt weder Papa noch Mama, um die Probleme für ihn zu beseitigen. Da hilft alles Schreien und Lamentieren nichts, das Problem ist weiterhin präsent. 


Nicht selten kommt nach dieser Phase des Jammerns dann die „Warum-Phase". „Warum ausgerechnet ich?" mit anschließender Versenkung in Selbstmitleid und Pessimismus.“
 


Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,


wenn meine Mutter mich als Jugendlichen mit einem Rohrstock verprügelte und die harten Schläge immer und immer wieder auf meinen nackten Körper klatschten, ihn mit Striemen übersäten und ich mich vor Schmerzen wie ein Aal gewunden habe, habe ich mich oft gefragt: „
Warum geschieht das ausgerechnet mir?

Aber geändert hat diese Frage gar nichts, 

die nächste Tracht Prügel folgte mit absoluter Sicherheit.

Dennoch bin ich nicht ganz der Meinung des Autors unseres heutigen Textes.
 

Die Frage „Warum?“ kann sehr wohl im Blick auf die Vergangenheit angebracht sein. Wenn ich mir z.B. die Frage stelle: „Warum habe ich damals in dieser oder jener Situation falsch verhalten?“, dann kann diese Frage durchaus berechtigt sein, wenn sie mich dazu bringt, in Verantwortung für mein heutiges Leben mein heutiges Verhalten entsprechend zu verändern. 

Auch kann die Frage „Warum?“ dann angebracht sein, wenn man z.B. wie ich auf die Täter aus der eigenen Kindheit trifft, die einem etwas angetan haben und diese bereit sind, darüber zu reden.

Quelle: Helmut Mühlbacher
Aber in den allermeisten Fällen, und da stimme ich dem Autor unseres heutigen Textes zu, gibt es keine Antworten auf die Frage „Warum?“ 

Und immer dann, wenn wir feststellen, dass es auf die Frage „Warum?“ keine echte Antwort gibt, wenn wir in unserem Herzen spüren, dass uns diese Frage nicht weiterbringt, dann sollten wir uns davon abwenden und uns der Zukunft zuwenden.
 

Denn die Frage „Warum?“ ist eine sehr gefährliche Frage.
Wenn wir sie zu lange stellen und uns zu sehr mit ihr beschäftigen, kann sie uns in die Verzweiflung, die Depression und die Dunkelheit führen, weil das „
Keine-Antwort-Finden“ uns zermürbt und uns in der Vergangenheit festhält.
 

Dann sollten wir uns lieber in aller Hoffnung und Zuversicht dem HEUTE zuwenden und tatkräftig die Probleme lösen, die anstehen. 

Quelle: Romana Huber
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch ein problemloses Wochenende ohne die Frage „Warum?“ und grüße Euch alle ganz herzlich aus dem schönen Bremen
Euer fröhlicher Werner

Quelle: Karin Heringshausen

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Die Zeit, die wir verschenken...


"Wenn die Menschen die Zeit, die sie aufwenden, um andere Menschen zu kritisieren,
dafür verwenden würden, sich selbst zu ändern, sähe es in dieser Welt viel heller, viel fröhlicher, viel wärmer aus und es gäbe viel weniger Zwietracht und Ärger unter den Menschen."
Alexander Rykow
Quelle: Frank Zickerick
Ihr Lieben,

heute Abend möchte ich Euch eine Geschichte von Aljoscha Gottheis erzählen:

„Der Unternehmer“

„Es lebte einmal in einem fremden und fernen Land vor langer, langer Zeit ein erfolgreicher und sehr angesehener Unternehmer. 

Er hatte einen Sohn, der ebenfalls sehr tüchtig war. Der Vater schien sehr stolz auf ihn und zufrieden mit ihm zu sein. Sie verbrachten viel Zeit miteinander und redeten viel über geschäftliche Dinge. 

Eines Tages aber, als der Vater schon sehr alt geworden war, erkrankte er plötzlich.
Auf dem Sterbebett sagte er zu seinem Sohn: "Ich bin immer mit Dir gewesen zufrieden und Du hast mir niemals Schande oder Kummer bereitet und Du bist mir durch all diese vielen Jahre immer treu zur Seite gestanden. 
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ich hätte eigentlich Grund, stolz auf Dich zu sein, aber wirklich stolz kann ich auf Dich nur dann sein, wenn ich Dich wirklich kennen würde. Es betrübt mich unendlich, dass wir niemals während dieser vielen Geschäftsjahre nicht wirklich Zeit miteinander verbracht haben.“ 

Der Sohn verstand seinen Vater nicht und widersprach ihm deshalb und sagte zu ihm:
„All diese Jahre waren wir zusammen und haben viel miteinander geredet und das Geschäft zur Hochblüte gebracht. Schau doch, wie angesehen und reich Du jetzt bist. Es gibt keinen einzigen Unternehmer in dieser großen Stadt und im Umkreis von 15 Tagesreisen, der so viel Einfluss und Ansehen besitzt wie Du!" 


Der Vater lächelte und sagte sehr betrübt:
„Mein Sohn, Du irrst!

Den größten Reichtum, den habe ich verloren.
Du hast es noch immer nicht verstanden!" 
Quelle: Helmut Mühlbacher
Der Vater schien jetzt sehr müde und traurig zu sein und schlief ein.
Der Sohn wusste, dass sein Vater immer recht hatte, auch wenn er ihn nicht immer verstand und dachte daher über die Worte seines Vaters nach. Soviel er aber auch darüber nachdachte, die Worte des Vaters ergaben aber keinen Sinn für ihn und verwirrten ihn nur noch mehr. 


Bevor er ihn noch fragen konnte, verstarb er und hinterließ ihm ein mächtiges Firmenimperium und ein großes Rätsel in seinem Herzen. Er wuchs heran, heiratete und seine Frau schenkte ihm über die Zeit viele Kinder. 

Jeden Abend, wenn er zuhause war, saß er auf des Vaters Veranda und grübelte über des Vaters letzte Worte nach. 

Quelle: Helmut Mühlbacher
Viele Jahre vergingen und seine Kinder wurden älter und verließen eines nach dem anderen das Haus und es wurde ruhiger. Eines Tages fragte ihn seine Frau, was ihn so betrübte. Er erzählte ihr die Geschichte und sie redeten die ganze Nacht über vergangene Zeiten. 

Plötzlich verstand er die Worte seines Vaters und seine alten Augen fingen zu funkeln und zu leuchten wie die Sterne am Himmel. 

Er verstand nun endlich das, was ihm sein Vater zu erklären versuchte: 
Dass Stolz alleine, basierend nur auf Leistung, ohne menschliche Beziehung nicht viel wert ist und von nur sehr kurzer Dauer ist. 
Quelle: Jürgen Tesch
Obwohl er sich an keine einzige Situation erinnern konnte, dass er seinen Vater jemals unsicher oder schwach gesehen hätte und ihn dafür immer schon sehr verehrte und bewunderte, sah er nun, wie viel Angst er und auch sein Vater hatten, sich gegenseitig zu enttäuschen und damit ihren Stolz zu verlieren. 

Seine Frau lächelte und strich ihm über das graue Haar. Sie saßen bis zum Morgengrauen auf der Veranda und beobachteten gemeinsam den Sonnenaufgang. 

Die Nacht darauf hatte er einen langen Traum, in dem er diese übermächtige Angst überwand und ein längst überfälliges Gespräch mit seinem Vater führte. Er fand endlich seinen Frieden und lebte noch viele Jahre und wurde sehr, sehr alt. 

Noch heute wird berichtet, dass er seinen großen Kindern und seinen kleinen Enkelkindern in der Abenddämmerung immer rätselhafte und lehrreiche Geschichten aus vergangenen Zeiten erzählte.“ 
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,

ich habe in meinem Leben schon einige Menschen sterben sehen, darunter waren Menschen, die ganz jung waren, darunter waren Menschen, die sich im Alter von etwa 50 Jahren befanden, und darunter waren Menschen, die alt und lebenssatt (eben nicht lebensmüde!) starben.

Ich habe mich mit all diesen Menschen unterhalten dürfen und sie vertraten ganz unterschiedliche Meinungen und Ansichten, was das Leben betraf. In einem Punkt aber waren sich all diese Menschen einig: Wirklich wichtig und wirklich bedeutend waren nur die menschlichen Beziehungen und menschlichen Begegnungen, Dinge wie Besitz, Titel, Karriere, spielten gar keine Rolle mehr.
www.dock-nord.de
Die Zeit, die Du mit Deiner Partnerin, Deinem Partner verbringst, ist wirklich wichtig.
Die Zeit, die Du Deinen Kindern und/oder Enkelkindern schenkst, ist wirklich wichtig.
Die Zeit, die Du mit Deinen Freunden zusammen bist, ist wirklich wichtig.
Die Zeit, die Du einem Menschen schenkst,
der Deine Hilfe braucht, ist wirklich wichtig.
Die Zeit, die Du mit einem einsamen Menschen zusammen bist, ist wirklich wichtig.
Quelle: Salvador Dali
In der Zeit, die wir verschenken, die wir mit anderen Menschen zusammen sind, 
liegt ein ganz tiefes Geheimnis: 

Derjenige, der tief in seinem Inneren glücklich werden möchte,
wird erkennen, dass in den menschlichen Begegnungen und
Beziehungen ein wundervolle Quelle der Zufriedenheit und Dankbarkeit sprudelt. 
Quelle: Karin Heringshausen
Ihr Lieben,
nutzt Eure Zeit in verantwortlicher Weise und erkennt, dass nichts so wertvoll ist wie die Zeit, die wir anderen Menschen schenken. Ich grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhliches ESELSKIND Werner
Quelle: Karin Heringshausen

Dienstag, 21. Oktober 2014

Von der Hoffnung, wo eigentlich nichts zu hoffen ist!

Quelle: Karin Heringshausen
Ihr Lieben,

heute Abend möchte ich Euch ein Märchen von Christoph Georges erzählen:

„Hoffen, wo eigentlich nichts zu hoffen ist!“

„Drei junge Menschen, die etwas von der Welt sehen wollten und neue Erfahrungen machen wollten, begaben sich eines Tages gemeinsam auf Wanderschaft. Sie feierten ein großes Abschiedsfest, zu dem sie ihre Familien, ihre Freunde und Bekannten einluden.
www.bernerzeitung.ch
Am nächsten Morgen brachen sie auf. Gegen Abend, die Sonne ging schon unter, kamen sie an einen großen dunklen Wald. Sie begaben sich in den Wald auf der Suche nach einem sicheren Platz, an dem sie übernachten konnten.

Weitab von ihrem eigenen Zuhause kamen die drei in dem Wald aber vom Wege ab, irrten umher und fielen in eine Höhle. Diese war sehr tief, doch alle drei blieben unverletzt. Als sie dort auf dem weichen Moos auf dem Grund der Höhle lagen und sich ihrer Lage bewusst wurden, da richtete sich ihr Blick nach oben und sie sahen den Mond, der ihr Elend beschien.

„Es ist hoffnungslos“, begann der Eine von ihnen, „wir kommen aus eigener Kraft aus dieser Höhle nicht mehr heraus. Man wird uns nicht finden, denn der Wald liegt weit entfernt von jeder menschlichen Behausung. Unsere Schreie werden in der Einsamkeit verhallen. Wenn Ihr hier vor mir sterben solltet, bleibe ich allein und einsam. Soll ich darauf warten? Und soll ich ein Samenkorn pflanzen, dessen Früchte ich nicht mehr ernten kann – welchen Sinn macht das?“
Dann beugte er sich nieder, weinte laut schluchzend, wurde still und tat seinen letzten Atemzug.
www.schoener-reisen.at
Da sprach der Zweite von ihnen: „So geht es mir auch, doch untätig auf den Tod warten, das will ich nicht.“ Daraufhin begann er, an den steilen Wänden der Höhle hinauszuklettern, er erreichte wohl die halbe Höhe, rutschte dann aber ab. Im Fallen schlug er gegen die Wand der Höhle und blieb auf dem Grund der Höhle tot liegen.

Der Dritte von ihnen blickte voll Traurigkeit auf seinen beiden toten Freunde und dachte bei sich: „Angst, einmal allein zu bleiben, muss ich nun nicht mehr haben, denn ich bin nun allein. Schwach, wie ich bin, kann das Warten mich nur stärken.“
Dann blickte er um sich, sah Pflanzen und Sträucher auf dem Grund der Höhle und hörte hinter sich eine sprudelnde Quelle. 
www.sagen.at
Da fuhr er mit der Hand durch das Wasser und streichelte den Boden, der ihm Nahrung geben konnte. Und wie er das tat, fiel sein Blick auf eine Kastanie, die er seit seinen Kindertagen bei sich trug und die ihm beim Sturz in die Höhle aus der Tasche gefallen war. Er nahm die Kastanie an sich und pflanzte sie in die Erde.
www.chemiereport.at
Am nächsten Morgen fielen Sonnenstrahlen in die Höhle, die wärmten den jungen Mann. Kräuter, Beeren und Wasser halfen ihm, zu überlegen und wurden zu seiner täglichen Nahrung.

Die Kastanie aber keimte und über die Tage, Wochen und Jahre wuchs der Keimling
www.wikimedia.org
zu einem Trieb und der Trieb zu einem Baum und seine Krone strebte der Höhlenöffnung entgegen.
www.kastanienland.ch
Da dankte der junge Mann Gott für das Wachsen des Baumes, kletterte am Stamm der Kastanie empor, verließ die Höhle und kehrte nach vielen Jahren zu seinen inzwischen alten Eltern zurück, die mit ihm zusammen seine Heimkehr feierten.

www.chefkoch.de
Ihr Lieben,

Mein Großvater sagte immer: „Das Leben ist nicht fair, deshalb müssen wir uns anstrengen, das Beste daraus zu machen!“ Ich kann meinen Großvater sehr gut verstehen. Das Leben besteht eben nicht aus einer stetigen Aneinanderreihung von schönen Festen, fröhlichen Tagen und immer währenden Erfolgen.

Oft trifft uns durch den Tod eines lieben Menschen tiefes Leid.
Oft werden wir durch eine schwere Krankheit heimgesucht.
Oft widerfährt uns unerwartet ein harter Schicksalsschlag.
Oft haben wir mir starken, fast unüberwindlichen
Schwierigkeiten in unserem Leben zu kämpfen.

Oft fühlen wir uns müde und ausgelaugt und wollen aufgeben.

Unsere heutige kleine Geschichte stellt uns drei junge Männer vor und wenn wir genau hinsehen, dann erkennen wir, dass diese drei jungen Männer sich genauso verhalten, wie sich die meisten Menschen verhalten, wenn sie durch ein Unglück getroffen werden.

Die erste Möglichkeit, mit einem Unglück umzugehen, ist,
sofort zu resignieren und aufzugeben.

Der erste junge Mann ist aufgrund des Unglücks so von Angst um die Zukunft und von der Angst vor dem Alleinsein erfüllt, dass er bereits kurz nach dem Unglück stirbt.

Ich kenne viele Menschen, die ähnlich wie der erste junge Mann mit einem Unglück umgehen. Sie geben auf, sie versinken in Traurigkeit, sie beerdigen ihre Träume und Ziele und sie sind im übertragenen Sinne schon tot, auch wenn sie rein körperlich noch leben.
Quelle: Helmut Mühlbacher
Die zweite Möglichkeit, mit einem Unglück umzugehen, ist, sofort aktiv zu werden.
Eigentlich müsste man den zweiten jungen Mann aus unserer heutigen Geschichte deshalb bewundern. Aber sein Fehler besteht darin, dass ohne Plan, ohne groß nachzudenken, aktiv wird und so seine wertvolle Kraft vergeudet.

Ich kenne zahlreiche Menschen, die ähnlich wie der zweite junge Mann mit einem Umglück umgehen. Sie verfallen in eine hektische Aktivität und wenn ihnen das, was sie vorhaben, nicht gelingt, beschleicht sie das Gefühl, wertlos, unnütz und unbrauchbar zu sein und das drückt sie dann noch mehr nieder.

Die dritte Möglichkeit, mit einem Unglück umzugehen, besteht darin, zur Ruhe zu kommen, innezuhalten, die vorhandenen Kräfte zu sparen und wie der dritte junge Mann zunächst einmal gründlich darüber nachzudenken, wie man die gegenwärtige Lage verbessern kann.

Dabei ist es wichtig, einen langen Atem zu haben und die Hoffnung niemals aufzugeben, auch wenn es Rückschläge oder Schwierigkeiten gibt.


Ihr Lieben,
ich wünsche Euch für Euer Leben ganz viel Zuversicht, ganz viel Hoffnung, ganz viel langen Atem und grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhliches ESELSKIND Werner
Quelle: Karin Heringshausen

Montag, 20. Oktober 2014

Ich bin auch so ein Mensch mit einem kaputten Krug!

Quelle: Karin Heringshausen

Ihr Lieben,

ich möchte Euch heute Abend eine Geschichte von Heiko Bräuning erzählen:

„Den staubigen Weg zum Blühen bringen.“

„Zu jener Zeit, als es in unserem Dorf noch kein fließend kaltes oder warmes Wasser gab, machte sich jeden Tag zur gleichen Zeit eine Gruppe Frauen auf den Weg, um aus dem sauberen Fluss unten im Tal frisches Wasser zu holen.

Der Weg war beschwerlich und mühsam. Vor allem der Rückweg, wenn die Frauen das Wasser in Tonkrügen auf dem Kopf balancierten und gleichzeitig auf den steinigen, staubigen Weg hinaus zum Dorf achten mussten. Eine junge Frau war eines Tages auf dem Weg nach Hause durch einen bunten Schmetterling einen kurzen Augenblick abgelenkt und daher unaufmerksam.
www.wikimedia.org
Das wurde ihr zum Verhängnis. Sie rutschte mit ihrem Krug aus und fiel zu Boden. Glücklicherweise verletzte sie sich dabei nicht. Aber ihr Krug wurde beschädigt. Durch einen kleinen Riss lief das Wasser heraus.

Zuhause angekommen, hörte sie von ihrer Mutter die vorwurfsvollen Worte:
Du bist doch wirklich zu nichts zu gebrauchen. Noch nicht einmal zum Wasserholen. Warum warst Du nur so ungeschickt. Nimm Dir ein Beispiel an den anderen Frauen, sie sind einfach geschickter als DU.“

Die Tochter wollte sich entschuldigen und beweisen, dass sie es doch besser machen konnte. Aber ihre Familie hatte kein Geld für einen neuen Krug. So wickelte sie notdürftig ein Tuch um den kleinen Riss in dem Krug und holte damit weiterhin täglich Wasser.

Dabei ging jedoch mehr Wasser verloren, als zuhause ankam.
Die Enttäuschung der jungen Frau war groß. Und mit der Zeit wuchsen auch die Bitterkeit und die Überzeugung in ihr: „Ich kann nichts. Ich bin ungeschickt. Ich bin zu nichts zu gebrauchen.

Eines Tages aber, als die anderen Frauen die Traurigkeit der jungen Frau mit dem beschädigten Krug bemerkten, sprachen sie zu ihr: „Sieh Dir doch einmal diese vielen kleinen, wunderschönen Blumen am Wegesrand an! Wie hübsch sie anzusehen sind mit ihren roten, gelben und weißen Blüten.
Quelle: Astrid Müller
Dort, wo der Wegesrand sonst nur staubig ist, wachsen jetzt plötzlich die schönsten Blumen. Weißt Du warum?“ Die junge Frau konnte sich dieses kleine Wunder zunächst gar nicht erklären.

Da sprachen die anderen Frauen: „Schuld sind die Wassertropfen, die aus Deinem beschädigten Krug auf den Weg getropft sind und noch tropfen. Sie haben den staubigen Weg zum Blühen gebracht!“
Da verwandelte sich die Traurigkeit der jungen Frau in ein wundervolles Glücksgefühl.“
Quelle: Astrid Müller
Ihr Lieben,

irgendwann in meiner Kindheit habe ich aufgehört, zu zählen, wie oft ich zuhause und vor allem in der Schule Sätze hörte, wie „Du taugst gar nichts!“ „Du hast zwei linke Hände, Du bist einfach nur ungeschickt!“ „Du bist zu dumm, um irgendetwas Gutes zu leisten!“ „Wenn es Dich nicht geben würde, wäre das auch kein Verlust!

Deshalb kann ich die junge Frau aus unserer heutigen Geschichte auch so gut verstehen. Solche entmutigenden Sätze verbergen in sich aber eine ganz große Gefahr:

Wenn wir sie immer wieder hören, dann glauben wir am Ende, sie könnten wahr sein.
Wir übersehen dabei, dass es sich bei solchen Sätzen erst einmal nur um die Meinung eines Menschen handelt, dass diese Sätze gar nicht mit uns selbst zu tun haben.

Jeder von uns, ja auch DU ist etwas ganz Besonderes!
Jeder von uns, ja auch DU hat einzigartige Talente und Möglichkeiten in sich!“
Jeder von uns, ja auch DU ist liebenswert, wert, geliebt zu werden!“
www.bizipic.de
Auch wenn andere Menschen vielleicht geschickter sind als wir oder dieses oder jenes besser können als wir, so bedeutet das nicht, dass wir deshalb weniger wert sind.
Das ist die wundervolle Botschaft unserer heutigen Geschichte.

Auch wenn wir ungeschickt sind, auch wenn der Krug unseres Lebens beschädigt ist, so bedeutet das nicht, dass wir nicht zu einem Segen werden können, dass wir nicht viel Gutes auf dieser Welt bewirken können.

Auch wenn der Krug unseres Lebens beschädigt ist, so können wir doch die Blumen am Wege unseres Lebens zum Blühen bringen. Vielleicht ist ja gerade das unsere Lebensaufgabe:

Uns und anderen Menschen Freude zu bereiten, Fröhlichkeit in unsere Leben und das Leben anderer Menschen zu bringen. Liebe zu schenken, Hoffnung zu wecken, Zuversicht zum Blühen zu bringen.

Blumen der Hoffnung
Quelle: Helmut Mühlbacher
Ihr Lieben,
ich wünsche Euch einen ruhigen Feierabend, eine geruhsame Nacht und einen entspannten Tag morgen und ich grüße Euch herzlich aus Bremen vom Freimarkt
Euer fröhlicher Werner
www.bremen-tourismus.de